Learning Snacks Anleitung: Interaktive Lerneinheiten für den Unterricht

Learning Snacks sind ideal für den asynchronen oder auch synchronen Fernunterricht geeignet. Das Online-Tool „Learning Snacks“ bietet Lehrpersonen und Schüler*innen die Möglichkeit, digitale Lernsequenzen zu erstellen. Sowohl die Bedienung als auch das Teilen sind einfach. Diese kleine Einführung unterstützt beim Einsatz im Unterricht (Zyklus 2 und 3).

Unterrichtsvorbereitung: Vermittlung

Im LMS wird den Teilnehmenden der Link zum entsprechenden Learning Snack zur Verfügung gestellt und ein Auftrag kommuniziert.

Unterrichtsgestaltung: Verarbeitung

Nach der Stoffvermittlung wird den Teilnehmenden der entsprechende Link oder QR-Code zugänglich gemacht. Individuelle, interaktive Verarbeitungsphase mit unmittelbarem Feedback bzw. Auswertung. Nun können alle individuell den Learning Snack durcharbeiten und erkennen, ob sie alles verstanden haben.

Nun kann das Snack erstellt werden. Die Möglichkeiten bei der Erstellung sind sehr rudimentär, daher ist die Erstellung grösstenteils selbsterklärend.

Hier sind einige weitere Tools, die im Unterricht nützlich sein können:

  • Quizlet: Wörtli-Lernen mit digitalen Karteikarten. Kartensets für zahlreiche Schweizer Lehrmittel verfügbar.
  • Duolingo: Mit Duolingo kann man eine Sprache von Grund auf lernen oder auch seine bestehenden Fremdsprachenkenntnisse erweitern. Das Programm reagiert auf die Lernfortschritte und bietet einen massgeschneiderten Sprachkurs an. Und das gratis - für alle und immer.
  • ANTON: Kostenlose Lern-App für Smartphone, Tablet und Computer.
  • Duden Lernattack: Lernbegleiter und Nachhilfe ab der 4. Klasse. Alle Fächer, Lernvideos, interaktive Übungen. Spezielles Corona-Unterstützungsangebot.

Weitere nützliche Tools für den Unterricht

  • Die Avidii App bietet als weltweit erste ein 1 zu 1 instant on demand Lerncoaching an. Kommt ein*e Schüler*in bei einer Aufgabe gerade nicht weiter, schnappt er/sie sich das Handy oder Tablet, macht eine Foto der Aufgabe und wird in weniger als 3 Minuten mit einem qualifizierten, geprüften Lerncoach in einem interaktiven Audio-Whiteboard verbunden. Snap. Ask. Solve! Alle Fächer, alle Stufen.
  • ATUTOR ist eine Online-Nachhilfeschule der Schweiz. Das Team von ATUTOR unterrichtet Schülerinnen und Schüler aller Stufen - von der Primarschule bis zur Universität.
  • Dybuster für alle Schulen kostenlos bis Sommer 2020. Die Schweizer Lernsoftware hilft mit, die schulischen Grundfertigkeiten der Rechtschreibung und Mathematik selbständig zu trainieren.
  • «Web Lernen» ist eine Plattform für Online-Nachhilfe per Video (Zoom) mit von der Plattform zertifizierten Tutoren.
  • profax: Flatrate für alle Schweizer Schulen bis Ende Schuljahr 19/20 kostenlos: Die 20 Lernmodule der profax Flatrate aus den Lernbereichen Deutsch, Mathematik, Geografie und Wahrnehmungsförderung werden bedingungslos für alle neuen und bereits registrierten Nutzenden nach der Anmeldung automatisch aktiviert.
  • Mit Mindsteps können Standortbestimmungen für das individuelle (Weiter-)Lernen vorgenommen werden. Die Aufgabensammlung ist adaptiv auf den Kompetenzen des Lehrplans 21 aufgebaut.
  • Lernlupe ist bis Sommer 2020 kostenlos verfügbar. Lernwolke Grammatik und Rechtschreibung nach Lehrplan 21 individuell lernen und begleiten.

Zusätzliche Tipps und Tricks

  • Fotos richtig bearbeiten: Zuschneiden und Grösse ändern. Bearbeitungsschritte, nach denen immer wieder gefragt wird, sind das Zuschneiden von Fotos und das Verkleinern von Bildern, zum Beispiel für die Veröffentlichung im Netz.
  • Fotoprojekt „Klonen“ - Anleitung: Der Klassiker unter den Bildbearbeitungen mit Ebenen: Eine Person wird mehrfach ins Bild eingefügt. Hier eine Version, die eine einfache Bearbeitung ermöglicht, Voraussetzung ist allerdings, dass die zwei, drei, … Ausgangsbilder mit Stativ aufgenommen werden.
  • Fotoprojekt „Farbtupfer“ - Anleitung: In einem S/W-Foto sind einige Stellen / Gegenstände farbig sichtbar. Als Farbtupfer im Grau der Umgebung eignen sich natürlich besonders farbenfrohe Elemente im Bild.
  • Toy Story - Wenn Spielzeuge Geschichten erzählen: „Stell dir vor, du schliesst deine Zimmertür und gehst in die Schule. In deinem Zimmer erwachen die Spielzeuge zum Leben.
  • Bookcreator: Meine digitale Geschichte: Mit dem “Book Creator” gelingt es dir und deiner Klasse multimediale Ebooks zu erstellen. In das digitale Buch können auf einfache Weise Bilder, Texte, gesprochene Texte, Videos und Formen eingefügt werden.
  • Diagramme online erstellen: Auf einfache Art lassen sich online unterschiedliche Diagramm erstellen und bearbeiten. Mit M365 lassen sich Diagramme (z.B. Flussdiagramme, Aktivitätsdiagramme) erstellen, dies ist aber oft mit grösserem Aufwand verwunden. Auf der Webseite diagrams.net gelingt dies intuitiv und schnell.
  • KI - Was ist das?: Ein Infoblatt für die Primarstufe. Das faszinierende Thema der Künstlichen Intelligenz (KI) generiert fast täglich Schlagzeilen in den Medien, da es unaufhaltsam seinen Weg bahnt. KI - was ist das?
  • Tinkercad: 3D Design und Simulation: Mit dem webbasierten, kostenlosen CAD Programm Tinkercad gelingt es auf intuitive Weise in die Welt des 3D Designs einzutauchen. Vorgegebene Formen werden in der Grösse angepasst, miteinander kombiniert und zu einem Modell zusammengefügt.
  • Tutorial OneNote: OneNote ist eine beliebte App, die von Schulen oft genutzt wird.

Online Kurse ganz leicht erstellen - Learning Snacks

Die Eingewöhnungsphase, professionell und einfühlsam gestaltet, ist keine Hürde, sondern eine fundamentale Erfahrung, die den Grundstein für eine glückliche, neugierige und selbstbewusste Kita-Zeit legt. Es ist der Prozess, in dem Ihr Kind lernt, einen neuen, sicheren Ort zu entdecken, vertrauensvolle Beziehungen zu neuen Menschen aufzubauen und sich als kompetenter kleiner Weltbürger zu erfahren.

Die Bindungstheorie nach John Bowlby: Das Fundament des Vertrauens. Der britische Psychiater John Bowlby hat mit seiner Bindungstheorie in den 1960er Jahren die Entwicklungspsychologie revolutioniert. Seine zentrale Erkenntnis: Jeder Mensch hat ein angeborenes Bedürfnis, eine enge und schützende Beziehung zu mindestens einer primären Bezugsperson aufzubauen. Für ein Baby oder Kleinkind sind dies in der Regel die Eltern.

Diese Bindungspersonen fungieren als "sicherer Hafen". Nur wenn ein Kind weiss, dass es einen sicheren Ort gibt, zu dem es jederzeit zurückkehren kann, um Trost und Schutz zu finden, fühlt es sich mutig genug, die Welt zu erkunden. Dieses Wechselspiel zwischen dem Bedürfnis nach Nähe und dem Drang zur Erkundung ist der Motor der kindlichen Entwicklung.

Die Eingewöhnung in die Kita ist aus dieser Perspektive ein hochsensibler Prozess: Ihr Kind lernt, eine weitere vertrauensvolle Beziehung zu einer neuen Person aufzubauen - der Bezugspädagogin oder dem Bezugspädagogen. Diese Person wird zu einer sekundären, sicheren Bindungsperson, die in Ihrer Abwesenheit die Funktion des "sicheren Hafens" übernimmt. Dieser Beziehungsaufbau braucht Zeit, Geduld und vor allem das Gefühl von Sicherheit, das durch Ihre anfängliche Anwesenheit gewährleistet wird.

Ein starkes Band zu den Eltern erschwert diesen Prozess nicht - im Gegenteil: Eine sichere Eltern-Kind-Bindung ist die beste Voraussetzung dafür, dass Ihr Kind mit genügend Urvertrauen ausgestattet ist, um sich auf neue Beziehungen einzulassen.

Die Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaft bestätigen eindrücklich, was Bowlby intuitiv erfasste: Emotionale Sicherheit ist die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Wenn ein Kind Stress empfindet - zum Beispiel durch eine abrupte und unbegleitete Trennung - schüttet sein Körper Stresshormone wie Cortisol aus. Anhaltender Stress kann die Entwicklung des Gehirns nachweislich negativ beeinflussen.

Das Kind ist in einem "Alarmzustand" und kann seine Energie nicht für das verwenden, was für seine Entwicklung so wichtig ist: spielen, entdecken, ausprobieren und mit anderen interagieren.

Eine feinfühlige, liebevolle Zuwendung hingegen fördert die optimale Verschaltung der Nervenzellen im Gehirn. Wenn sich ein Kind sicher und geborgen fühlt, ist sein Explorationssystem aktiv. Es ist neugierig, offen für neue Erfahrungen und bereit zu lernen. Eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung, wie sie in führenden Kitas praktiziert wird, schafft genau dieses Umfeld. Sie basiert auf wissenschaftlichen Säulen, die das Kind in seiner Entwicklung ganzheitlich unterstützen:

Der Ansatz von Lew Vigotsky betont, dass Lernen ein sozialer Prozess ist. Eine Pädagogin, die als "persönlicher Coach" agiert, erkennt genau, wo das Kind steht, und baut eine sichere Beziehung auf, um es in seiner "Zone der nächsten Entwicklung" sanft zu fördern.

Die Pädagogik Maria Montessoris gibt dem Kind durch eine vorbereitete Umgebung die Freiheit, selbstständig zu agieren. Das berühmte Motto "Hilf mir, es selbst zu tun" kann ein Kind aber nur dann mit Leben füllen, wenn es die innere Sicherheit spürt, die aus einer verlässlichen Bindung erwächst.

Ein exzellentes pädagogisches Konzept ist also keine willkürliche Sammlung von Methoden, sondern die direkte Anwendung dieser psychologischen Grundprinzipien. Es schafft ein Ökosystem, in dem sichere Bindungen die natürliche Grundlage für Neugier, Selbstständigkeit und lebenslanges Lernen sind.

Die Bindungsforschung, insbesondere die Arbeit von Mary Ainsworth, hat gezeigt, dass Kinder unterschiedliche Muster im Umgang mit Nähe und Trennung entwickeln. Diese "Bindungstypen" sind keine starren Etiketten, sondern helfen zu verstehen, warum Kinder unterschiedlich auf die Eingewöhnung reagieren können. Ein feinfühliges pädagogisches Team nutzt dieses Wissen, um jedes Kind dort abzuholen, wo es steht.

Die vier Bindungstypen:

  1. Der sicher-gebundene Typ: Diese Kinder nutzen die Eltern als sichere Basis. Sie protestieren vielleicht kurz bei der Trennung, lassen sich aber von der Pädagogin gut trösten und finden schnell ins Spiel. Bei der Rückkehr der Eltern zeigen sie Freude und suchen aktiv Kontakt. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass ihre Bedürfnisse verlässlich erfüllt werden.
  2. Der unsicher-vermeidende Typ: Diese Kinder zeigen bei der Trennung oft wenig Reaktion und wirken sehr selbstständig. Sie unterdrücken tendenziell ihre Bedürfnisse, um die Bezugsperson nicht zu belasten. Bei der Rückkehr ignorieren sie die Eltern oft oder wenden sich ab. Sie benötigen besonders feinfühlige Pädagogen, die ihre subtilen Signale erkennen und ihnen zeigen, dass ihre Bedürfnisse willkommen sind.
  3. Der unsicher-ambivalente Typ: Diese Kinder sind oft sehr anhänglich und reagieren auf die Trennung mit grossem Stress. Sie lassen sich von der Pädagogin nur schwer beruhigen. Bei der Rückkehr der Eltern zeigen sie ein widersprüchliches Verhalten: Sie suchen intensiv Nähe, sind aber gleichzeitig wütend oder abweisend. Sie brauchen viel Bestätigung und Verlässlichkeit, um Vertrauen zu fassen.
  4. Der desorganisierte Typ: Dieses Verhalten ist seltener und oft mit belastenden Erfahrungen verbunden. Die Kinder zeigen bizarre, widersprüchliche Verhaltensweisen - sie erstarren vielleicht, zeigen stereotype Bewegungen oder suchen Nähe und stossen die Bezugsperson gleichzeitig weg. Diese Kinder benötigen eine besonders geschulte und traumapädagogisch informierte Begleitung.

Es ist entscheidend zu verstehen, dass diese Muster nicht die "Schuld" von jemandem sind, sondern das Ergebnis der bisherigen Beziehungserfahrungen. Eine professionelle Eingewöhnung bietet die Chance, positive neue Beziehungserfahrungen zu machen und das Vertrauen des Kindes in die Welt und in sich selbst zu stärken.

Im Laufe der Zeit haben sich in der pädagogischen Praxis verschiedene Modelle für die Gestaltung der Eingewöhnung etabliert. Sie alle haben das Ziel, den Übergang für das Kind so schonend wie möglich zu gestalten, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Verständnis dieser Modelle hilft Ihnen, den Ansatz Ihrer Kita einzuordnen und zu verstehen, warum bestimmte Schritte auf eine bestimmte Weise erfolgen.

Das Berliner Eingewöhnungsmodell: Der strukturierte Klassiker

Das in den 1980er Jahren entwickelte Berliner Modell ist wohl das bekannteste und am weitesten verbreitete. Es gibt einen klaren, strukturierten Rahmen vor, der Eltern und Pädagogen Orientierung bietet. Der Ablauf gliedert sich in klar definierte Phasen:

  1. Informationsphase: Vor Beginn findet ein ausführliches Gespräch statt, in dem die Kita über den Ablauf informiert und die Eltern über die Gewohnheiten und Bedürfnisse ihres Kindes berichten.
  2. Dreitägige Grundphase: Ein Elternteil begleitet das Kind für ein bis zwei Stunden in die Gruppe. Die Bezugsperson verhält sich dabei eher passiv und dient als "sicherer Hafen", während die Pädagogin behutsam Kontakt aufnimmt.
  3. Erster Trennungsversuch: Am vierten Tag verabschiedet sich der Elternteil nach kurzer Zeit für maximal 30 Minuten, bleibt aber in der Nähe. Die Reaktion des Kindes entscheidet über die weitere Dauer der Eingewöhnung. Lässt es sich gut trösten, kann die Eingewöhnung kürzer ausfallen. Bei starkem Protest wird die Trennung sofort abgebrochen.
  4. Stabilisierungsphase: Die Trennungszeiten werden schrittweise verlängert. Die Pädagogin übernimmt immer mehr die Versorgung (wickeln, füttern) und festigt so die Beziehung zum Kind.
  5. Schlussphase: Der Elternteil ist nicht mehr in der Kita anwesend, aber jederzeit erreichbar. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Pädagogin als sichere Basis akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt.

Das Münchner Eingewöhnungsmodell: Das Kind als aktiver Gestalter

Das Münchner Modell, das in den 1990er Jahren entstand, rückt das Kind als kompetenten und aktiven Mitgestalter seines eigenen Eingewöhnungsprozesses in den Mittelpunkt. Es ist weniger schematisch und zeitlich grosszügiger angelegt.

Die wesentlichen Unterschiede zum Berliner Modell sind:

  • Bild vom Kind: Inspiriert von der Reggio-Pädagogik, sieht dieses Modell das Kind als aktiven Konstrukteur, der den Prozess massgeblich mitsteuert ("das Kind gewöhnt sich selbst ein").
  • Späterer Trennungsversuch: Eine erste Trennung wird nicht schematisch am vierten Tag versucht, sondern erst dann, wenn das Kind von sich aus signalisiert, dass es bereit ist - oft erst nach ein bis zwei Wochen.
  • Fokus auf die "Lebenswelt Kita": Das Kind soll nicht nur eine Bindung zu einer einzelnen Pädagogin aufbauen, sondern die gesamte neue Umgebung mit all ihren Abläufen, Kindern und Erwachsenen in Ruhe kennenlernen.

Neuere Modelle entwickeln die Grundgedanken weiter und legen noch mehr Wert auf die Mitbestimmung aller Beteiligten und die sozialen Dynamiken.

Das Tübinger Modell (Peergroup-Eingewöhnung): Hier wird nicht ein einzelnes Kind, sondern eine kleine Gruppe von drei bis fünf Kindern gleichzeitig eingewöhnt. Die Erkenntnis dahinter: Kinder lernen von- und miteinander. Sie sehen, dass sie nicht allein in der neuen Situation sind, unterstützen sich gegenseitig und finden in den anderen "Peers" zusätzliche Sicherheit. Auch die Eltern können sich in dieser Phase vernetzen und austauschen.

Das Partizipatorische Modell: Dieser Ansatz betont die Partnerschaft zwischen Eltern und Pädagogen am stärksten. Eltern werden als die Experten für ihr Kind gesehen und gestalten den Eingewöhnungsprozess aktiv mit. Alle Schritte werden gemeinsam (verbal und non-verbal) mit dem Kind und den Eltern abgestimmt. Das Tempo wird ausschliesslich von den Signalen des Kindes bestimmt, was ein hohes Mass an Individualität und Feinfühligkeit erfordert.

Anstatt starr einem einzigen Modell zu folgen, integriert ein moderner, wissenschaftlich fundierter Ansatz die wertvollsten Elemente aus verschiedenen Philosophien, um jedem Kind eine massgeschneiderte Eingewöhnung zu ermöglichen.

Der Eingewöhnungsprozess Schritt für Schritt: Eine praktische Anleitung für Eltern. Nachdem wir die theoretischen Grundlagen beleuchtet haben, möchten wir Ihnen nun einen praktischen Leitfaden an die Hand geben. Dieser Ablauf synthetisiert die besten Praktiken der bewährten Modelle und gibt Ihnen eine klare Vorstellung davon, was Sie in den einzelnen Phasen erwartet und wie Sie Ihr Kind optimal unterstützen können.

Phase 1: Die Vorbereitung - Grundsteine für Vertrauen legen

Eine gute Eingewöhnung beginnt lange vor dem ersten Tag in der Kita. Eine sorgfältige Vorbereitung reduziert Unsicherheiten auf allen Seiten und schafft eine positive Grundstimmung.

Das Gespräch mit der Kita: Nutzen Sie das persönliche Kennenlernen, um alle Ihre Fragen zu klären. Fragen Sie nach dem Tagesablauf, den Essens- und Schlafritualen, dem Konzept der Bezugspersonen und wie die Kommunikation mit den Eltern gehandhabt wird. Ein transparenter und offener Dialog ist die Basis für eine vertrauensvolle Partnerschaft.

Das Kind mental vorbereiten: Sprechen Sie zu Hause positiv und mit Vorfreude über die Kita. Erzählen Sie, welche tollen Spielsachen es dort gibt und dass es viele andere Kinder zum Spielen treffen wird. Bilderbücher zum Thema Kita-Start können ebenfalls helfen, das Neue vertraut zu machen und Neugier zu wecken.

Praktische Vorbereitungen: Beziehen Sie Ihr Kind mit ein. Kaufen Sie gemeinsam einen Rucksack oder eine Trinkflasche. Beginnen Sie, falls nötig, die Schlafens- und Essenszeiten zu Hause schrittweise an den Rhythmus der Kita anzupassen. Das schafft Kontinuität und erleichtert den Übergang.

Phase 2: Die ersten Tage - Ankommen und Beobachten (ca. Tag 1-3)

Die ersten Tage stehen ganz im Zeichen des Ankommens. Es geht darum, die neue Umgebung, die ...

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