In unserem heutigen Artikel erkunden wir die faszinierenden Welten des Fermentierens und Einmachens, zwei traditionelle Methoden, um Lebensmittel haltbar zu machen. Diese Techniken ermöglichen es, gesunde Vorräte anzulegen, kulinarisches Neuland zu betreten und die Vielfalt saisonaler Produkte zu nutzen. Sie möchten noch ein bisschen länger was vom Sommer haben? Kein Problem, aus frischem und saisonalem Obst und Gemüse lassen sich mit den richtigen Methoden ganz einfach würzige Chutneys, süße Fruchtaufstriche oder saures Gemüse zaubern.

Warum Lebensmittel konservieren?
Food zu konservieren ist wichtig, um die Qualität und den Nährwert zu erhalten. Durch die Konservierung wird verhindert, dass die Lebensmittel schnell verderben und schlecht werden. Verdorbene Lebensmittel können schädliche Bakterien oder Giftstoffe von Pilzen enthalten. Nach dem Verzehr kann es zu Magen-Darm-Erkrankungen, Lebensmittelvergiftungen und anderen Problemen kommen. Schimmel oder Bakterien können auch andere Lebensmittel kontaminieren, wenn sie nicht richtig gelagert oder verarbeitet werden.
Vielleicht hast du ja einen eigenen Garten und kennst das Problem: Plötzlich reift wieder alles auf einmal und du hast kübelweise frisches Obst und Gemüse zum Verbrauchen. Vielleicht hast du aber auch einfach zu viel eingekauft und kannst nicht alle Lebensmittel rechtzeitig verwerten. Statt die überschüssigen Lebensmittel wegzuwerfen, solltest du sie lieber konservieren! Damit verhinderst du eine Menge Lebensmittelverschwendung.
Aber Konservieren ist nicht nur praktisch, sondern auch sehr lecker. Viele beliebte Lebensmittel erhalten nämlich erst durch das Konservieren ihren charakteristischen Geschmack, zum Beispiel Marmelade, Dörrfrüchte oder Sauerkraut. Anders als bei den gekauften Konserven aus dem Supermarkt entscheidest du selbst, welche Zutaten und Gewürze du in die Gläser steckst. Gekaufte Konserven enthalten oft Zusatzstoffe. Wenn du das Gemüse selbst konserviert, weisst du genau, was drin ist.
Aber nicht nur du selbst wirst den Geschmack deiner selbst gemachten Konserven lieben. Schön verpackt eignen sich selbst konservierte Lebensmittel auch hervorragend als Geschenke für deine Freund:innen oder Familie!
Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln
Lebensmittel können auf verschiedene Weise haltbar gemacht werden. Ziel ist immer, die Vermehrung von Mikroorganismen und die Zersetzung zu verhindern.
- Einkochen und Einmachen: Dies beinhaltet das Sterilisieren bzw.
- Fermentieren: Eine uralte Methode um Lebensmittel haltbar zu machen.
- Einfrieren: Besonders praktisch.
- Räuchern: Eine alte Technik zur Haltbarmachung und Aromatisierung von Fisch, Fleisch oder Wurst.
- Bestrahlung: Die Behandlung mit ionisierenden Strahlen reduziert Keime.
Im Folgenden stellen wir dir drei einfache und beliebte Methoden vor, Lebensmittel haltbar zu machen: Einkochen, Dörren und Einlegen.
Einkochen
Beim Einkochen wird frisches Obst oder Gemüse zur Konservierung in einem Glas gekocht. Das Einkochgut wird in ein WECK Glas, Schraubdeckelglas oder Twist-Off Glas mit Blechdeckel gefüllt und im Wasserbad erhitzt. Durch das Kochen im Wasserbad werden die Lebensmittel sterilisiert und dadurch haltbar gemacht. Beim anschliessenden Auskühlen bildet sich im Glas ein Vakuum, wodurch der Deckel fest und dicht an das Glas gepresst wird. Es können keine Luft und Keime eindringen.
Für Anfänger:innen eignet sich vor allem das Einkochen von Obst und Gemüse.
Zum Einkochen benötigst du folgende Utensilien:
- Gläser: Am besten eignen sich Weckgläser mit Gummiring und Klammern.
- Eine Zange, um die heissen Gläser aus dem Wasser zu nehmen
- Ein Thermometer
- Einen grossen Topf, in dem du die Gläser zu mindestens drei Vierteln mit Wasser bedecken kannst.
Gerade beim Einkochen, aber eigentlich bei allen Konservierungsmethoden ist es sehr wichtig, dass du mit sauberen Utensilien arbeitst. Gelangen Bakterien oder Keime in die Lebensmittel, ist das Risiko hoch, dass diese verderben. Dabei reicht es nicht, die Gläser nur mit etwas Spülmittel und heissem Wasser auszuwaschen. Stattdessen solltest du sie für mindestens 5 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser sterilisieren. Die Gummiringe sterilisierst du, indem du sie etwa fünf Minuten in Essigwasser abkochst.
Einkochzeiten für verschiedene Obst- und Gemüsesorten
Unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten müssen unterschiedlich lang und heiss eingekocht werden. Hier eine Tabelle mit Obst und Gemüse, welches sich besonders gut zum Einkochen eignet:
| Gemüse/Obst | Einkochzeit |
|---|---|
| Gurken | 25 Minuten |
| Karotten | 90-120 Minuten |
| Tomaten | 30 Minuten |
| Aprikosen | 30 Minuten |
| Pflaumen | 35 Minuten |
| Birnen | 35 Minuten |
Schneide das Obst oder Gemüse in Stücke. Härteres Gemüse wie Karotten oder Kürbis blanchierst du am besten kurz vor, damit es eine weiche Konsistenz bekommt. Fülle die Gemüsestücke in die sterilisierten Gläser. Fülle die Gläser dann zu drei Vierteln mit Zucker- oder Salzwasser auf.
Als Nächstes stellst du die verschlossenen Gläser in einen grossen Topf und füllst diesen mit Wasser. Die Gläser sollten zu drei Vierteln mit Wasser bedeckt sein. Die Temperatur des Wassers sollte der Temperatur der Lebensmittel angepasst sein. Ist das Gemüse noch warm vom Blanchieren, stelle die Gläser in warmes Wasser. Für kaltes Obst oder Gemüse nimmst du kaltes Wasser.
Nun kannst du das Wasser im Kochtopf erhitzen. Das Einkochen beginnt, wenn das Wasser die gewünschte Temperatur erreicht hat. Du kannst die Wassertemperatur genau mit einem Thermometer messen oder startest die Einkochzeit, sobald das Wasser sprudelnd kocht.
Wenn die benötigte Einkochzeit um ist, hebe die Gläser mit der Zange vorsichtig aus dem Wasserbad. Stelle sie auf ein Tuch oder Gitter und lasse sie langsam bei Raumtemperatur abkühlen. Schrecke die Gläser nicht mit kaltem Wasser ab, da sie sonst platzen können!
Wenn du Weckgläser verwendet hast, entferne die Metallklammern vom Deckel. Ist der Deckel verschlossen, hat sich ein Vakuum im Glas gebildet und du kannst das Eingemachte sicher lagern.
Einmachen
Beim Einmachen, wie etwa beim Kochen von Marmelade, werden alle Zutaten in einem Topf normal gekocht. Dann heiss in saubere Gläser (WECK Glas, Schraubdeckelglas oder Twist-Off Glas) gefüllt. Die Luft im Glas kühlt ab und zieht sich dabei zusammen, wodurch ein Vakuum im Inneren entsteht. Wenn sie ganz ausgekühlt sind, biegen sich die Metalldeckel aufgrund des Vakuums nach innen.
Beim Einmachen werden die Lebensmittel (vor allem Obst) gekocht und dann in sterile, luftdichte Gläser mit Schraubdeckel gefüllt. So werden Konfitüren, Gelees oder Kompott hergestellt.
Für das klassische Einkochen auf dem Herd werden nur wenige Hilfsmittel benötigt: Einmachgläser (ideal sind Gläser mit Glasdeckel und Gummiring), ein großer Topf und ein Kochthermometer.
Oberstes Gebot beim Einkochen ist die Sauberkeit!
Beim Einmachen werden die Lebensmittel (vor allem Obst) gekocht und dann in sterile, luftdichte Gläser mit Schraubdeckel gefüllt. So werden Konfitüren, Gelees oder Kompott hergestellt.
Die Einmacherfahrung beginnt mit:
- Der Auswahl von frischen, reifen Früchten oder Gemüse, das dann in die gewünschte Form geschnitten wird.
- In einem Kochprozess wird eine aromatische Einmachflüssigkeit aus Wasser, Zucker und Gewürzen zubereitet.
- Nach gründlichem Ausspülen und Sterilisieren der Gläser werden die vorbereiteten Zutaten gleichmässig in die Gläser gefüllt, und die Einmachflüssigkeit wird darüber gegossen, um sicherzustellen, dass sie vollständig bedeckt sind.
- Nach dem festen Verschliessen der Gläser werden sie in einem heissen Wasserbad platziert, um den Einmachprozess zu vervollständigen.
Fermentieren
Fermentieren ist ein biologischer Prozess. Dabei wandeln Mikroorganismen wie Hefen und Bakterien Kohlenhydrate in Alkohol und Kohlendioxid um. Täglich verzehren wir Lebensmittel und Getränke, die so hergestellt werden: z. B. Brot, Käse, Joghurt, Bier, Wein und Sauerkraut. Fermentierte Lebensmittel sind reich an Nährstoffen und probiotischen Bakterien.
Fermentation ist ein natürlicher Stoffwechselprozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze Kohlenhydrate in Lebensmitteln in Alkohol oder organische Säuren umwandeln. Bei diesem Prozess entstehen bioaktive Verbindungen und probiotische Kulturen, die nicht nur die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, sondern auch deren Nährwert und Verdaulichkeit verbessern.
Für die Fermentation benötigst du Gläser mit Deckeln, Gewichte, frisches Gemüse, Wasser und Salz.
Die Vorbereitung beginnt mit:
- Dem gründlichen Waschen und Schneiden des gewählten Gemüses.
- Anschliessend wird eine Salzlösung vorbereitet, indem Salz in Wasser aufgelöst wird, um die Basisflüssigkeit für die Fermentation zu schaffen.
- Das vorbereitete Gemüse wird dann fest in saubere Gläser gepackt, wobei darauf geachtet wird, ausreichend Platz oben zu lassen.
- Die vorbereitete Salzlösung wird über das Gemüse gegossen, so dass es vollständig bedeckt ist, und die Gläser werden mit einem Deckel abgedeckt und fest verschlossen.
- Die Gläser werden an einem dunklen Ort bei Raumtemperatur platziert, und der Fermentationsprozess wird überwacht, der normalerweise einige Tage bis Wochen dauert.
Dörren
Das Trocknen oder Dörren gehört zu den ältesten Methoden der Konservierung. Diese Methode eignet sich für alle Arten von Lebensmitteln, zum Beispiel für Früchte, Gemüse, Fisch, Fleisch, Pilze oder Kräuter.
Beim Trocknen wird den Lebensmitteln die Feuchtigkeit entzogen, was den Prozess des Verderbens stark verlangsamt. Wie lange das Trocknen dauert, kommt auf die einzelnen Lebensmittel an.
Um Lebensmittel zu trocknen gibt es drei Möglichkeiten:
- Dörren an der frischen Luft: Kräuter lassen sich besonders einfach trocknen. Du brauchst sie nur an einem trockenen, warmen, luftigen Ort aufzuhängen und einige Tage zu warten. Da keine Wärme zugeführt wird, ist diese Methode zwar energiesparend, dauert aber auch am längsten. Sie eignet sich auch nur bedingt für Obst und Gemüse und nicht für Fleisch oder Fisch.
- Dörren im Backofen: Um Zeit zu sparen, kannst du Lebensmittel auch im Backofen trocknen. Stelle dafür den Backofen auf Umluft und lass die Backofentür offen, damit für ausreichende Luftzirkulation gesorgt ist. Dadurch lässt sich allerdings die Temperatur nur schwer regulieren und der Energieverbrauch ist sehr hoch, denn das Dörren dauert auch im Backofen mehrere Stunden.
- Dörren in einem Dörrautomaten: Falls du regelmässig Lebensmittel trocknen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines Dörrautomaten. Er verbraucht wesentlich weniger Energie und sorgt für eine angemessene Luftzirkulation.
Sind die Lebensmittel getrocknet, ist es wichtig, sie richtig zu lagern. Stelle sicher, dass die gedörrten Lebensmittel luftdicht verpackt und vor Feuchtigkeit geschützt sind.
Einlegen
Ganz ohne Hitze funktioniert das Einlegen. Bei dieser Methode wird frisches Obst oder Gemüse klein geschnitten, in Gläser gefüllt und mit einer Flüssigkeit aufgegossen. Die Flüssigkeit bzw. der Sud sorgt für Würze und macht den Inhalt haltbar, ohne dass dieser gekocht werden muss.
Zum Einlegen eignet sich vor allem festes Gemüse wie Grüne Bohnen, Karotten, Gurken, Zwiebeln, Mais oder Paprika. Obstsorten, die sich besonders gut einlegen lassen sind Feigen, Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Kirschen. Auch Pilze sind eine gute Wahl.
Einlegen kannst du Lebensmittel in verschiedenen Flüssigkeiten. Besonders beliebt ist das Einlegen in Essig, Salz, Öl oder Alkohol.
Einlegen in Essig
Für 1 Kilogramm Gemüse benötigst du:
- ½ Liter Essig, zum Beispiel Apfelessig mit mindestens 5% Säureanteil
- ¼ Liter Wasser
- Gewürze, zum Beispiel Lorbeer, Dill oder Pfeffer
Mische den Essig mit dem Wasser und koche das Gemüse darin gar. Fülle das Gemüse anschliessend in sterilisierte Gläser. Koche den Sud nochmals auf und giesse so viel davon über das Gemüse, dass es ca. zwei Zentimeter mit Flüssigkeit bedeckt ist. Verschliesse das Glas und lasse das Gemüse 4-6 Wochen ziehen, bevor du es geniessen kannst.
Marmelade haltbar machen mit Alkohol
Bei Obst bieten sich, neben klassischen Zugaben wie Vanille oder Zitrone, eine Vielzahl köstlicher Bereicherungen an. So eignen sich Schaumweine wie Prosecco, Liköre wie Orangen- und Waldhimbeerlikör, Limoncello und Hochprozentiges wie Rum als Zugabe zu selbstgemachten Konfitüren. Auch eingewecktem Gemüse verleihen alkoholhaltige Getränke einen tieferen Geschmack. Wer auf den Alkohol verzichten möchte, kann diesen einfach durch Säfte ersetzen.
Die Zugabe von Alkohol ist eine beliebte Methode, um Marmelade haltbarer zu machen und ihr gleichzeitig einen besonderen Geschmack zu verleihen. Der Alkohol wirkt als Konservierungsmittel, da er das Wachstum von Mikroorganismen hemmt. Hier sind einige Tipps und Hinweise, wie Sie Marmelade mit Alkohol haltbar machen können:
- Wahl des Alkohols: Es gibt verschiedene Arten von Alkohol, die sich für die Marmeladenherstellung eignen. Beliebte Optionen sind Rum, Weinbrand, Whisky, Kirschwasser oder Fruchtliköre. Die Wahl des Alkohols hängt vom gewünschten Geschmacksprofil ab.
- Menge des Alkohols: Die Menge des Alkohols sollte sorgfältig abgewogen werden. Eine zu geringe Menge reicht möglicherweise nicht aus, um die Marmelade ausreichend zu konservieren, während eine zu große Menge den Geschmack dominieren kann. In der Regel reichen 2-4 Esslöffel Alkohol pro Kilogramm Früchte aus.
- Zeitpunkt der Zugabe: Der Alkohol sollte erst am Ende des Kochvorgangs hinzugefügt werden, nachdem die Marmelade bereits geliert ist. Dadurch wird verhindert, dass der Alkohol während des Kochens verdampft und seine konservierende Wirkung verliert.
- Sterilisation der Gläser: Vor dem Abfüllen der Marmelade sollten die Gläser und Deckel sterilisiert werden, um das Wachstum von Mikroorganismen zu verhindern. Die Gläser können entweder in kochendem Wasser ausgekocht oder im Backofen erhitzt werden.
- Abfüllen der Marmelade: Die heiße Marmelade sollte sofort in die sterilisierten Gläser gefüllt und fest verschlossen werden. Stellen Sie die Gläser anschließend für einige Minuten auf den Kopf, um ein Vakuum zu erzeugen.
- Lagerung: Die Marmelade sollte an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden. Durch den Alkohol und die korrekte Konservierung ist die Marmelade in der Regel mehrere Monate haltbar.
Hausfrauentipp meiner Oma: Die gesäuberten Gläser mit Rum oder 80 %-igem Alkohol ausspülen und die noch heiße Marillenmarmelade in die Gläser füllen. Wer möchte, kann die Marillenmarmelade auch noch mit Zimt verfeinern. Den Zimt dann vor dem Marinieren beigeben. Die Gläser mit in Alkohol getränktem Zellophan bedecken und sie dann erst verschließen.
Achtung: Da Alkohol die Haltbarkeit von Marmelade erhöht, sollte darauf geachtet werden, dass die Marmelade nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt wird.
Gelierzucker 1:1, 2:1 oder 3:1 - welcher ist für meine Marmelade am besten?
Heidelbeermarmelade: Ein Rezeptbeispiel
Heidelbeermarmelade ist eine beliebte Köstlichkeit, die den Geschmack des Sommers in Gläsern konserviert. Sie ist nicht nur ein leckerer Aufstrich für Brot und Brötchen, sondern eignet sich auch hervorragend als Topping für Desserts oder als Zutat in Soßen und Cremes.
Die Grundzutaten für Heidelbeermarmelade sind:
- Heidelbeeren
- Gelierzucker
- Zitronensaft
In einigen Rezepten kommt Vanille oder Rum hinzu, um den Geschmack zu verfeinern.
Die Zubereitung von Heidelbeermarmelade ist relativ ähnlich:
- Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Die Beeren sollten gründlich gewaschen werden, um Schmutz oder Blätter zu entfernen.
- Aufkochen und köcheln lassen. Die Mischung wird aufgekocht und sprudelnd für etwa vier bis fünf Minuten gekocht.
- Abkühlung und Abfüllung. Die Marmelade wird in heiß ausgespülte Einmachgläser gefüllt und direkt verschlossen.
Die Haltbarkeit von selbstgemachter Heidelbeermarmelade beträgt ungefähr sechs bis neun Monate, wenn sie korrekt konserviert wird.
Weitere Tipps und Tricks
Hier sind einige zusätzliche Tipps und Tricks, um Ihre Marmelade und andere eingemachte Produkte perfekt zu konservieren:
- Verwenden Sie hochwertige Zutaten: Die Qualität der Zutaten beeinflusst maßgeblich den Geschmack und die Haltbarkeit der Marmelade. Verwenden Sie nur frische, reife Früchte und hochwertige Gewürze.
- Achten Sie auf Sauberkeit: Sauberkeit ist das oberste Gebot beim Einmachen und Einkochen. Die Gläser und Deckel sollten stets gut mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt und anschließend mit klarem Wasser ausgespült werden.
- Verwenden Sie die richtigen Geliermittel: Achten Sie darauf, möglichst geeignete Geliermittel zu verwenden. Natürliches Geliermittel (Pektin) ist besonders in unreifen, grünen Obstsorten enthalten, daher gelieren Marmelademischungen mit diesen Sorten besonders gut.
- Machen Sie die Gelierprobe: Machen Sie bei Marmeladen, Säften und Gelees die Gelierprobe. Sie erweist sich als nützlich, da der Pektingehalt in verschiedenen Früchten, etwa durch Reife oder Witterung, sehr unterschiedlich sein kann.
- Lagern Sie die Marmelade richtig: Das Eingekochte und Eingelegte sollte immer kühl und ohne direkte Sonneneinstrahlung, am besten dunkel, gelagert werden.
Fazit
Mit den richtigen Methoden und etwas Übung können Sie Ihre eigenen köstlichen und haltbaren Marmeladen und Konserven herstellen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Zutaten, um Ihre ganz persönlichen Lieblingsrezepte zu kreieren. Viel Spaß beim Einmachen und Genießen!