FruchtZwerge sind ein beliebter Snack, besonders bei Kindern. Doch immer wieder werden Bedenken hinsichtlich des Zuckergehalts geäußert. Dieser Artikel beleuchtet die Nährwerte von FruchtZwergen, vergleicht sie mit anderen Produkten und diskutiert die Vor- und Nachteile des Konsums.

Was sind FruchtZwerge?
FruchtZwerge sind Frischkäsezubereitungen mit Fruchtpüree, die speziell für Kinder vermarktet werden. Sie sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, beispielsweise Erdbeere-Aprikose oder Himbeere-Kirsche-Vanille. Die Produkte werden in kleinen Portionen von 50g angeboten und sind für ihren cremigen Geschmack beliebt.
FruchtZwerge Erdbeere-Aprikose
Der FruchtZwerge-Klassiker ist in der Kombination Erdbeere und Aprikose erhältlich. Dieser cremige Frischkäse-Snack enthält 6 % fruchtiges Püree und ist somit ein Genuss für zwischendurch.
Zutaten: FRISCHKÄSE, RAHM, Zucker, 6% Erdbeerpüree, 6% Aprikosenpüree, Calciumcitrat, färbendes Konzentrat Schwarze Karotte, Zitronensaftkonzentrat, modifizierte Stärke, Verdickungsmittel Guarkernmehl, natürliches Aroma, Vitamin D.
Nährwerte im Detail
Um die Diskussion um den Zuckergehalt besser zu verstehen, ist ein genauer Blick auf die Nährwerte wichtig. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Werte leicht variieren können, je nach Sorte. Die Angaben auf der jeweiligen Produktverpackung sind verbindlich.
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Nährwerte pro 100g (ungefähre Angaben):
- Energie: 90-92 kcal / 378-388 kJ
- Fett: 2,5 g
- davon gesättigte Fettsäuren: 1,6 g
- Kohlenhydrate: 10,5-10,9 g
- davon Zucker: 9,8-10,2 g
- Eiweiß: 6,3 g
- Salz: 0,09 g
- Calcium: 180 mg (23% der Referenzmenge)
- Vitamin D: 1,25-1,5 µg (25-30% der Referenzmenge)
Zuckergehalt im Vergleich
Ein Kritikpunkt an FruchtZwergen ist der vermeintlich hohe Zuckergehalt. Um dies zu beurteilen, ist ein Vergleich mit anderen Produkten sinnvoll.
Fruchtjoghurt
Viele Verbraucher greifen zu Fruchtjoghurts als vermeintlich gesunde Alternative. Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW hat jedoch gezeigt, dass auch Fruchtjoghurts erhebliche Mengen an Zucker enthalten können. Einige Produkte weisen sogar einen höheren Zuckergehalt auf als FruchtZwerge.
FruchtZwerge vs. Frühere Rezepturen
Der Hersteller DANONE hat den Zuckergehalt von FruchtZwergen im Laufe der Jahre reduziert. Seit der Markteinführung im Jahr 1981 wurde der Zuckergehalt um 40 Prozent gesenkt. Dies geschah schrittweise, um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen.
WHO-Empfehlungen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, die Aufnahme von freiem Zucker zu reduzieren. FruchtZwerge unterschreiten mit 9,8 Gramm Zucker pro 100 Gramm den von der WHO aktuell geforderten Schwellenwert.
Diskussion um den Zuckergehalt
Trotz der Reduzierung des Zuckergehalts bleibt die Diskussion bestehen. Einige Experten warnen vor den negativen Auswirkungen von zu viel Zucker, insbesondere auf Kinder. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Übergewicht, Karies und anderen Gesundheitsproblemen führen.
Fruchtzucker
Es wird argumentiert, dass Fruchtzucker schneller ins Blut geht als Haushaltszucker. Dies könnte zu einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels führen, gefolgt von einem schnellen Abfall, was Heißhunger auslösen kann.
Portionsgröße
Die Portionsgröße von 50g pro Becher ist ein wichtiger Faktor. Ein Becher FruchtZwerge enthält heute 4,9 Gramm Zucker, wovon etwa 1,5 Gramm natürlicher Milchzucker sind.
Weitere Inhaltsstoffe
Neben dem Zuckergehalt spielen auch andere Inhaltsstoffe eine Rolle bei der Bewertung von FruchtZwergen.
Eiweiß und Fett
FruchtZwerge sind Quarkzubereitungen und enthalten daher mehr Eiweiß als Joghurt. Der Fettgehalt ist jedoch nicht besonders hoch.
Calcium und Vitamin D
FruchtZwerge sind mit Calcium und Vitamin D angereichert. Calcium ist wichtig für den Aufbau und die Erhaltung von Knochen und Zähnen. Vitamin D unterstützt die Calciumaufnahme und spielt eine Rolle für das Immunsystem.

Lagerung und Haltbarkeit
FruchtZwerge sollten bei maximal +8°C gelagert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf dem Deckel angegeben.
Elternmeinungen und Alternativen
Die Meinungen über FruchtZwerge gehen auseinander. In den ersten Lebensjahren des Kindes bestimmt ihr als Eltern das Lebensmittelangebot. In diesem Spektrum entwickeln Kinder dann ihre Vorlieben. Süss ist die einzige Präferenz, die Kinder von Geburt an mitbringen. Alle anderen Geschmacksvorlieben werden erlernt.
Dabei sind Eltern und andere Bezugspersonen Vorbilder: Was mögen Mutter, Vater, Bruder, Grossmutter? Und was nicht? Was kommt wann auf den Tisch, wo wird gegessen? Die Ernährungserfahrungen, die Kinder in den ersten Lebensjahren machen, bleiben; die Vorlieben aus der Kindheit verlieren sich selten.
Was Milchschnitte, Fruchtzwerge und Co. Zwischendurch nascht jeder mal. Jedoch enthalten diese «gesunden Milchprodukte für Kinder» erschreckend viel Zucker und sind deshalb mehr ein Dessert als ein Zvieri. Zudem schädigen sie die Zähne und sind nur als Ausnahme geeignet.
Kindern nach dem Säuglingsalter - das heisst nach dem 1. Lebensjahr - bis zum Eintritt in die Pubertät wird eine abwechslungsreiche Mischkost empfohlen, gleich wie Erwachsenen. In den richtigen Mengen konsumiert sind alle Nahrungsmittel erlaubt. Es braucht verschiedenste Nährstoffe, um gesund und leistungsfähig zu sein, zu wachsen und sich optimal zu entwickeln.
Saucen zum Dippen wecken die Lust auf rohes Gemüse. Auch verschiedene Früchte versorgen dein Kind mit lebensnotwendigen Nährstoffen. Mit Frucht- und Traubenzucker stellt es dem Körper „Sofort-Energie“ zur Verfügung. Joghurts und Quark und Co. schmecken fein, stecken voller Eiweiss und sättigen gut. Vieles kannst du selber süssen und somit die Menge dosieren. Verzichte z.B.
Informiere dich bei den Lebensmitteln über die Inhaltsstoffe. Viele Artikel sind Mogelpackungen und enthalten sehr viel Zucker (z.B. Reiswaffeln sind eine ideale Zwischenmahlzeit. Kochst du als Mutter frisch, entwickeln deine Kinder einen ganz anderen Bezug zu Lebensmitteln und lernen, warum gesunde Ernährung wichtig ist. Denke auch an die Getränke: Gebe Wasser den Vorzug vor Süssgetränken oder künstlich gesüssten Light-Getränken. Sie enthalten ebenfalls viel Zucker. Probieren sollte zudem «Pflicht» sein und für alle am Tisch gelten.
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