Pasta Cacio e Pepe Rezept: Ein Klassiker der römischen Küche

Spaghetti Cacio e Pepe sind ein einfaches und zugleich köstliches italienisches Gericht, das aufgrund seines cremigen Geschmacks und dem vielen Käse in der ganzen Welt berühmt ist. Dieses klassische römische Pastagericht ist ein fester Bestandteil der meisten italienischen Haushalte und perfekt für Menschen, die eine schnelle und einfache Mahlzeit genießen möchten, ohne auf Geschmack zu verzichten.

Die einfachen Gerichte sind die kompliziertesten, hört man oft. Aber Spaghetti Cacio e Pepe beweisen das Gegenteil: Pasta, Pecorino, schwarzer Pfeffer - das ist doch kein Hexenwerk, oder? Mit diesem Rezept wird es dir sicherlich gelingen - dank unserer ausführlichen Anleitung. Vielleicht nicht beim allerersten Versuch, denn es braucht ein wenig Übung. Aber keine Sorge, es wird auf jeden Fall köstlich schmecken.

Cacio e Pepe bedeutet Käse und Pfeffer. In diesem Artikel erhältst du eine schrittweise Anleitung zur Zubereitung der besten Pasta à la Cacio e Pepe sowie ein einfaches und cremiges Rezept für Spaghetti Cacio e Pepe.

Cacio e Pepe | Pasta-Gericht aus zwei Zutaten | so cremig und lecker | Felicitas Then

Die beste Pasta für Cacio e Pepe: Um das perfekte Cacio e Pepe zuzubereiten, musst du unbedingt die richtige Pasta auswählen. Die beste Pasta für Cacio e Pepe sind Spaghetti oder Bucatini, aber du kannst auch Spaghetti alla chitarra verwenden.

Zutaten für Cacio e Pepe

Du brauchst nicht viel - aber das Richtige. Kein Öl, keine Butter, keine Sahne. Das Nudelgericht ist pur gedacht.

  • Pecorino, z. B. ca. Pecorino reiben.
  • Pfefferkörner in einer Bratpfanne ohne Fettzugabe leicht anrösten.
  • 400 g Pasta, z. B. Spaghetti

Wir empfehlen, die besten Zutaten zu verwenden: Pecorino Romano DOP, Pasta al bronzo mit einer rauen Textur, um die Creme zu binden, und einen kräftigen Pfeffer (z. B. schwarzer Madagaskar-Pfeffer oder Kampot-Pfeffer).

Welchen Käse für Cacio e pepe?

Für das Original ist Pecorino Romano DOP Pflicht. Er wird aus Schafsmilch hergestellt, ist kräftig und salzig - perfekt zum Emulgieren. Parmesan aus Kuhmilch schmeckt milder, nussiger, flockt leichter und liefert eine ganz andere Sauce.

Für das klassische Rezept ist Pecorino Romano aus Latium Pflicht. Andere Sorten (z. B. Pecorino Sardo oder Toscano) sind milder oder weniger salzig - das verändert Geschmack und Emulsion.

Wie viel Pfeffer für Cacio e pepe ?

Der Pfeffer ist die eigentliche „Seele“ des Gerichts. Für 2 Portionen Spaghetti nimmt man etwa 1 bis 1,5 Teelöffel frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer (ganze Körner in der Pfanne anrösten um die Aromen rauszukitzeln und dann mörsern).

Welche Pasta eignet sich für Pasta Cacio e pepe?

Dicke Spaghetti, Pici oder auch Rigatoni. Hauptsache: raue Oberfläche. Ideal sind bronzgezogene Sorten. Nudeln mit Rillen gehen als Alternative auch, weil sie die Sauce besonders gut binden.

Zubereitung von Cacio e Pepe

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Wasser abgiessen, dabei ca. Spaghetti tropfnass in eine grosse Schüssel geben und mit wenig Pecorino und Pfeffer mischen. Spaghetti nicht im heissen Kochtopf mischen, da der Käse sonst Klumpen bildet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Eine Pfanne erhitzen und darin den Pfeffer rösten, bis die Körner anfangen zu knacken.
  2. Den gerösteten Pfeffer mit einem Mörser oder in einem Gefrierbeutel mithilfe eines Topfes grob zerstoßen.
  3. 4 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und kräftig salzen.
  4. Die Pasta im sprudelnden Wasser al dente kochen.
  5. 200 g des geriebenen Käses und den zerstoßenen Pfeffer in eine Pfanne geben. Kurz vor Ende der Kochzeit etwa 200 ml des Nudelwassers hinzufügen und mit einer Gabel eine cremige Sauce anrühren.
  6. Die Pasta abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Die heißen Nudeln zur Käsecreme geben und gründlich durchschwenken.

Zubereitung:

  1. Wasser in einem Topf erhitzen und die Pasta nach Herstelleranleitung darin kochen. Salzen Sie nicht zu stark, der Pecorino ist bereits gut gesalzen. Die Teigwaren sollten nur knapp mit Wasser bedeckt sein, um die Stärke zu konzentrieren.
  2. Den Käse fein reiben und beiseite stellen. Zwei Teller im Ofen (ca. 50 Grad) erhitzen.
  3. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze den grob zerstossenen Pfeffer erhitzen. Viel Pfeffer verwenden, ca. halben Esslöffel pro Person, und er soll nicht zu fein gemahlen sein. Wenn der Pfeffer zu duften beginnt, giesse zwei Kellen Pastakochwasser dazu und stelle die Hitze ab, um den Pfeffer ziehen zu lassen.
  4. Fülle die Teigwaren zwei Minuten vor Ende der angegebenen Kochzeit für die Pasta direkt in die Brühe mit Pfeffer um. Rühre gut um und gib bei Bedarf eine halbe Kelle Kochwasser hinzu.
  5. Jetzt eine halbe Kelle Pastakochwasser über den Käse geben und ihn sofort mit Schneebesen cremig schlagen. Auch die Teigwaren mit einer Zange in die Schüssel mit Käse geben und kräftig durchmischen. Wenn es dir zu trocken erscheint, nach und nach ganz kleine Mengen Kochwasser hinzugeben.
  6. Nun Cacio e Pepe auf vorgewärmten Tellern servieren und mit dem Pecorino und Pfeffer nach Belieben garnieren.

Tipps und Tricks für die perfekte Cacio e Pepe

Warum klappt die Cacio e pepe Sauce manchmal nicht?

Die Technik ist entscheidend: Temperatur, Rührverhalten und Reibgrad des Käses. Meist liegt’s an zu heißem Wasser oder zu groben Käseflocken. Eine ruhige Hand hilft mehr als ein neues Rezept.

  • Das Gericht sieht einfach aus, ist aber technisch anspruchsvoll.
  • Viele scheitern an der Sauce. Wenn der Käse flockt, war die Hitze zu hoch.
  • Wenn die Sauce sich trennt, fehlt Stärke im Wasser.
  • Klumpiger Käse? Meist zu grob gerieben.

Variationen des Rezepts

Das Nudelgericht ist pur gedacht. Trotzdem gibt es viele, die der Sauce einen eigenen Twist geben. Klassisch ist das nicht. Schmecken kann es trotzdem: Ein Löffel Butter macht sie cremiger, Zitronenzeste sorgt für Frische, Trüffelöl für einen edlen Einschlag.

In Rom wird Cacio e Pepe traditionell mit Tonnarelli serviert - einer langen, eckigen Pasta mit rauer Oberfläche, die die Sauce gut aufnimmt. Alternativ eignen sich auch dicke Spaghetti oder Pici, eine toskanische Pasta mit ähnlicher Form. Selbst Rigatoni kommen gelegentlich zum Einsatz.

Cacio e Pepe im Zafferano

Spitzenküche, Weltklassewein, Postkartenlage - und neu auch hausgemachte Pasta fresca, die man sonst nur in Italien kriegt: Das Zafferano, zu Deutsch Safran, verdient sich den Namen des edelsten aller Gewürze! Gastgeber sind Geschäftsführerin Concetta Caracciolo und Alberto Tagarelli. «Ich habe das Pastahandwerk von meiner Nonna gelernt», erzählt Küchenchef Alberto, der aus dem apulischen Städtchen Noicattaro bei Bari stammt, seit 2005 in der Schweiz lebt und bald mal 15 Jahre für Bindella kocht. Er mag Cacio e Pepe, «weil ich es liebe, aus so simplen Zutaten ein kulinarisches Wunder zu machen».

Hausgemachte Pasta für Cacio e Pepe

Zutaten für die Pasta: Hartweizengriess, Wasser

Zubereitung:

  1. Hartweizengriess pyramidenförmig auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen.
  2. Wasser langsam dazugiessen und alles von Hand verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Teig 30 Minuten ruhen lassen.
  4. Pastateig von Hand in dünne Stränge à 0,5 cm rollen.
  5. Stränge in Stücke à 2 cm schneiden trockentupfen.
  6. Einen dünnen Holzspiess in das Teigstück drücken.
  7. Teig von Hand auswallen bis auf eine Länge von circa 20 cm.
  8. Den Spiess sorgfältig aus der Pastaröhre entfernen.

Weitere Zutaten: Favabohnen

Zubereitung mit Favabohnen:

  1. Favabohnen aus den Hülsen lösen und kurz in siedendem Wasser blanchieren.
  2. Danach kann die Haut der einzelnen Bohnen entfernt werden.
  3. Bratpfanne erhitzen, Pfeffer ohne Fett anrösten.
  4. Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgiessen, Pasta zurück in die Pfanne geben und mit Pecorino-Mischung und Favabohnen vermengen.

Viel Spass beim Kochen!

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