Jetzt ist der goldige Herbst wohl definitiv vorbei und somit rückt die Weihnachtszeit immer näher. Die Weihnachtszeit ist für viele eine hektische und stressige Zeit. Jedoch hat kaum eine andere Zeit so viele Traditionen zu bieten wie die Weihnachtszeit. Vom Samichlaus zu den traditionellen Lieder singen oder auch hören bis übers Guetzli backen etc. Zusammen Backen hat für uns etwas Entschleuningendes und beliebt sind bei uns viele traditionelle Rezepte wie Zimtsterne; Brunsli oder auch Omas Mandel Herzen.
Ein Genuss, der Herzen verbindet. Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit ist untrennbar mit der Vorstellung von köstlichen Leckereien verbunden, und unter diesen verführerischen Naschereien stechen die Spitzbuben besonders hervor. Diese traditionellen, gefüllten Kekse sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Symbol für die Wärme und Verbundenheit, die in der besinnlichen Zeit des Jahres herrscht.
Jedes Jahr versammeln sich Familien und Freunde in der Küche, um gemeinsam diese kleinen Kunstwerke zu kreieren, die mit Marmelade gefüllt und liebevoll mit Puderzucker bestäubt sind. Die Zubereitung dieser Plätzchen ist mehr als nur Backen - es ist ein Ritual, das Generationen verbindet und Erinnerungen schafft. Der Duft von frisch gebackenem Teig, das Lachen von Kindern und das geschäftige Treiben in der Küche tragen zu einer unvergesslichen Atmosphäre bei. Während die Kekse im Ofen goldbraun werden, entstehen Geschichten, die weitergegeben werden, und Traditionen, die lebendig bleiben.
Lass Dich anstecken von der Begeisterung, die das Backen von Spitzbuben mit sich bringt! Egal, ob Du ein erfahrener Bäcker oder ein Neuling in der Küche bist, die Freude am gemeinsamen Backen und Geniessen dieser süssen Versuchungen wird Dein Herz erwärmen und Deine Geschmacksknospen verzaubern.
Kekse mit Marmeladenfüllung zählen zu den festlichen Klassikern der Weihnachtsbäckerei und sind in vielen Haushalten ein beliebtes Aushängeschild für die Adventszeit. Insbesondere die Kombination aus butterreichen Mürbeteigen und fruchtiger Himbeermarmelade erfreut sich großer Beliebtheit. Diese Kekse vereinen nicht nur Geschmack und Aroma, sondern sind auch optisch ein Hingucker, besonders wenn sie mit Puderzucker bestäubt oder mit Schokolade verziert werden.
Unsere Linzerguetzli werden mit feiner Himbeer- und Aprikosenkonfitüre gefüllt. Nachdem sie einen Tag durchgezogen sind (am besten sogar zwei Tage) zergeht Dir dieses zarte Gebäck auf der Zunge. Wir können Dir also wirklich nur ans Herz legen, dieses Rezept unbedingt nachzumachen. Wir haben ausserdem noch viele tolle Verpackungen, falls Du Deine produzierten Guetzli verkaufen oder verschenken möchtest.
Wir lassen euch heute nämlich in unser ganz privates Rezeptebuch einen Blick werfen und geben euch heute das Rezept unserer Mandelherzen gefüllt mit feinster Konfitüre weiter. Traditionellerweise backen wir immer am ersten Adventssonntag zusammen mit dem Herrn des Hauses. Caro ist schon ganz hibbelig und wartet nur darauf dass es endlich November wird damit sie beginnen kann das Haus weihnachtlich zu schmücken. Die Weihnachtsdeko wird dann so nah bis nah platziert bis sie dann am 1. Advent in voller Pracht zu bestaunen ist. Die Playlist für die Weihnachtssongs ist auch schon bereit. Das gehört bei uns ebenfalls dazu.
Im Folgenden werden verschiedene Rezepte und Tipps vorgestellt, die sich auf die Zubereitung von gefüllten Keksen mit Himbeermarmelade konzentrieren.
Vanillekipferl – Schritt für Schritt zum perfekten Weihnachtsklassiker | Einfach & gelingsicher
Der Mürbeteig
Der Mürbeteig bildet die Grundlage für die gefüllten Kekse. Er ist ein butterreicher Teig, der für seine zarte Textur und leichte Konsistenz bekannt ist. In den Rezepten aus den bereitgestellten Quellen wird Mürbeteig in verschiedenen Varianten hergestellt, wobei die Grundzutaten fast überall Mehl, Butter, Zucker, Vanille sowie ggf. Eier oder Milch sind. Der Teig wird traditionell mit kalter Butter in kleine Stücke in Mehl gemengt und dann mit der flüssigen Komponente (z. B. Ei, Milch) und Zucker vermischt.
Grundteig Rezept
Zutaten:
- 500 g Weissmehl (Weizenmehl Type 400/550)
- 340 g Butter, kalt
- 1 Salz
- Etwas Zitronenabrieb
- 1 Vanilleschote, Samen (alternativ: Vanillepulver)
- 200 g Puderzucker
- 2 Eigelbe
Zubereitung:
- Mehl, Butter, Salz, Zitronenabrieb und der Samen einer Vanilleschote in der Küchenmaschine etwa 5 Min. mischen/verreiben.
- Danach Puderzucker und Eigelbe dazugeben und alles zu einem Teig zusammenfügen.
- Bei Bedarf den Teig bis zur Weiterverwendung in Frischhaltefolie packen und kühlstellen.
- Anschliessend den Teig in 5 gleich grosse Stücke (etwa 200 g) teilen.
- Die Teigling wie im Folgenden beschrieben weiterverarbeiten - ich empfehle, die Teige, die gerade nicht in Bearbeitung sind, in Folie zu packen und kühlzustellen.
- Die Teige nacheinander auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 2-3 mm Dicke ausrollen.
- Danach den Teig durchlockern, damit er nicht an der Arbeitsfläche klebt.
Backen:
- Den Backofen auf 170 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen.
- Die Teiglinge direkt auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Min. backen.
Alle Zutaten für den Teig zusammen vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie einpacken, etwas flach drücken und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Auf leicht bemehlter Arbeitsfläche den Teig ca. 4mm dünn auswallen. Mit beliebiger Keksform den Teig ausstechen. Wir haben klassisch das Herz gewählt. Die Herzen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 8-9 Minuten backen. Anschliessend auskühlen lassen.
Schlage die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und den Vanillesamen, bis die Masse hell und schaumig wird. Dann musst Du das Vollei dazugeben und den Teig glattrühren. Jetzt das Mehl dazugeben sowie das Salz beigeben und die Masse auf Deiner bemehlten Arbeitsfläche (wenig Mehl) zu einem Teig aus kneten. Den Backofen auf 170 ºC Umluft vorheizen.
Hole den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank, knete ihn einmal kurz durch (wenn Du den Teig aufteilst, hast Du immer die Möglichkeit Plätzchen zu machen, während ein Teil wieder herunterkühlt und fester wird). Dann musst Du ihn 3 mm dick auswallen. Dafür nimmst Du am besten unsere Ausrollhölzer zu Hilfe. Bereite Bleche mit Backpapier vor und beginne dann mit dem Ausstechen. Stich zuerst die Bödeli der Kekse aus und lege sie auf das mit Backpapier belegte Blech. Für die Deckeli musst Du denselben Ausstecher nehmen wie für den Boden, aber mit einem Loch in der Mitte. Stich damit dann die Mitte aus. Den oberen Teil der Guetzli musst Du auf ein anderes Backblech geben wie die Böden. Unsere Ausstecher haben einen Durchmesser von 4 cm ø bis 5 cm ø. Wir haben in unserem Sortiment viele unterschiedliche Ausstecher für Spitzbuben. Es gibt solche, bei denen Du den Mittelteil und den Boden austauschen kannst oder solche aus Metall, die direkt einen Auswerfer integriert haben. Wir haben runde Ausstecher, gewellte und solche mit Muster.
Die Ausstechreste zu einem Teig zusammenfügen. Falls der Teig zu weich ist, musst Du den Teig in Folie wickeln und nochmals 15 Minuten kühl stellen. Dann kannst Du ihn erneut ausrollen und wieder Plätzchen ausstechen. Achte darauf, dass Du immer gleich viele Böden wie Deckel hast.
Die Plätzchen nun im vorgeheizten Backofen für ca. 5 Minuten backen. Sie sind nach dem Backen noch recht hell, aber genauso wollen wir sie. Die Deckel der Linzerplätzchen werden jetzt, solange sie noch warm sind, mit wenig Puderzucker bestäubt.
Teig: Butter mit dem Handmixer rühren, bis sich Spitzchen bilden. Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Eiweiss dazugeben, rühren, bis die Masse hell ist (ca. 4 Minuten). Mehl dazusieben, kurz verrühren, zu einem Teig zusammenfügen. Leicht flach drücken, in Folie gewickelt 1 Stunde kühl stellen.Teig portionenweise auf wenig Mehl zwischen 2 Backpapieren 3 mm dick auswallen. Gleich viele Spitzbuben-Böden wie -Deckel ausstechen, auf die vorbereiteten Bleche legen, nochmals 15 Minuten kühl stellen.
Die Kühlzeit des Mürbeteigs ist entscheidend für die richtige Konsistenz. Ein kalt gestellter Teig ist weniger elastisch und lässt sich besser ausrollen.
Die Füllung
Die Füllung besteht in den Rezepten überwiegend aus Himbeermarmelade oder Himbeergelee. Einige Rezeptvorschläge erlauben auch andere Fruchtaufstriche wie Aprikosenmarmelade oder Quittengelee. Der Geschmack wird durch die Kombination von sauer, süß und aromatisch besonders betont. In einigen Rezepten wird die Marmelade durch ein Haarsieb gestrichen, um Kerne oder grobe Stücke zu entfernen. Dies sorgt für eine glatte Textur und verhindert, dass die Füllung die Kekse durchdringt.
Sind die Kekse ausgekühlt, kannst Du sie fertigstellen. Gib dafür etwas Aprikosen- oder Himbeermarmelade in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (Du kannst natürlich auch Johannisbeergelee oder Sauerkirschkonfitüre, oder was Du eben gern hast, verwenden) und dressiere dann etwas der Marmelade auf die Mitte des unteren Teils des Gebäcks. Oder wie wäre es, wenn Du die Hälfte der Guetzli mit Nutella oder einer Ganache bestreichst? Dann kannst Du den Deckel aufsetzen. Wenn es Dir lieber ist, kannst Du die Plätzchen mit Marmelade bestreichen und keinen Spritzbeutel verwenden.
Gelee oder Konfitüre auf den gewendeten Böden verteilen, Deckel aufsetzen, mit wenig Puderzucker bestäuben, trocknen lassen.
Die Füllung wird erst nach dem Backen in die Kekse gegeben. Dies verhindert, dass die Marmelade während des Backvorgangs austreten könnte und den Teig verändert.
Wenn Himbeermarmelade nicht zur Verfügung steht, können auch andere Fruchtaufstriche verwendet werden. Aprikosenmarmelade, Quittengelee oder Johannisbeermarmelade eignen sich gut als Alternative.
Variationen und Tipps
Hier sind einige Variationen und Tipps, die Sie bei der Zubereitung von Keksen mit Himbeermarmelade ausprobieren können:
- Mandel-Butterkekse: Fügen Sie dem Teig gemahlene Mandeln und Bittermandelaroma hinzu, um den Keksen eine besondere Note zu verleihen.
- Dekoration: Bestäuben Sie die Kekse nach dem Backen mit Puderzucker oder verzieren Sie sie mit Schokolade.
- Andere Füllungen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Marmeladensorten wie Aprikosen-, Quitten- oder Johannisbeermarmelade.
- Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kekse in einer gut verschlossenen Dose auf, um ihre Frische zu erhalten.
Am besten lässt Du die Kekse so eine Nacht bei Raumtemperatur stehen. Somit ziehen sie etwas Feuchtigkeit und die beiden Hälften haften besser zusammen. Danach verpackst Du sie am besten auf maximal zwei Lagen in einer Guetzlibox. Die Spitzbuben halten sich gut verpackt in einer Guetzlidose bis zu einem Monat.
Backen pro Blech: je ca. 6 Min. in der Mitte des Ofens. Herausnemen, Guetzli auf einem Gitter auskühlen.
Die Kekse können nach dem Backen mit Puderzucker bestäubt oder mit Schokolade verziert werden.
Wer sagt denn, dass sie nur an Weihnachten willkommen sind? Dekorative Spitzbuben machen das ganze Jahr über gute Figur - auch zum Kaffee.
Rezepte im Detail
Hier werden einige Rezepte im Detail beschrieben:
Rezept 1: Klassische gefüllte Kekse
Dieses Rezept stammt aus der Quelle [1] und ist eine klassische Variante der gefüllten Kekse. Die Kekse werden als Doppeldecker zusammengesetzt, wobei die eine Hälfte eine Mulde aufweist, in die die Marmelade gefüllt wird. Die andere Hälfte dient als Deckel.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer Schüssel Mehl, Haselnüsse, Backpulver, Zimt, Nelkenpulver, Tonkabohne, Vanille und Rohrzucker vermischen. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und hinzufügen. Ebenfalls 4 EL Kirschwasser oder Milch untermischen. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem Keksstecher Formen ausschneiden. Bei der Hälfte der Kekse ein Loch in der Mitte ausstechen (z. B. mit dem Deckel einer kleinen Flasche). Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für 10-12 Minuten auf der 2. Schiene von oben backen. Die Kekse abkühlen lassen. Das Himbeer- oder Johannisbeergelee erwärmen und glatt rühren. Die Kekse mit dem Loch in der Mitte mit Puderzucker bestäuben und die anderen Kekse als Deckel daraufsetzen.
Rezept 2: Kekse mit Zitronen- und Vanillenote
Dieses Rezept stammt aus der Quelle [2] und verwendet eine leichte Zitronen- und Vanilleernote, um den Teig zu verfeinern.
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Zitronenschale fein abreiben. Mehl, Backpulver, Zucker, Eier, Zitronenschale, Vanillemark und Butterstücken in einer Schüssel miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Keksstecher Formen ausschneiden. Bei der Hälfte der Kekse mit einem Teelöffel eine Mulde in der Mitte einstechen. Die Marmelade in die Mulden geben und die dazu passenden Kekse als Deckel daraufsetzen. Die Kekse auf mittlerer Schiene für 10 Minuten backen.
Rezept 3: Einfache Gelee-Kekse
Dieses Rezept aus Quelle [6] ist besonders einfach in der Zubereitung und eignet sich gut für Einsteiger.
Butter, Vanillezucker und Zucker mit einem Handrührgerät cremig rühren. Ei zufügen. Mehl und Stärke unterschlagen. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Die Backbleche mit Backpapier belegen und die Kugeln darauflegen. Das Gelee leicht erwärmen und glatt rühren (ohne es flüssig werden zu lassen). In die Mitte jeder Kugel mit dem Daumen oder einem Rührlöffelstiel eine Mulde drücken und diese fast bis zum Rand mit Gelee füllen. Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200 °C / Umluft: 175 °C) auf der 2. Schiene von unten für ca. 12 Minuten backen.
Rezept 4: Spritzgebäck mit Marmelade
Dieses Rezept aus Quelle [7] ist ideal für alle, die Spritzgebäck lieben.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Eigelb cremig rühren. Mehl und Salz unterschlagen und zu einem weichen Teig verkneten. Falls nötig, etwas Milch einarbeiten, um den Teig geschmeidiger zu machen. Den Teig in eine Gebäckpresse füllen und beliebige Formen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 10-12 Minuten backen. Die Plätzchen vollständig abkühlen lassen. Marmelade leicht erwärmen und glatt rühren. Ein Plätzchen mit Marmelade bestreichen und mit einem identischen zweiten Plätzchen zusammensetzen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben oder die Enden in Schokolade tauchen und trocknen lassen.
Die gefüllten Kekse haben historische Wurzeln in den Linzerplätzchen, die als Klassiker der Weihnachtsbäckerei gelten. In Quelle [4] wird erwähnt, dass Linzerplätzchen traditionell mit Mürbeteig und fein passierter Marmelade gefertigt werden. Die Kombination aus Mürbeteig und Marmelade ist eine bewährte Rezeptur, die seit Jahrzehnten in vielen Haushalten geliebt wird.
Die gefüllten Kekse mit Himbeermarmelade sind ein festlicher Klassiker, der sich besonders in der Weihnachtszeit großer Beliebtheit erfreut. Sie vereinen den Geschmack von zartem Mürbeteig und fruchtiger Marmelade und eignen sich hervorragend als Nascherei oder als Geschenk. Die Rezepte aus den bereitgestellten Quellen zeigen, dass es zahlreiche Varianten gibt, die sich individuell anpassen lassen. Ob mit Haselnüssen, Zitronenschale oder Vanille - die Möglichkeiten sind vielfältig.
Mandel-Butterkekse mit Himbeerfüllung sind R.E.V.O.L.U.T.I.O.N.Ä.R. - Wirklich. Sie passen wegen ihrer Farbe vielleicht zum Valentinstag, aber ich habe soeben beschlossen, dass sie immer gegessen werden sollen. Diese Kekse kommen eigentlich von Schweden. Schon mal von Hallongrotta/Hallongrotor gehört? Der Name bedeutet übersetzt „Himbeer-Höhle“. Macht Sinn, oder? Man macht eine kleine Mulde in den Keks hinein (die Höhle) und füllt das Loch dann mit Himbeermarmelade. Der Name im Englischen (Almond Thumbprint Cookies) bedeutet so viel wie „Daumenabdruck“ - denn eigentlich soll der Daumen verwendet werden, um das Loch zu machen 🙂 Aber man benutzt, was man hat. Ich habe es einfacher gefunden, einen Stil zu benutzen.
Die Marmelade muss vor dem Backen der Kekse in das Loch gefüllt werden. Wenn ihr die Löcher formt, aber dann die Kekse ohne Füllung backt, müsst ihr die Marmelade sofort nach dem Backen hineinfüllen. Ich liebe es, wie die Marmelade „in den Keks schmilzt“ und auch über den Rand hinausläuft. Meine Empfehlung also.
Diese Kekse sind unglaublich einfach nachzubacken. Ich schlage vor, alle Zutaten in kleinen Schüsseln abzuwiegen und bereit zu legen. Ja, es gibt eine geheime Zutat in diesen Keksen … zwar … eigentlich sind es ZWEI! Als ich das rezept getestet habe, habe ich den teig zuerst ohne hinzufügen von Mandeln und dem Bittermandelextrakt gemacht. Die Kekse waren dann zwar schon unglaublich lecker, aber sie mussten noch ein weiteres Level erreichen. Und so kamen die Mandeln hinzu! Man kann die Mandeln also gut auch weglassen, aber dann muss man noch mehr Mehl hinzufügen, weil der Teig sonst zu klebrig sein wird. Wenn du dieses Rezept ausprobierst, dann schreibe mir gerne einen Kommentar und bewerte das Rezept!
Mandel-Butterkekse gefüllt mit einer süssen Himbeermarmelade. Ofen auf 160°C Umluft vorheizen (180°C Unter- /Oberhitze). In einer anderen Schüssel die Butter und die beiden Zucker cremig-rühren bis die Masse hell und fluffig ist (ca. Teigbälle formen, die zwischen 15 g und 25 g wiegen. Je grösser der Ball, desto grösser werden die Kekse. Die noch ungefüllten Kekse Place auf das BAckblech legen. Ein wenig Marmelade in jede Mulde füllen. Für ca. Während mindestens 10 Minuten abkühlen lassen. Solche Butterkekse sind am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind, denn dann sind sie nicht so „brösmelig“.
Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben oder die Enden in Schokolade tauchen und trocknen lassen.
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Varianten des Grundteigs zusammenfasst:
| Variante | Zusätzliche Zutaten | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Himbeerherzen | Himbeermarmelade, Puderzucker | Klassisch fruchtig |
| Aprikosenkreise | Aprikosenmarmelade | Fruchtig und leicht säuerlich |
| Nutellablumen | Kuvertüre, Haselnusscreme, Butter, Streudecor, Haselnüsse | Schokoladig und nussig |
| Pistaziensterne | Ei, Pistazien, Pistazienpaste, Butter, Kuvertüre (weiss) | Nussig und edel |
| Lemon Curd Taler | Eier, Zucker, Salz, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Butter | Frisch und zitronig |

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