Der grösste Teil der Lebensmittelverschwendung fällt in den Haushalten an, aber die Verluste könnten mit einfachen Mitteln reduziert werden, etwa mit kreativem Verwerten von Essensresten.
Vielleicht ist es bei dir auch schon vorgekommen, dass ihr übrig gekochte Spaghetti hattet. Na dann!
Tschüss Food Waste, hallo Resteverwertung! Übrig gebliebene Pasta kann ganz schön praktisch sein.
Hier sind einige Ideen, wie du Spaghetti vom Vortag verwerten kannst:
Spaghetti-Frittata
Wer aus meiner Region kommt und die Regionalzeitung «Surseer Woche» gelesen hat, wird im Artikel über mich und meinem Blog unter anderem auf dieses Essen hingewiesen.
Denn bei mir lässt diese schmackhafte Frittata ganz viele Kindheitserinnerungen aufkommen.
Zutaten für 4 Personen:
- 300 g Spaghetti
- 20 reife Cocktailtomaten
- 1 Knoblauchzehe
- 4 Eier
- 100 g Scamorza (ich verwende Scamorza bianca)
Spaghetti Frittata | SAM THE COOKING GUY
Zubereitung:
- Wie bereits in der Einleitung geschrieben, kann für dieses Rezept entweder übrig gebliebene Spaghetti verwendet werden oder man kocht sie frisch. Ich mag die Spaghetti für die Frittata an einer Tomatensauce. Daher werde ich gleich mit der Zubereitung der Sauce starten.
- Cocktailtomaten unter fliessendem Wasser waschen und halbieren.
- In einer weiten Pfanne Olivenöl zusammen mit einer zerquetschten Knoblauchzähe erwärmen.
- Knoblauchzehe entfernen. Geschnittene Cocktailtomaten dazu geben und auf mittlerem Feuer köcheln lassen. Es soll zu einer Sauce binden. Dauert ca. 15 - 20 Minuten.
- Mit Hilfe einer Gabel die Tomaten leicht zerdrücken, damit sie besser zerfallen. Umso reifer die Tomaten umso besser werden sie zerfallen und die Sauce wird auch entsprechend intensiver in der Farbe.
- Währenddessen die Tomatensauce am Kochen ist sollte auch das Kochwasser für die Spaghetti am Kochen sein.
- Sobald die Tomatensauce gekocht ist, habe ich sie durch ein Sieb passiert, damit ich die Tomatenhaut und die Samen nicht in der Sauce habe.
- Die Sauce gleich mit den gekochten Spaghetti Vermengen und etwas Auskühlen lassen.
- Werden Spaghetti vom Vortag verwendet, sollte etwas Milch (ca. 50 g) zu den Spaghetti geben werden.
- Scamorzakäse in Würfel schneiden.
- In einer grossen Schüssel die Eier aufschlagen und gut verquirlen. Der geschnittene Scamorzakäse plus der geriebenen Parmesankäse dazu geben und gut Vermengen.
- Die gekochten Spaghetti zur Eimasse geben und alles sehr gut Vermengen.
- In einer weiten Bratpfanne Olivenöl erhitzen. Die Spaghetti-Ei-Masse vorsichtig in die Bratpfanne geben.
- Masse zugedeckt auf mittlerer Hitze während ca. 15 Minuten stocken lassen. Mit Hilfe eines Tellers die Frittata wenden.
- Auf der zweiten Seite während weitere 5 - 10 Minuten fertigkochen lassen.
- Frittata lauwarm oder kalt servieren.
Dieses Gericht ist nicht nur ideal für den Strand, nein es lässt sich als guter Verwerter von Resten einsetzen.
Der Star der Resteverwertung: Die Frittata bringt jegliche Reste zusammen! Das macht die Eierspeise so abwechslungsreich.
Spaghetti-Auflauf
Ein weiteres leckeres Gericht, um Spaghetti vom Vortag zu verwerten, ist ein Spaghetti-Auflauf.
Hier ist ein einfaches Rezept:
Zutaten:
- Teigwaren (z.B. Hörnli)
- Salzwasser, siedend
- Petersilie
- Schinkenwürfeli
- geriebener Sbrinz
- Milch
- Vollrahm
- Eier
- Salz
- Pfeffer

Zubereitung:
- Teigwaren im siedenden Salzwasser al dente kochen, abtropfen, in die vorbereitete Form geben.
- Petersilie fein schneiden, mit den Schinkenwürfeli und dem Sbrinz unter die Teigwaren mischen.
- Milch, Rahm, Eier, Salz und Pfeffer verrühren, über den Auflauf giessen.
- Backen: ca. 50 Min. in der unteren Hälfte des Ofens.
Hinweise:
Form: Für eine weite ofenfeste Form von ca. 3 Litern, gefettet.
Lässt sich vorbereiten: Auflauf ca. 1 Tag im Voraus bis und mit Sbrinz in die Form geben. Guss zubereiten. Beides separat zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Guss kurz vor dem Backen gut aufrühren, über den Auflauf giessen. Die Backzeit verlängert sich um 5-10 Minuten.

Älplermagronen
Älplermagronen sind das ultimative Schweizer Wohlfühlgericht. Es besteht aus Makkaroni, Kartoffeln, Käse und Zwiebeln und wird normalerweise mit Apfelmus serviert. In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie du Älplermagronen Schritt für Schritt zubereitest. Wir geben dir auch einige tipps, wie du die perfekten Älplermagronen machst.
Es gibt verschiedene Theorien darüber, warum Älplermagronen so heißen, wie sie heißen. Eine Theorie besagt, dass das Gericht von Schafhirten in den Schweizer Alpen erfunden wurde. Eine andere Theorie besagt, dass der Name von den französischen Worten für Makkaroni und Käse (Macaroni au gratin) stammt.
Die beste Pasta für Älplermagronen ist eine kurze, stückige Pasta wie Makkaroni oder Muscheln. Diese Art von Pasta hält der Käse- und Rahmsauce gut stand. Du kannst auch lange Pasta wie Spaghetti oder Nudeln verwenden, aber sie sind vielleicht etwas schwieriger zu essen.
Älplermagronen werden normalerweise mit Apfelmus serviert, aber du kannst sie auch mit Preiselbeersauce oder Konfitüre servieren.
Gruyère, Parmesan und Sprinz sind alle eine gute Wahl für Älplermagronen.
Ja, du kannst Älplermagronen im Voraus zubereiten.
Du kannst Älplermagronen in der Mikrowelle oder in einem Topf auf dem Herd aufwärmen.
Älplermagronen sind ein köstliches Schweizer Gericht, das sich für jede Gelegenheit eignet. In diesem Leitfaden haben wir dir gezeigt, wie du die perfekten Älplermagronen zubereitest. Außerdem haben wir dir einige Tipps gegeben zu was man mit Älplermagronen essen kann und wie man sie wieder aufwärmt, wenn man Reste hat.
Zutaten:
- 250 g Teigwaren (z. B.
Entferne die äußeren Blätter der Zwiebel, des Knoblauchs und der Kartoffeln. Schneide die Zwiebeln in Ringe, den Knoblauch in Scheiben und die Kartoffeln in Würfel. Gib die Brühe und den Rahm in einen Topf und bringe sie zum Kochen. Gib dann die Kartoffeln und die Nudeln hinzu. Vermenge den Käse und die Gewürze in einer Schüssel. Verteile die Zutaten auf die Teller.
Wenn du deinen Älplermagronen eine besondere Note geben willst, kannst du etwas gehackten Schinken oder Wurst dazu geben. Du kannst auch verschiedene Käsesorten verwenden, zum Beispiel Emmentaler oder Schweizer Käse wie Sprinz.