Erinnern Sie sich an das «Daft Punk»-Video des Albums «Homework» aus den späten 90ern? Es beginnt mit der Auflösung einer Houseparty durch die Cops vom NYPD. Durch ein Megafon ertönt: «Stop the music and go home!». In einer Nebenhandlung steht eine Mamma hinter dem Herd und bereitet zum stampfenden Sound von «Revolution 909» eine Tomatensauce zu: In einem See von Olivenöl schwimmen klein gehackte Zwiebeln. Dazu gibt sie ein paar reife, gewürfelte Tomaten. Deckel drauf - finito! Olivenöl, Zwiebeln, Tomaten.
Die Italiener nennen ihre Tomatensauce «sugo». Das ist aber so zu sagen nur der Gattungsbegriff. Weil auf italienischen Speisekarten, sofern man denn eine bekommt, steht ja nie und nimmer «Penne al sugo», oder ähnlich peinlich unpräzises in der Art. Da muss man schon unterscheiden zwischen «al pomodoro» (mit Tomaten), «al ragù» (Tomaten mit Fleischstücken), «Bolognese» (Tomaten mit Hackfleisch) oder zig weiteren wie Puttanesca, Arrabiata, Matriciana, alla Norma und so fort.
Gut. Aber noch viel, viel unlustiger finde ich das, was sich hierzulande alles als «Tomatensauce» auf den Tellern breit macht. Was sich «napolitaine» nennt, will eigentlich nur Tomatensauce «nature« sein, also blutte Tomaten. Warum also stinkt sie so nach Oregano!? Noch dazu getrockneten (absolutes no go!). Ist es der billige Wein? Ist darum alles leicht säuerlich? Ich versteh es nicht.
Aber dann erst die «Bolognaise»! Alles scheint erlaubt: zweifelhaftes Hackfleisch, «italienische Kräutermischung», Pilze, 0815-Gemüse (Tiefkühlmischung?), Tannennadeln (getrockneter Rosmarin), Lorbeerblätter und so weiter. Ganz ausgekocht sind auch jene Spaghetti-Plausch-Parties, die nach dem Prinzip Fondue Chinoise funktionieren.
Richtig schlecht - und deswegen eigentlich fast schon wieder Kult - ist jene Tunke, mit denen die Mammis meiner Schulfreunde Spaghetti vergewaltigten. Ich glaube die Hauptzutaten waren Planta Margarine, ein Büchsli Mio- Tomatenkonzentrat (nicht Bio, das gabs damals noch nicht) mit etwas Wasser verdünnt, einen rassigen Sprutz Maggi und Aromat statt Salz, wieso denn auch nicht. Aber das krönende Topping? Jawoll! Geprägelte Cervelat-Würfeli!
Heute, muss ich sagen, gibt es keine Entschuldigung mehr für miese Tomatensaucen. Das gilt für die eigenen vier Küchenwände genauso wie für Lager- Militär- oder Zivilschutzküchen und erst recht für Restaurants. Denn bei Wirten und Köchen reden wir immerhin von Profis. Und da sollte man doch etwas magenverträgliches für sein Geld erwarten dürfen (ich weiss, ich bin naiv).
Die Österreicher haben ja ein wunderschönes Wort für Sugo: Paradeisapfelsauce. Weil Tomaten ja Paradeisapfel oder Paradeiser genannt werden. Ich finde, dieser Name gibt der Frucht den richtigen Stellenwert.
So, jetzt machen wir zusammen etwas ab: Für den nächsten Sugo schieben Sie mal eine Daft Punk-CD ein und konzentrieren sich auf drei Dinge: Olivenöl, Zwiebeln, Tomaten. Alles von bester Qualität, und nach einer Stunde haben Sie eine perfekte Tomatensauce.
Probieren Sie dieses köstliche Nudelgericht: Es gibt komplizierte Rezepte, da nehmen allein die Ingredienzien eine gesamte Seite im Kochbuch ein. Auf der anderen Seite der Koch-Medaille stehen minimalistische Zubereitungen, die mit nur ganz wenigen Ingredienzien auskommen. Eines ist jedoch gerade bei dem Einsatz von nur wenigen Ingredienzien extrem wichtig: Selbst die kleinste Kleinigkeit sollte von makelloser Qualität sein. Ohne Kompromisse.
Ich möchte Ihnen das heute an einem Beispiel demonstrieren, das Sie eventuell auf den ersten Blick nicht ganz für voll nehmen. Es soll nämlich Bandnudeln mit Paradeiser, Basilikum und Parmesan sein. Klingt nach Miracoli-Tag, ist aber ausführlich das Gegenteil: Anspruchsvoll, betörend aromatisch, aufwändig, beeindruckend.
Der Teig ist rasch gemacht: Das Mehl auf eine Platte sieben. Eine Ausbuchtung formen, dort hinein kommen die Eier, das Öl sowie das Salz. Von außen nach innen die Ingredienzien ausführlich mischen, den Teig durchkneten, bis er homogen ist. In Aluminiumfolie einschlagen und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Später können Sie eine handbetriebene Nudelmaschine an der Arbeitsplatte festschrauben. Ein solches Ding gibt es für rund 25 Euro im Küchenladen, und es ist beinahe unverwüstlich.
Zwischen verstellbaren Walzen zu Beginn Teigportionen zu immer dünneren Blättern ausziehen. Mit dem Einsatz für Bandnudeln werden in einem weiteren Arbeitsgang Tagliatelle draus. Zwischen den Arbeitsgängen die Teigblätter immer leicht mit Mehl bestäuben, so ist die Klebegefahr gebannt.
Gekocht werden die Bandnudeln wie jede andere Pasta genauso: Reichlich Salzwasser aufwallen lassen, die Nudeln einfüllen, umrühren, warten, bis das Wasser ein weiteres Mal kocht, dann die Temperatur ein wenig reduzieren. Über den Gar-Zustand gibt die "Nudel-in-den-Mund-Methode" Aufschluss. Die perfekt gegarten Teigwaren durch einen Durchschlag abschütten, in goldgelber Butter schwenken und in vorgewärmte tiefe Teller geben.
😋 Domenicos Geheimnis für die perfekte Tomatensauce!
Darüber kommt eine Paradeisersauce, die ebenfalls frisch zubereitet wurde, deren Basis voll aromatische Früchte sind Die Österreicher drücken es lyrischer aus, sie sprechen von Paradeisern. Und Recht haben sie: eine geradezu paradiesische Frucht.
Die Vorbereitungen dürften Ihnen bekannt sein: Die Paradeiser blanchieren (überbrühen), abschrecken, die Haut entfernen, vierteln, die Kerne und den Stengelansatz entfernen, das schiere Fruchtfleisch würfeln. Fertig ist das Tomatenconcassee. Die Schalotte schälen und fein würfeln, die Knoblauchzehe (möglichst junge Ware) schälen.
Der Rest ist schneller gemacht als beschrieben: In einer Sauteuse beziehungsweise in einem Reindl feinstes Olivenöl erhitzen, die Schalottenwürfel darin anschwitzen, ohne dass sie Farbe nehmen. Die Tomatenwürfel hinzufügen, ein bis zwei Min. durchschwenken, die Knoblauchzehe durch eine Presse drücken und unterziehen, mit Salz und Pfeffer würzen - Ende der Veranstaltung.
Die Nudeln dampfen im Teller, die Paradeiser mit dem Basilikum kommen in die Mitte und wer möchte, kann jetzt den Nudelgenuss noch mit ein wenig geriebenem Parmesan vollenden. Natürlich ebenfalls hier beste Qualität und frisch gerieben.
Die MIRACOLI Pasta Sauce Kräuter ist eine geschmackvolle Ergänzung für Ihre Pasta-Gerichte. Mit einer ausgewogenen Mischung aus verschiedenen Kräutern bietet diese Sauce ein intensives Aroma, das Ihre Speisen bereichert.
Sie ist ideal für die Zubereitung von klassischen Nudelgerichten oder als Basis für kreative Rezepte. Die Sauce wird in einem praktischen 750g Glas geliefert, das eine einfache Handhabung und Portionierung ermöglicht. Hergestellt in Deutschland, legt der Hersteller Wert auf Nachhaltigkeit und hat sich dem RE100-Engagement verschrieben, um erneuerbare Energien zu fördern. Diese Pasta Sauce ist nicht nur schmackhaft, sondern auch eine bewusste Wahl für alle, die Wert auf Qualität und Herkunft legen.

Die Liebe zum Essen ist Sarah Puozzo, die belgische und italienische Wurzeln hat, sozusagen in die Wiege gelegt worden. Diese Liebe teilt Sarah unter anderem als kulinarische Journalistin und bei Meisterkursen in ihrer eigenen Pasta Academy. Essen spielt eine wichtige Rolle in deinem Leben. „Ich bin der Meinung, dass mir das Beste aus beiden Welten vererbt wurde. Der genussvolle Lebensstil durch meine belgische Mutter und die Verwendung von naturbelassenen Zutaten durch meinen italienischen Vater. Ausserdem ist die Geselligkeit beim gemeinsamen Essen sehr stark mit der italienischen Esskultur verbunden, wobei meine Mutter wiederum grossen Wert auf die Tischdekoration legt.
Mittlerweile hast du dich auf die Zubereitung von Pasta spezialisiert und den Titel Master of Pasta erworben. „Mir wurde von klein auf beigebracht, dass köstliches Essen ganz spielerisch entstehen kann, und diese Erfahrung habe ich automatisch mitbekommen. Ich habe ziemlich schnell entdeckt, dass man aus naturbelassenen Zutaten etwas Grossartiges zubereiten kann.
Dass Gnocchi nicht auf einem Mama-Miracoli-Baum wachsen, sondern dass man sie aus Kartoffeln, Ei und Mehl selbst herstellen kann. Das wollte ich als Kind unbedingt lernen. Bei der Zubereitung von frischer Pasta legt man auch selbst Hand an und schafft kleine Kunstwerke. Natürlich habe ich das schon mit meiner Familie und bei Reisen nach Italien gemacht, aber ich wollte mich darin wirklich professionalisieren, um mehr darüber erzählen zu können. Ein Teller Pasta ist viel mehr als nur Nudeln auf einem Teller. Pasta erzählt eine Geschichte, von spanischen und portugiesischen Einflüssen und davon, ob das Gericht in Küstennähe oder in den Bergen hergestellt wurde.
„In Italien habe ich mehrere Kurse besucht, schliesslich lernt man nie aus. Jeder neue Kurs ist eine Bereicherung. Es gibt noch eine Nudelsorte, deren Herstellung ich unbedingt lernen möchte: su filindeu. Ein sehr dünner Teig, bei dem der Teig mehrmals gedehnt wird, so dass hauchdünne Teigfäden entstehen. Diese werden auf eine runde Platte gelegt und in der Sonne getrocknet. Es nur einige wenige Frauen in Sardinien, die diese Technik beherrschen.
2021 hast du die Pasta Academy Benelux gegründet. „Mit der Pasta Academy möchte ich das weitergeben, was ich selbst gelernt habe, denn Pasta ist so enorm vielseitig. Dazu gehört auch die Herstellung der verschiedenen Nudelsorten. Wir gehen wirklich in die Tiefe, die Teilnehmer lernen die Techniken, sie erfahren die Geschichten und Anekdoten dahinter, und wir sprechen auf unterschiedliche Weise die Sinne an.

Du hast inzwischen auch ein Big Green Egg erworben. „Ich habe mein Big Green Egg Medium vor etwa acht Jahren gekauft. Anfangs kostete es mich allerdings etwas Überwindung, die Holzkohle anzuzünden. Ich hatte zuvor zwar schon grilliert, aber das Kochen mit dem Big Green Egg war doch noch mal eine neue Herausforderung.
Mit den Zutaten, die ich zur Hand hatte, zeigte er mir verschiedene Techniken. Ich hatte unter anderem Mozzarella und getrocknete Oreganozweige aus Sizilien im Haus. Er legte etwas Oregano auf die glühende Holzkohle, um den Mozzarella zu räuchern. Der Geschmack war fantastisch und es war sehr einfach. „Ein Big Green Egg bietet unheimlich viele Möglichkeiten. Man kann es natürlich zum Braten einer leckeren Porchetta oder zum Grillieren von Arrosticini, einem Lammspiess aus den italienischen Abruzzen, verwenden. Aber es macht genauso viel Spass, zu zeigen, was man mit dem Big Green Egg noch alles machen kann.
Beim Thema Pasta denkt man vielleicht nicht sofort an das Big Green Egg, weil die Pasta selbst nicht darin zubereitet wird. Aber die Sauce oder andere Zutaten, die zum Gericht gehören, können sehr wohl im Big Green Egg zubereitet werden. Es erzeugt einen köstlichen Geschmack und ist ausserdem richtig cool.
Diesmal hast du köstliche lombardische Ravioli auf dem Big Green Egg zubereitet. „Es handelt sich um eine Pasta aus Bergamo in der Lombardei. Dort macht man eine Füllung, die unter anderem aus Käse und Brot besteht, und die Nudeln werden auf eine bestimmte Weise gefaltet. Sie heissen dort Casoncelli. Viele Leute denken, dass die Herstellung von Ravioli sehr mühsam ist, aber diese Methode ist sehr einfach.
Die Füllung aus Pulled Beef und Tomatensauce wird durch das Big Green Egg noch aromatischer. Und der für den Nudelteig verwendete frische Spinat färbt sie schön grün. Wenn die Füllung fertig ist, werden aus den Nudelblättern Kreise ausgestochen. Darauf kommt ein Löffelchen Füllung und dann werden sie zugeklappt. Die Ravioli werden dann kurz in Salbeibutter im Big Green Egg gebraten.
MIRÁCOLI SPAGHETTI NAPOLI sind die besten Spaghetti, die Sie je probiert haben! Sie sind aus hochwertigem italienischem Hartweizengrieß und werden seit 60 Jahren unverändert hergestellt. Die Spaghetti haben die perfekte Länge und sind sehr saftig. Die italienische Gewürzmischung Mirácoli ist ein Klassiker und macht den Mirácoli Geschmack so unverkennbar.
Wie die originale Gewürzmischung aus dem Italien der 60er Jahre, so unverändert ist auch die einfache und schnelle Zubereitung. Die Zubereitung des klassischen Mirácoli ist einfach und schnell. Die Nudeln werden al dente gekocht und dann mit der Gewürzmischung vermengt. Diese besteht aus Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer. Die Gewürze werden nach Geschmack dosiert und je nach Belieben auch noch etwas Knoblauch hinzugefügt.
Die Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente kochen. In der Zwischenzeit die Tomatensoße in einem Topf erhitzen und die Gewürzmischung hinzufügen. Die Sauce etwas köcheln lassen. Die Spaghetti abgießen und in Olivenöl anrösten. Die Sauce über die Nudeln geben und mit Parmesan bestreuen.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Geschmacksrichtung | Kräuter |
| Herkunft | Deutschland |
| Gewicht | 750 g |
| Nachhaltigkeit | Herstellerengagement RE100, Freiwilliger Klimabeitrag, Herstellerkompensation |
tags: #miracoli #sobe #selbstgemacht