Der Airfryer hat sich in den letzten Jahren vom Küchen-Gadget zum festen Bestandteil vieler Haushalte entwickelt. Ob Pommes, Hähnchen oder sogar Gemüse - die Heißluftfritteuse macht Speisen außen knusprig und innen saftig, und das mit deutlich weniger Fett als bei klassischen Frittiermethoden. Doch wer ihn regelmäßig nutzt, weiß: Mit ein paar kleinen Kniffen wird das Ergebnis noch besser.

Grundlegende Tipps für den Airfryer
Hier sind einige grundlegende Tipps, die Ihnen helfen, das Beste aus Ihrem Airfryer herauszuholen:
- Weniger ist mehr: Einer der häufigsten Fehler ist, den Airfryer zu überladen. Wenn zu viele Lebensmittel gleichzeitig im Korb liegen, kann die heiße Luft nicht richtig zirkulieren und das Ergebnis wird matschig statt knusprig.
- Vorheizen lohnt sich: Obwohl viele Geräte damit werben, dass man sofort loslegen kann, sorgt ein kurzes Preheat von 2-3 Minuten für deutlich mehr Knusprigkeit.
- Backpapier mit Löchern verwenden: Für empfindliche Speisen wie Fischfilets oder Gemüsechips ist spezielles Airfryer-Backpapier ideal.
- Gewürze clever einsetzen: Damit es richtig schmackhaft wird, lohnt sich die passende Würzmischung. Die neuen Maggi Airfryer Fix-Produkte sind speziell auf die Heißluftfritteuse abgestimmt - sie umhüllen Fleisch, Kartoffeln oder Gemüse gleichmäßig und sorgen dafür, dass beim Garen eine aromatische, knusprige Hülle entsteht.
- Reste retten: Der Airfryer ist ein echter Resteverwerter.
Spezielle Tipps für Pommes Frites
Die perfekten Pommes Frites selber machen: leichter gesagt als getan. Die Rede ist nicht von Backofen-Frites, Wedges oder anderen Möchtegerns - ich will das Original.
Beim dritten Mal koche ich die Kartoffelsticks in Essigwasser vor.Beim ersten Versuch war ich weit weg von perfekten Fritten. Der zweite Versuch mit doppelt frittierten Pommes hat schon viel besser geschmeckt. Sie waren geschmacksintensiver und knuspriger. Doch ich bin noch immer nicht ganz zufrieden und habe das Gefühl: Da geht noch mehr.
Dank ausgedehnter Recherche und hilfreichen Kommentaren der Community bin ich auf einen weiteren interessanten Tipp gestossen: Ich muss die geschnittenen Kartoffelsticks nach dem Schneiden in kochendem Wasser komplett von der Stärke befreien. Zudem soll die Zugabe von Tafelessig wahre Wunder wirken. Ob mich diese Schritte näher an die perfekten selbstgemachten Pommes Frites führen?
Der Umstieg von ein- auf zweimal Frittieren hat die Fritten aromatischer und knackiger gemacht. Nun soll mich ein zusätzlicher Schritt endgültig in den Pommes-Himmel bringen. Ich schneide die Kartoffeln wie bisher mit dem Pommes-Schneider in sieben Millimeter dünne Stäbchen. Wie bisher verwende ich fest- und mehligkochende Kartoffeln für die Pommes Frites - ich konnte mich noch immer nicht für eine Sorte entscheiden, weil beide ihre Vorzüge haben.
An dieser Stelle kommt die Änderung ins Spiel: Anstatt die Kartoffelsticks wie bis anhin zu trocknen, koche ich sie vorher während knapp zehn Minuten in mit zwei Esslöffel Tafelessig vermischtem Wasser. Danach frittiere ich sie in zwei Durchgängen. Zuerst für drei Minuten in 150 Grad Celsius heissem Öl, danach lasse ich sie auf Zimmertemperatur abkühlen. Nun folgt der zweite Frittiervorgang, bei 180 Grad Celsius während etwa vier Minuten. Ich erhöhe die Temperatur bewusst um zehn respektive fünf Grad, weil viele Rezepte ebenfalls mit diesen Werten arbeiten.
Auf der Suche nach Tipps für die perfekten Pommes bin ich dank Rezepten und der Mithilfe der Galaxus-Community auf den Hinweis mit dem Essigwasser gestossen. Es soll die Pommes davor bewahren, beim Frittieren zu schnell braun zu werden, bevor sie überhaupt knusprig werden können. Ausserdem verhindert das Blanchieren mit Essig, dass ich zwar eine knusprige Hülle, aber fast keine Füllung mehr in den Pommes Frites habe. Denn es stärkt die Kartoffelstruktur und sorgt dafür, dass die Fritten ihre Form behalten, ihren Inhalt nicht verlieren und sich gleichmässig goldbraun färben können. Damit das Innere schön fluffig bleibt und nicht labbrig wird, müssen die Kartoffelsticks bereits beim Vorkochen im heissen Wasser möglichst viel Stärke und Feuchtigkeit verlieren. Den Rest erledigen die beiden Frittiervorgänge.
Ich schneide die Kartoffeln in dünne Sticks. Inzwischen habe ich den Pommes-Schneider übrigens richtig lieb gewonnen, weil er mir mühsame Arbeit mit nur einer Bewegung abnimmt. Nun koche ich die Sticks in einem Kochtopf, gefüllt mit knapp zwei Litern Wasser und zwei Esslöffeln Tafelessig. In den Rezepten und Kommentaren ist die Rede von zehn Minuten. Ich wähle acht Minuten, weil meine Sticks dünner sind als in den meisten Anleitungen. Würde ich die Kartoffelstäbchen zu lange kochen und sie fallen auseinander, dann wären die Pommes im Eimer. Danach trockne ich die Pommes, frittiere sie für drei Minuten bei 150 Grad Celsius und lasse sie auf einem mit Haushaltspapier belegten Gitter abtropfen und auskühlen. Sechs Stunden später werfe ich sie für vier weitere Minuten ins 180 Grad Celsius heisse Frittieröl, um die Köstlichkeit zu vollenden. Kurz vor dem Klingeln des Küchenweckers frage ich mich: Hat sich der ganze Aufwand wirklich gelohnt?
Oh, ja, es hat sich gelohnt - und wie! Die Pommes Frites aus festkochenden Kartoffeln sehen hervorragend aus, als ich den Deckel der Fritteuse abnehme. Schön gebräunt, nicht zu hell, aber auch nicht zu dunkel. Aber sind sie auch knusprig? Jepp, das sind sie. Ich höre es, sobald ich die Fritten aus dem Frittierkorb zum Abtropfen aufs Haushaltspapier kippe. Das erste Frite, das ich probiere, bestätigt mir: Das sind sehr leckere Pommes, nahe an der Perfektion - sehr nahe sogar. Schon nach dem ersten Frittiervorgang war eine dünne Kruste auf den Pommes zu erkennen. Dies haben die Kartoffelsticks dem Essigbad zu verdanken. Die Fritten sind extrem knusprig, das merke ich beim Abbeissen deutlich. Zudem sind sie nicht mehr so dunkel wie bei den ersten beiden Versuchen. Der Inhalt ist schön cremig, der Geschmack ebenfalls vorhanden. Nach ungefähr zehn, fünfzehn Minuten büssen die Pommes Frites an Knusprigkeit ein, schmecken aber immer noch vorzüglich.
Und was machen die frittierten Stäbchen aus mehligkochenden Kartoffeln? Sie stehen ihren Artgenossen in nichts nach. Auch hier sind die Kartoffelsticks bereits nach dem ersten Frittiervorgang mit einer dünnen Kruste überzogen. Das Vorkochen im Essigwasser hat sich also definitiv gelohnt. Die mehligkochenden Pommes Frites sind - wie bereits bei den ersten beiden Versuchen - heller als ihre festkochenden Genossen. Sie sind aussen knuspriger und innen luftiger, das gefällt mir. Der klassisch erdige Kartoffelgeschmack ist ebenfalls vorhanden und der unverkennbare Frittierduft steigt mir in die Nase. Auch wenn mir die Pommes aus festkochenden Kartoffeln rein vom Geschmack her eine Spur besser schmecken, würde ich mich unter dem Strich doch für die mehligkochende Variante entscheiden. Denn die lange anhaltende Knusprigkeit, die fluffige Füllung und die goldgelbe Färbung machen den etwas weniger ausgeprägten Kartoffelgeschmack wett.
Mein Pommes-Projekt steckt voller Überraschung. Eine solche erlebe ich auch beim dritten Versuch. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass das Bad im kochenden Essigwasser die Fritten noch knuspriger und geschmacksintensiver macht. Nach dem Vorkochen und ersten Frittieren hatte ich sogar Zweifel, ob etwas schief gegangen sein könnte: Die Pommes sahen alles andere als appetitlich aus, wie bereits beim zweiten Versuch. Mit dem Vorkochen kommt zu den labbrigen, einmal frittierten Kartoffelsticks noch ein leicht säuerlicher Essigduft hinzu. Der verschwindet nach dem zweiten Frittiervorgang zum Glück. Am Ende hat alles geklappt und ich habe zwei Teller ausgezeichneter Pommes vor mir.
Trotzdem lasse ich nichts unversucht und gebe dem Ganzen eine weitere Chance. Bei meinem nächsten und hoffentlich letzten Versuch werde ich die Pommes vor dem zweiten Frittieren zusätzlich über Nacht einfrieren. Ob das der letzte Schritt zu perfekten selbstgemachten Pommes Frites ist? Ich werde es bald wissen.
Zubereitung im Airfryer: Für die Zubereitung im Airfryer festkochende Kartoffeln verwenden. Pommes frites mit 2 EL Öl mischen. Je nach Grösse des Airfryers (Korb nicht überladen) alles oder nacheinander jeweils die Hälfte 20-25 Minuten bei 180° C heissluftfrittieren. Zwischendurch 2-3 Mal mit einer Bratschaufel wenden.
| Schritt | Beschreibung |
|---|---|
| 1 | Kartoffeln schälen und in Pommes-Sticks schneiden. |
| 2 | Kartoffelsticks in kochendem Wasser mit Tafelessig ca. 8-10 Minuten vorkochen. |
| 3 | Pommes trocknen und für 3 Minuten bei 150°C vorfrittieren. |
| 4 | Abkühlen lassen und danach für 4 Minuten bei 180°C fertig frittieren. |
2 Tricks für perfekte Bratkartoffeln im Airfryer (knusprig³)
Rezeptideen für den Airfryer
Neben Hacks und Tricks sind es die richtigen Rezepte, die den Airfryer zum Küchenstar machen.
- Fajitas: Bunt, aromatisch und schnell gemacht - die Fajitas sind ein geselliges Gericht, bei dem sich jeder seinen Wrap selbst zusammenstellen kann.
- Datteln im Speckmantel: Die Datteln auf das Gitter des Airfryerkorbes legen und für 5 Minuten bei 170°C goldbraun braten. Achtung: Die Datteln immer zuerst mit der Naht nach unten braten, damit der Speck zusammenhält.
- Panierter Käse zu Salaten: Seit wir diese einfach zuzubereitende Leckerei jedoch ohne Öl im Airfryer gesund zubereiten können, steht sie immer öfters auf unserem Menüplan (auch bei Gästedinnern als Vorspeise).
- Überbackene Pilze mit Ricotta-Füllung: Dieser himmlische Snack ist als Beilage oder als leichtes Hauptgericht ein echter Klassiker und äusserst einfach zuzubereiten. In einer kleinen Schüssel den Ricotta mit dem Zitronensaft, den Oreganokräutern und dem Parmesan mischen.
- Pizza: Seit bei uns der Philips Airfryer in der Küche steht, rufen wir keinen Pizzaservice mehr an. Denn mit dem cleveren Küchentool haben wir zuhause in nur 15 Minuten eine knusprige und leckere Pizza zubereitet.

Der Philips Airfryer
Es gibt einige wenige Dinge in unserem Leben, auf die wir nie mehr verzichten möchten. Zu diesen zählt auch der Philips Airfryer, mit dem gesundes Kochen enorm Spass macht. Wir zeigen dir, wie du mit dem Multitalent in wenigen Minuten köstliche Snacks auf den Tisch zauberst.
Auf den Philips Airfryer aufmerksam wurden wir durch Freunde, die uns bei Gästeeinladungen immer wieder von dem genialen Küchentool vorgeschwärmt haben. Nachdem das Konsumentenmagazin «Saldo» das Gerät ebenfalls als «sehr gut» bewertet und zum Testsieger gekürt hat, mussten wir den Philips Airfryer natürlich selbst einmal genauer unter die Lupe nehmen. Und tatsächlich: Der stylische Küchenhelfer in edlem Schwarz hat auch unser Herz im Sturm erobert. Mit dem Multitalent kannst du jedoch nicht nur Frittieren, sondern auch ganz einfach und schnell Grillen, Garen und Backen.
Und es kommt noch besser: Der multifunktional einsetzbare Airfryer lässt sich ganz easy und sicher ohne Vorheizzeit bedienen (über ein digitales Display) und reinigen (alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest). Mit einer Kapazität für bis zu fünf Personen eignet sich die XL-Version auch perfekt für eine grössere Familie bzw.
Der Airfryer spart Zeit und Energie und bringt Abwechslung in den Kochalltag.