Pinsa Rezept mit Reismehl: Eine luftige Alternative zur Pizza

Pinsa, auch bekannt als Pinsa Romana, ist eine köstliche und bekömmliche Alternative zur traditionellen Pizza. Ihr Geheimnis liegt im Teig, der durch die Verwendung von Reis-, Weizen- und Kichererbsenmehl besonders leicht und luftig wird. Die lange Ruhezeit des Teigs trägt zusätzlich zu seiner besonderen Textur bei.

Der Pinsa-Teig unterscheidet sich vor allem durch die unterschiedlichen Mehlsorten und die lange Aufgehphase vom klassischen Pizzateig. Während traditionelle Pizza hauptsächlich mit Weizenmehl zubereitet wird, besteht der Pinsa-Teig aus einer Mischung von Weissmehl, Reismehl und Kichererbsenmehl oder Sojamehl. Das Reismehl macht den Teig leichter, während das Sojamehl für mehr Festigkeit sorgt.

Das Geheimnis des Pinsa-Teigs

Das Geheimnis? Der fluffige Teig, zubereitet aus Reis-, Weizen- und Sojamehl. Das Reismehl macht den Pinsateig leichter und das Sojamehl fester. Zudem ruht der Teig gut und gerne bis zu drei Tagen, damit er sich zu einer Art Cumuluswolke entwickeln kann.

Der Pinsa-Teig unterscheidet sich vor allem durch die unterschiedlichen Mehlsorten und der langen Aufgehphase vom Pizzateig. Mit Weissmehl, Reismehl und Kichererbsenmehl wird er hergestellt.

Zutaten für den Pinsa-Teig

  • Mehl
  • Vollkorn-Reismehl
  • Kichererbsenmehl
  • Trockenhefe (7 g)
  • Sauerteigpulver (8 g)
  • Salz
  • Wasser (350 g)
  • Olivenöl

Zubereitung des Pinsa-Teigs

Hier sind einige Methoden zur Zubereitung des Pinsa-Teigs:

Methode 1

  1. Mehle und Salz mischen, eine Mulde formen.
  2. Hefe in wenig Wasser auflösen, mit restlichem Wasser und Öl in die Mulde giessen.
  3. Alles mischen und zu einem glatten geschmeidigen Teig kneten. Mit der Teigmaschine: 10-12 Minuten (erst auf niedriger, dann auf mittlerer Stufe), von Hand: ca. 15 Minuten, bis der Teig elastisch und glänzend ist.
  4. Schüssel in einen Plastikbeutel stellen, oben verknoten. 2 Stunden bei Raumtemperatur, dann im Kühlschrank bei ca. 5 Grad 48 Stunden ruhen lassen oder bis der Teig sich verdreifacht hat.
  5. Teig auf eine leicht bemehlte Fläche stürzen. Teig in 4 gleich grosse Stücke schneiden. Die Ecken der Teiglinge in die Mitte legen, zu Kugeln formen. Nicht plattdrücken! Teigkugeln mit genügend Abstand auf das vorbereitete Blech legen. Teiglinge mit Mehl bestreuen, mit Plastikfolie abdecken.

Methode 2

  1. Mehl, Reismehl, Kichererbsenmehl, Hefe, Sauerteigpulver und Salz in der Schüssel der Küchenmaschine mischen.
  2. Wasser und Öl dazugiessen, mit dem Knethaken der Küchenmaschine bei niedriger Stufe ca. 10 Min. zu einem feuchten, glatten Teig kneten.
  3. Zugedeckt im Kühlschrank ca. 48 Std. ruhen lassen.

Methode 3

  1. Das gesamte Mehl in die Knetschüssel geben. Trockenhefe hinzufügen, und das Wasser nach und nach auf niedriger Stufe (oder von Hand) vermischen und dann einige Minuten auf höherer Stufe zu einem homogenen Teig verkneten.
  2. Den Teig mit einem Teigspatel zusammenkratzen, das Salz hinzufügen und erneut einige Minuten kneten. Sobald das Salz vollständig eingearbeitet ist, 50 ml Olivenöl nach und nach unterkneten, bis der Teig eine glatte Konsistenz hat.
  3. Den Teig abgedeckt 10-20 Minuten ruhen lassen.
  4. Den Teig mit eingeölten Händen in Stücke à 300-320 g portionieren. Die Teiglingportionen zu Kugeln formen und einzeln locker in leicht geölte Frischhaltefolie wickeln. Die Teiglinge bei 4 °C für 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Wichtige Hinweise zur Zubereitung

Glutenfreier Teig unterscheidet sich in seiner Struktur grundlegend von klassischem Pizzateig, da ihm das Klebereiweiß fehlt. Gluten sorgt normalerweise für die Elastizität und Bindung des Teigs. Da diese Struktur fehlt, fühlt sich glutenfreier Teig oft feuchter und klebriger an.

Anstelle eines gewöhnlichen Knethakens, den du für normalen Pizzateig verwendest, kommt bei glutenfreiem Teig ein Flachrührer zum Einsatz. Auf 1 Kilo Mehl verwendet dieses Rezept 10 Gramm Trockenhefe. Das mag nach viel Hefe klingen, aber glutenfreier Pizzateig benötigt diese Menge, um gut aufzugehen.

Für diesen Teig kommen außerdem 700 Gramm kaltes Wasser - idealerweise bei 4 Grad - auf ein Kilo Mehl. Semola (Hartweizengrieß) wird oft verwendet, um Pizzateig darauf zu formen. Allerdings enthält Semola Gluten. Wird es dennoch verwendet, könnte es bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie zu Beschwerden führen.

Stattdessen sollte zum Formen der Pizza immer ein glutenfreies Mehl, z. B. Reismehl oder eine glutenfreie Mehlmischung, verwendet werden - aber nur in Maßen, da zu viel zusätzliches Mehl die Konsistenz des Teigs verändern kann.

Ja, das ist sogar empfehlenswert! Glutenfreier Teig profitiert von einer längeren Ruhezeit, da sich die Zutaten so besser verbinden und die Struktur stabiler wird. Nach der Herstellung kann der Teig direkt im Kühlschrank gelagert werden - idealerweise luftdicht verpackt oder in einer leicht geölten Frischhaltefolie eingeschlagen.

Tipp: Teig ca. 1 Std. vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen.

Tipp: Pinsateig halbieren, formen und belegen, jede Pinsa ca. 18 Min. auf der untersten Rille des auf 240 Grad vorgeheizten Ofens backen.

Formen und Backen der Pinsa

  1. Teig ca. 2 Stunden vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Teigkugeln von Hand auf etwas Mehl zu ovalen Pinsas ausziehen.
  3. Tomatensauce auf dem Teig verteilen.
  4. Backofen samt Blech auf 250 °C Unter-/Oberhitze vorheizen.
  5. Heisses Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen und Backpapier mit Pinsas auf das heisse Blech ziehen.
  6. Zum Servieren auf jede Pinsa eine Burrata legen und anschneiden, Basilikum darüberzupfen.

Heize den Ofen auf 250 °C (Ober-/Unterhitze) vor und stelle die Backbleche mit hinein, damit sie gut heiß werden. Sobald sie heiß sind, herausholen, mit Reismehl bestäuben und die Pinsas darauflegen. In der unteren Ofenschiene ca. 8 Minuten backen.

Der Geschmack der Pinsa

Die Pinsa ist im Geschmack und auch im Mundgefühl, total anders als eine Pizza. Sie hat für mich rustikaler und urchiger geschmeckt.

Schlussendlich denke ich, dass ihnen vor allem der Geschmack des Kichererbsenmehls nicht so zugesagt hat. Ich fand die Pinsa eine tolle Abwechslung und werde den Teig sicher noch einmal ausprobieren. Vielleicht werde ich dann das Kichererbsenmehl gegen Sojamehl austauschen, dies wird die Familie wohl lieber mögen.

Pinsa vs. Pizza

Pinsa Romana darf nicht mit der Pizza verwechselt werden. Allenfalls kann sie vielleicht als Urpizza beschrieben werde. Der Teig besteht neben Weissmehl noch aus Reismehl und Kichererbsenmehl oder Sojamehl. Der Teig kommt mit sehr wenig Hefe aus und ist eher weich. Er lässt sich dennoch sehr gut verarbeiten.

Wie bei jedem guten Hefegebäck ist Geduld das A und O. Aber wir versprechen dir: Das Warten lohnt sich.

Nährwerte

Nährwerte pro 100 g: 241 kcal

Die Pinsa ist vegan und laktosefrei.

Guten Appetit!

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