McDonald's Burger ohne Brötchen: Nährwerte und Alternativen

McDonald's ist bekannt für seine Burger, aber was passiert, wenn man das Brötchen weglässt? Dieser Artikel beleuchtet die Nährwerte von McDonald's Burgern ohne Brötchen, untersucht die "McCurrywurst" und diskutiert gesündere Alternativen sowie den neuen McPlant Burger.

Die "McCurrywurst" im Test

McDonald's hat die traditionsreiche Currywurst für sich entdeckt und bietet sie seit dem 14. Februar sechs Wochen lang im Rahmen einer Sonderaktion an. Die "McCurrywurst" besteht nach Angaben der Fast-Food-Kette aus Schweinefleisch und wurde nach "Art einer Rostbratwurst" zubereitet, so wie sie hauptsächlich im Ruhrgebiet serviert wird.

Aussehen und Anrichtung

Der Anblick von McDonald's Kreation der Currywurst ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Die Pappschachtel erinnert eher an die Verpackung eines McRib-Sandwichs. Dafür wird sie stilecht mit einer Pommes-Gabel serviert. Im Inneren der Packung bietet sich der gewohnte Currywurst-Anblick: eine dicke, rote Sauce und geschnittene Wurststücke, die aber sehr klein erscheinen.

Geschmack

Die Sosse hat zwar eine angenehm würzige Note, diese ist aber ein wenig zu dick geraten und in den wenigen Minuten zwischen Bestellung und Verzehr schon geronnen. Dazu ist sie trotz der Gewürzmischung "scharf" für meinen Geschmack ein wenig zu mild geraten. Die Rostbratwurst hingegen überzeugt. Sie hat einen leicht würzigen Eigengeschmack und ihre Konsistenz ist gerade richtig - eine Mischung aus weichem Inneren und knackiger Haut.

Nährwerte der McCurrywurst

Eine Portion "McCurrywurst" hat nach Angaben von McDonald's 405 Kilokalorien - ohne Brötchen. Auch der Fettgehalt der "McCurrywurst" fällt mit rund 28 Gramm recht üppig aus. Das entspricht rund einem Sechstel des Tagesbedarfs an Kilokalorien und etwa ein Drittel des Tagesbedarfs an Fett.

Preis: Die "McCurrywurst" kostet entweder 2,99 Euro mit einem Brötchen oder 4,99 Euro im Kombi-Menü mit Pommes frites und einem Getränk.

Die "McCurrywurst" hat einen guten Mittelweg gefunden. Sie ist würzig und nicht zu scharf, bietet aber auch kein spektakuläres Geschmackserlebnis.

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McDonald's und Kinder-Marketing

Konzerne wie McDonald’s arbeiten daran, Kinder als Kunden zu gewinnen. Alle Mitarbeiter erhalten die Anweisung, Kinder wie Könige zu behandeln. Es gibt in jeder Filiale einen Spielplatz, den Clown Ronald McDonald und ein Happy Meal mit Spielzeugen. So reagieren schon Kleinkinder positiv auf das pommesgelbe Logo. Eine frühkindliche Prägung mit Folgen.

Zucker als Suchtmittel

Der Konzern lebt davon, Kinder abhängig von Zucker und Fett zu machen. Studien zeigen, dass die Übergewichtigen eher im unteren Bildungsbereich anzusiedeln sind. Ein Kind, das ein Happy Meal mit Dessert und Cola verdrückt, deckt damit seinen Zuckerbedarf für eine ganze Woche ab. Softgetränke und Eis bescheren den grössten Zuckerschock. Ein Dessert mit Topping bei McDonald’s enthält um die 65 Gramm Zucker, was der dreifachen Menge des Tagesbedarfs entspricht.

Die Fast-Food-Falle

Der Zucker im Junkfood macht die Kinder süchtig. Die Sucht schaltet die Vernunft aus. Es tut übrigens nichts zur Sache, wo man sich die Überdosis einfängt - bei McDonalds’s, Burger King, Taco Bell, Nordsee - oder bei der Möbelkette Ikea mit ihren unschlagbar billigen Menus. Sie arbeiten alle mit ähnlichen Tricks.

Der McPlant: Eine pflanzliche Alternative

McDonald’s Schweiz hat den ersten Burger mit einer pflanzlichen Rindfleisch-Alternative eingeführt, den McPlant mit einem Burgerpatty von Beyond Meat. «Mit dem McPlant bieten wir unseren Gästen, die flexitarisch essen, noch mehr Auswahl», wird Lara Skripitsky, Chefin von McDonald’s Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

Der Burger mit einem Patty auf Erbsenbasis liefere 20 Gramm Protein und komme wie alle Burger von McDonald's ohne künstliche Zusatzstoffe aus, heisst es.

Weitere vegane Burger-Alternativen in der Schweiz

Es gibt eine Vielzahl von veganen Burger-Alternativen in der Schweiz. Hier ist ein Überblick über einige davon:

  1. Burger auf Erbsenproteinbasis: Seit März 2019 in der Schweiz erhältlich und momentan der authentischste.
  2. Moving Mountains-Burger: Hauptbestandteile des Pattys sind Erbsen-, Weizen- und Sojaprotein sowie Pilze.
  3. Incredible Burger von Garden Gourmet: McDonalds Deutschland bietet diesen Burger als McVegan an.
  4. Green Mountain Burger: Eine Schweizer Entwicklung, basiert auf europäischem Sojamehl, Erbsenprotein sowie Kokosfett.
  5. Vegane Burger von Cornatur: Bietet 21 Gramm Protein pro 100g.
  6. Délicorn von Coop: Besteht aus Weizen- und Sojaprotein (beides aus Europa).
  7. Impossible Burger: Burger der sich exakt wie Fleisch verhält, sowohl im Aussehen, beim Zubereiten als auch im Geschmack.
  8. Wonder Burger von Aldi: Die Hauptzutaten sind Sojaprotein, Kokosöl und Maisstärke.
  9. Next Level Burger von Lidl: Geschmacklich ähnlich dem Beyond Burger, saftig und würzig.

Das "Sport-Menü"

In einigen Häusern wird seit Neustem ein Sport-Menü angeboten und beworben. Wer glaubt, dass Sport-Menü bestünde aus einem revolutionären neuen Low-Carb-Burger, einer High-Protein-Eisvariante oder etwas ähnlichem wird leider jäh enttäuscht. Eine Zusammenstellung wie Sie langweiliger nicht sein könnte. Die Pommes weg gelassen dafür einen Salat.

Auf Seiten der Makronährstoffe schlägt auch das Sport-Menü in altbewährter Weise für ein Fast-Food-Menü durchaus ins Gewicht. Das Sport-Menü liefert von jedem der drei Makronährstoffe eine moderate Menge. Ein Off-Season-Menü wie es im Buche steht, da einem relativ geringen Nahrungsvolumen eine doch ganz ordentliche Kalorienmenge gegenübersteht.

Die Kalorien aus Brötchen und Eis sind sog. leere Kalorien was soviel bedeutet wie das sich in Ihnen kaum verwertbare Mikronährstoffe befinden.

Nährwertangaben und Inhaltsstoffe

Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.

Einige der in McDonald's Produkten verwendeten Inhaltsstoffe umfassen:

  • Natriumbenzoat: Das Natriumsalz der Benzoesäure.
  • Schwefeldioxid: Ein farbloses, schleimhautreizendes, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas.
  • Natriumpropionat: Das Natriumsalz der Propionsäure.
  • Calciumpropionat: Ein Fungistatikum, das die Vermehrung von Pilzen hemmt und als Konservierungsmittel eingesetzt wird.
  • Sodium citrate: Wird als Säureregulator in Lebensmitteln und Getränken verwendet.
  • Phosphorsäure: Eine der wichtigsten anorganischen Säuren.
  • Calciumchlorid: Ein Chlorid des Erdalkalimetalls Calcium.
  • Aluminiumsulfat: Eine chemische Verbindung des Aluminiums aus der Gruppe der Sulfate.

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