Die "Faszination Grill-Küche" bietet zahlreiche Facetten. Was die Grill-Küche besonders macht, ist nicht nur die große Auswahl an Lebensmitteln, die für Grill-Rezepte verwendet werden. Bereits das Grillen selbst ist ein riesiges Vergnügen!

Die sozialen Aspekte des Grillens
Dazu tragen allem voran die sozialen Aspekte des Grillens bei: Du kommst mit Familie oder Freunden zusammen und verbringst einen Tag in bester Gesellschaft. Ihr teilt gemeinsam die Leidenschaft für gutes Essen und wählt die Grill-Rezepte so, dass jede Person kulinarisch verwöhnt wird. Darüber hinaus habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Zubereitungsmethoden für eure Grill-Rezepte.
Die Rolle der Grillmethoden
Die vielen Grillmethoden bringen immer wieder Abwechslung in deine Grill-Rezepte. Zudem ermöglichen sie, bereits bekannte Lebensmittel auf eine neue Art und Weise zu grillen und ihnen somit einen unverwechselbaren Geschmack zu verleihen. Beispielsweise ist das Räuchern beim Grillen von Fleisch beliebt, weil geräuchertes Fleisch saftig und zart bleibt. Durch das Räuchern fällt es schon fast vom Knochen, zergeht auf der Zunge.
Die Auswahl des Grills
Du hast zudem die Wahl, mit welcher Art von Grill du arbeitest. Während das Grillen auf einem Holzkohlegrill dafür sorgt, dass das Fleisch seinen charakteristischen rauchigen „Grill-Geschmack“ erhält, ist ein Gasgrill für das indirekte Grillen besonders gut geeignet. Bei Grillgut mit einer langen Garzeit wird das indirekte Grillen bevorzugt, weil das Grillgut nicht direkt der Hitze ausgesetzt ist, sondern schonend neben der Flamme gegrillt wird.
Grill-Rezepte und Ankerkraut-Gewürze: Eine starke Kombi!
Ob du ein Profi oder Beginner am Grill bist: Die Grill-Rezepte und Gewürze von Ankerkraut bringen dich von 0 auf 100 in wenigen Sekunden, weil sie deinen Grillgerichten eine besondere Note verleihen. Ein perfektes Beispiel dafür ist unsere Gewürzmischung Hamburg Gunpowder mit folgenden Gewürzen:
- Paprika
- Knoblauch
- Zwiebel
- Pfeffer
- Lorbeerblatt
- Thymian
- Koriander
Mit all diesen Geschmäckern eignet sich unser Hamburg Gunpowder perfekt für Grill-Rezepte mit Geflügel, Schwein, Lamm, Gemüse und Grillkäse - also eigentlich für alles, ohne jetzt prahlen zu wollen. Mit Mischungen wie dieser machen wir es dir einfach, aus einem schnöden und kahlen Stück Grillgut ein Meisterwerk am Grill zu komponieren.
Unser Set Besser Grillen aus sechs verschiedenen Gewürzmischungen erweitert deine Möglichkeiten am Grill. Mit diesem Set bist du gut aufgestellt, um jede Art von Grillgut abwechslungsreich zu würzen. Schau in unsere Grill-Rezepte und nutze die dort empfohlenen Gewürze. Oder verliere die Stützräder und würze individuell und nach eigenem Ermessen.
Falls du anstelle unserer Gewürzmischungen lieber Einzelgewürze nutzen und deiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen möchtest, bieten wir dir ein erlesenes Sortiment aus Einzelgewürzen für die ganz Mutigen da draußen an.
Grill-Rezepte und Ankerkraut-Gewürze sind deswegen eine starke Kombi, weil sie die Einfachheit in der Zubereitung mit einem hochklassigen Geschmack vereinbaren.
Grill-Rezepte: Zusammenkommen und genießen!
Mach deinen Nachmittag oder Abend beim Grillen zu einem Erlebnis - für dich und deine Gäste! Das Grillen, unsere Grill-Rezepte und unsere Zutaten liefern dir alle Spielräume dazu. Mit der richtigen Ausstattung kannst du auf dem Grill nicht nur grillen, sondern auch in einem Topf kochen. Der hierzu genutzte Dutch Oven - ein Gusseisentopf - wird auf dem Grillrost platziert.
Fürs Kochen deiner Eintöpfe und Suppen über dem Grill haben wir mit unseren Gewürzen fürs Kochen ebenfalls die passenden Begleiter. Wie du siehst, bist du bestens ausgestattet. Also worauf noch warten?
Fleischsorten für den Grill
Fleisch gilt immer noch als der Klassiker vom Grill. Exzellentes Grillfleisch gibt es in den verschiedensten Variationen. Rindfleisch eignet sich wunderbar als Steak zum Grillieren, da wählt man zwischen Entrecote, Porterhouse, Rib Eye Steak, T-Bone Steak oder Filet. Die Qualität vom Rindfleisch wird stark durch die Zucht und Haltung der Tiere beeinflusst.
Wenn man auf der Suche nach saftigen Schweinesteaks, Koteletts oder Spare Ribs ist, sollte man von den fertig marinierten Angeboten aus dem Supermarkt die Finger lassen. Oft sind die Schweinesteaks viel zu dünn geschnitten und werden beim Grillieren schnell trocken. Wer etwas vom Schwein zum Grillieren sucht, könnte beim Schweinebauch fündig werden. Aber auch Cuts vom edlen spanischen Duroc Schwein zählen zum erstklassiges Grillfleisch. Damit das Schweinefleisch beim Grillieren schön saftig bleibt, wählt man am besten schön marmorierte Fleischstücke, die von Fett durchzogen sind oder einen Fettrand haben.
Zum Geflügel zählen wir Huhn, Pute, Ente, aber auch Wachtel und Fasan, wobei das Huhn und die Ente wohl am häufigsten auf dem Grill landen. Für knusprige Chicken Wings nimmst du Pouletflügeli, die werden aussen kross und innen saftig grilliert. Die berühmte Grillente ist, richtig zubereitet, ein echter Gaumenschmaus. Aussen die krosse, würzige Haut und innen das saftige und butterweiche Entenfleisch.
Die grossen Fleischstücke vom Lamm wie Nacken und Keule sind wunderbar zum schmoren geeignet. Zum kurzen Grillieren sind Filet, Lammrücken und Lammlachs hingegen die bessere Wahl. Kurz scharf anbraten, bis die Kerntemperatur vom Lamm erreicht ist.
Das Wildschwein steht auf der Nr.1, wenn es um die Auswahl von Wild Grillfleisch geht. Rehwild erkennt man an der Farbe vom Fleisch, es ist dunkelrot gefärbt und überzeugt mit seiner feinen Faserstruktur. Besonders begehrt sind Rücken und Keulen vom Rehwild. Auch Hasen und Wildkaninchen eignen sich wunderbar zum Grillieren.
Fleischfarbe: Die Fleischfarbe sagt so einiges über die Grillfleisch Qualität aus. Schweinefleisch sollte hellrosa und glänzend sein. Frisches Wildfleisch hat einen tief dunkelroten bis bräunlichen Farbton und frisches Rindfleisch ist kräftig rot. Es ist kein Zeichen für Verderb, wenn Rindfleisch manchmal stellenweise eine leicht gräuliche Fleischfarbe aufweist. Gutes Geflügelfleisch sollte rötlichbeige sein und nicht zu hell ausfallen.
Fleisch Geruch: Bei allen Grillfleisch Sorten gilt: Fleisch sollte keinen unangenehmen Geruch haben, es sollte neutral bis leicht-säuerlich riechen.
Marmorierung Fleisch: Wenn man zartes und saftiges Grillfleisch sucht, sollte man auf Fleisch Cuts achten die mit Fett durchzogen sind.
Oberflächen Beschaffenheit vom Fleisch: Die Schnittflächen sollten hell und trocken sein. Das Grillfleisch sollte sich fest und elastisch anfühlen.
Fleisch Verpackung: Hochwertiges Grillfleisch ist nahezu trocken und verliert nicht viel Fleischsaft, es sollte also trocken in der Verpackung liegen.
Rind, Schwein oder Geflügel - jedes Tier wird in andere Fleischstücke zerlegt. Ganz nach dem Motto: „Andere Länder, andere Sitten“ gelten in verschiedenen Ländern andere Fleischsorten als Spezialitäten. Spezielle Cuts vom Rind, Lamm, Schwein oder Geflügel stehen in Steakhäusern schon lange auf der Speisekarte. Aber auch der Hobby Griller kommt immer mehr in den Genuss edles Fleisch zu Hause zu grillieren.
Generell sollte bei der Auswahl von Grillfleisch darauf geachtet werden, dass das Fleisch von Tieren aus artgerechter Haltung stammt. Unter artgerechter Tierhaltung versteht man eine Tierhaltung, die ganz nah an die natürlichen Lebensbedingungen des Tieres angepasst ist.
Dry aged und Wet aged Beef
Wenn es um Grillfleisch geht tauchen die Begriffe Dry aged und Wet aged Beef immer wieder auf. Was steckt eigentlich hinter den zwei Begriffen?
Dry aged Steaks gelten als hochwertig und zart. Sie schmecken saftig und aromatisch, Fachleute behaupten, dass das trocken gereifte Fleisch viel mehr Geschmack hat. Da aber beim Reifeprozess die Aussenseite austrocknet und abgeschnitten werden muss, geht ein Teil des Fleisches verloren.
Wet aged Beef ist praktisch das Gegenteil von der Freiluft Reifung. Bei der Nässereifung kommt das Rindfleisch in einen Vacum Beutel und liegt dort in seinem eigenen Saft für etwa 14 Tage im Kühlschrank. Die Wet aged Beef Fans sagen, dass das Fleisch dadurch einen frischeren Rindfleischgeschmack bekommt als das Dry aged Fleisch.
Dry aged Beef ist zart und aromatisch, Wet aged Beef ist saftig und frisch.
Auf der Suche nach Wildfleisch könnte man beim Jäger nachfragen, frischer geht’s kaum. Spezielle Fleischsorten, wie beispielsweise ein Straussensteak kann man direkt von einer Straussenfarm kaufen. Wenn man bei Google „Grillfleisch online bestellen“ eintippt, bekommt man etliche Fleischversand Shops angezeigt wo das möglich ist.

Die 8 wichtigsten Tipps für Gasgriller [Anfänger & Fortgeschrittene]
Marinaden
Eine Marinade besteht meistens aus Öl, verschiedenen Gewürzen oder Kräutern und Säure wie Essig, Wein, Zitronensaft oder Buttermilch. Die Säure sorgt dafür, dass die Muskelfasern vom Grillfleisch geschwächt werden. Dadurch kann das Fleisch die Feuchtigkeit viel besser halten und wird so richtig schön zart. Das Öl ist ein guter Bote für Aromastoffe, so gelangen sie besser in das Fleisch.
Grillkurse
Grillkurse werden immer beliebter und werden vielerorts angeboten. Tolle Kurse zu Grilltechniken, Fleisch- und Fischsorten oder speziellen Themen wie beispielsweise Burger oder Steaks stehen im Programm.
Rezeptvorschläge
- Mit einem aromatischen Flank Steak und der ultimativen Rindfleischmarinade zaubern wir heute ein tolles Steak.
- Chicken-Wings grillieren ist einfach das perfekte Partyfood und auch ein herrliches Essen für die ganze Familie! Im Backofen gelingen sie nicht einmal ansatzweise so gut, wie auf dem Grill.
- Mit dem Texas Style gelingt dir das Low-and-slow-Rezept in nur sechs Stunden, ohne dass du Aromen oder Zartheit einbüsst.
- Mit unserem Rezept für besonders zarte Spareribs haust Du Deine Gäste vom Hocker. Mit unserer Variante benötigst du für zartes Fleisch, sodass es vom Knochen fällt, nur 2 Stunden anstatt 6!
- Grillspiesse gibt es in Russland in unzähligen Varianten, auch mit Hackfleisch.
- Den Wildfreunden unter euch, möchten wir ein besonderes Grillrezept bieten, welches nicht jeden Tag grilliert wird.
Lagerung
Frisches Rindfleisch, dass im Kühlschrank bei null bis 4 Grad gelagert wird, hält sich ungefähr drei bis 4 Tage. Grillfleisch welches bereits grilliert ist sollte man, sobald es abgekühlt ist, in den Kühlschrank stellen und ist dann ca. Pro Person werden ca. 150-300g Grillfleisch gerechnet. Bei einem Kind plant man etwa 150g Fleisch, was einer Bratwurst oder einem kleineren Stück Fleisch entspricht. Bei einer Temperatur von -18 Grad kann Speck bis zu drei Monaten eingefroren werden, fettes Schweinefleisch bis zu fünf Monaten und Kalb- und Lammfleisch bis zu sechs Monaten.

Gesundheitsbewusstes Grillen
Sämige Saucen, saftige Steaks und würzigen Grillkäse zum Znacht - wir lieben die «Brätelsaison». Die heissen Menü können allerdings schnell fettig und ungesund sein. Ist der Beachbody in Gefahr? Beim gesundheitsbewussten Grillen geht es nicht nur um gute Rezepte. Statt kalorienhaltiger Country Fries wählen wir erfrischende Kartoffeln als Beilage.
Kartoffeln waschen und kleine Schnitze einschneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Für einige Grillfans gehört ein Stückchen Fleisch immer dazu.
Einen Teil der Dosenaprikosen würfeln und mit Rohrzucker, Soja- und Worcestersauce, der Knoblauchzehe, Ingwer, dem Saft der Dosenaprikosen und Tomatenmark pürieren. Lachsfilet marinieren und einziehen lassen. Das Lachsfilet vor dem Grillen in einen Topf mit dem anderen Teil der Dosenaprikosen und dem Saft geben, aufkochen und reduzieren lassen.
Spargeln mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin bestreichen und grillen.
Crème fraîche und Ziegenfrischkäse mischen und die Sauce mit den Spargeln servieren.
10 goldene Regeln für den perfekten Grillabend
Grillieren kann jeder. Aber machst du es auch richtig? Mit diesen 10 Regeln gelingt bestimmt jedes Grillfleisch.
- Glut für Puristen, Elektro und Gas für Ungeduldige: Wer keine verbrannte, zähe Schuhsohle auf dem Teller haben möchte - oder gar ein noch rohes Stück Fleisch - muss mindestens 40 Minuten einplanen, bis Steak und Cervelat auf den Grill können und die Glut optimal temperiert ist. Schnellentschlossene und Ungeduldige sollten lieber auf Gas- oder Elektro umsteigen.
- Die Wahl der Kohle: Beim Kohlegrill muss man zunächst entscheiden, ob man der Kohle- oder eher der Brikett-Typ ist. Grundsätzlich gilt: Briketts brauchen länger, bis sie heiss sind, speichern die Hitze dafür umso besser. Holzkohle ist schneller grillbereit, kühlt jedoch schon nach 15 Minuten wieder ab. Wer einen langen Grillabend plant, sollte daher unbedingt auf Briketts setzen. Natürlich kann man diese auch immer wieder nachlegen.
- Grillanzünder: Ob fest, flüssig oder als Gel: Die Vielfalt der Grillanzünder ist gross und jedem selbst überlassen. Jedoch sollte der Anzünder immer vollständig abgebrannt sein, bevor das Grillgut aufgelegt wird. Toxische Dämpfe könnten sonst ins Fleisch gelangen. Zudem empfiehlt es sich, auf die Umweltverträglichkeit der Produkte zu achten. Zeitungspapier und Grillbeschleuniger, wie etwa Spiritus, sind ein absolutes Tabu. Sie sind nicht nur gefährlich, sondern wirbeln häufig auch viel Asche auf.
- Her mit der Luft: Damit eine perfekte Glut entstehen kann, braucht sie Luft. Sobald der Grillanzünder verbrannt ist, sollte bereits ein Teil der Kohle oder Briketts schön glühen. Damit die Glut nun nicht erstickt, ist der Grillmeister gefragt. Wie er Luft zuführt ist dabei völlig egal. Ob wedeln, pusten oder per Velopumpe - alles ist erlaubt. Das Wichtigste ist Kontinuität. Denn: Nicht wie stark man wedelt entscheidet, sondern wie stetig und konsequent. Nach 10 bis 15 Minuten hat man meist das optimale Ergebnis erreicht. Erkennbar ist dies an einer gleichmässigen, weissen Ascheschicht auf der Kohle oder den Briketts.
- Temperaturcheck: Manche mögen es für Humbug halten, doch viele schwören darauf: den Hand-Test. Als Faustregel gilt: Kann man die Hand-Innenfläche circa 5 cm über der Glut für 5 Sekunden problemlos halten, ist die Glut definitiv noch nicht «on fire». Hält man es etwa 3 Sekunden über dem glühenden Kohlebett aus, kann es endlich losgehen. Zur Überprüfung der perfekten Fleischtemperatur empfiehlt sich übrigens ein Fleischthermometer. So wird das Fleisch perfekt und du ersparst dir viel Stress.
- Das richtige Fleisch: Nicht jedes Fleisch brät sich auf dem Grill gleich einfach. Für Anfänger empfiehlt es sich deshalb, ein etwa zwei bis drei Zentimeter dickes Stück Fleisch, zum Beispiel Koteletts, auszuwählen. Das hat den Vorteil, dass man nicht ewig auf das Essen warten muss, aber am Ende auch nicht mit einer Schuhsohle dasteht. Wer sehr fettende Fleischstücke brät, sollte unbedingt eine Grillschale benutzen. So lässt sich unnötiger Rauch verhindern.
- Grosses nicht direkt grillieren: über einer offenen Feuerstelle ist es praktisch unmöglich, grosse Fleischstücke gleichmässig durchzubraten. Denn schon nach kurzer Zeit wird das Poulet aussen schwarz sein, während es innen noch roh ist. Grilliere deshalb grosse Fleischstücke niemals direkt über den offenen Flammen, sondern immer indirekt, zum Beispiel in einem Gasgrill mit Deckel.
- Timing ist alles: Bereiten Sie Beilagen deshalb zu, bevor das Grillgut auf die Flammen kommt. So hast du nicht nur Ihr Grillfleisch immer im Blick, sondern auch mehr vom Grillabend mit Freunden. Ein Gastgeber, der gehetzt in der Küche steht, sieht niemand gerne.
- Richtig wenden: Reisst man das Fleisch zu früh vom Rost, bleibt der knusprigste Teil daran kleben und verdreckt den Grill. Profis warten also, bis es sich problemlos ablösen lässt. Dabei verwendet man möglichst eine Grillzange. Mit der Gabel oder gar einem Messer zersticht man nur das Fleisch, der feine Saft läuft aus und es wird trocken.
- Kräuter für Extra-Aroma: Am einfachsten, um dem Fleisch zusätzliches Aroma zu verleihen, ist die Verwendung von Kräutern. Lege einen Bund Thymian oder Rosmarin vor dem Grillieren im Wasser ein. Wenn der Grill läuft, die Kräuter einfach in die Glut oder auf den Rost geben. Entscheidest du dich stattdessen für eine Marinade, solltest du das Fleisch vor dem Grillieren schon gut eine Stunde darin einlegen.
Grill-Einmaleins: Die besten Grilltechniken
- Direktes Grillieren: Die direkte Hitze sorgt für die typische, appetitlich knusprige Kruste und verleiht dem Grillgut die charakteristischen Röstaromen. Diese Methode eignet sich besonders gut für kleinere Stücke wie Steaks, Würste oder Burger, die schnell garen sollen.
- Indirektes Grillieren: Hierbei wird die Hitzequelle neben oder unterhalb des Grillguts positioniert, sodass das Grillgut schonend und gleichmässig gart, ohne zu verbrennen. Indirektes Grillieren eignet sich für empfindliche Lebensmittel wie Fisch, Gemüse oder grössere Fleischstücke wie Poulet mit Knochen oder Lammracks.
Ein häufiges Problem beim Grillieren sind auflodernde Flammen, die durch überschüssiges Fett oder Marinade entstehen. Diese können das Grillgut verbrennen und bitter machen. Um dies zu vermeiden, schliessen Sie den Deckel des Grills, um die Luftzufuhr zu drosseln. Falls nötig, verschieben Sie das Grillgut auf eine Zone mit indirekter Hitze.
Damit das Grillieren gelingt, muss man den Grill richtig anheizen. Der Anzündkamin ist hierfür die beste Wahl. Legen Sie Anzündwürfel unten hinein, füllen Sie Kohlen oder Briketts darauf und entzünden Sie diese. Nach etwa 15 bis 20 Minuten sind die Kohlen gleichmässig glühend und bereit für den Einsatz.
Die richtige Temperatur ist entscheidend, um das Grillgut auf den Punkt zu garen. Wenn die Kohlen gleichmässig glühen und mit einer leichten Ascheschicht bedeckt sind, ist die ideale Grilltemperatur erreicht. Diese sorgt für das perfekte Grillergebnis: knusprige Aussenhülle und saftiges Inneres.
Nehmen Sie das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit es auf Zimmertemperatur kommt. Nicht jedes Fleischstück benötigt eine Marinade. Grössere Stücke wie Steaks können direkt gewürzt werden, um den Eigengeschmack des Fleisches zu betonen. Nachdem das Fleisch vom Grill genommen wurde, kann es einige Minuten ruhen.
Die Vorteile von Bio-Fleisch
Bio-Fleisch von Tieren, die auf Knospe-Betrieben aufgewachsen sind, hat viele Vorteile: Es kommt aus artgerechter Haltung. Die Tiere haben viel Auslauf und erhalten hochwertiges biologisches Futter. Das stärkt nicht nur die Gesundheit der Tiere, sondern sorgt auch für den einzigartigen Geschmack des Fleisches. Da die Tiere auf Bio-Höfen keine Leistungsrassen sind, haben sie auch mehr Zeit für ihr Wachstum und können sich auf gesunde Weise entwickeln. Bio-Fleisch wird schonend und nur mit den für die Haltbarmachung unabdingbaren Zusatzstoffen verarbeitet.
Alles für den perfekten Grillabend
Es ist schön, wenn man für einen Grillabend eine Auswahl an unterschiedlichen Fleischsorten, bunten Salaten oder Gemüse-Spiesschen anbieten kann. Allerdings braucht es dafür etwas Planung, denn jedes Lebensmittel benötigt eine andere Hitze, Zubereitung und Dauer auf dem Grill. Also nicht alles zur selben Zeit auf den Grill legen.
Tabelle: Kerntemperaturen für Grillfleisch
| Fleischsorte | Gargrad | Kerntemperatur |
|---|---|---|
| Lamm | Medium | ca. 55-60°C |
Verwenden Sie qualitativ hochwertiges Fleisch. Es bleibt saftiger und zarter. Die Qualität des Rohprodukts ist entscheidend für Konsistenz und Geschmack.
Die Wahl des richtigen Grilltyps
Die Wahl des richtigen Grilltyps hängt nicht so sehr vom Grillgut ab, sondern mehr von persönlichen Vorlieben und praktischen Fragen.
- Holzkohlegrill: Der Klassiker unter den Grills sorgt für das unverwechselbare, rauchige Aroma, das viele Grillfans lieben. Holzkohle benötigt jedoch eine längere Aufheizzeit und die Temperatur ist nicht ganz einfach zu kontrollieren.
- Gasgrill: Auf dem Gasgrill können Fleisch, Fisch und Gemüse schnell und unkompliziert zubereitet werden. Sie heizen rasch auf und lassen sich präzise regulieren, was besonders bei empfindlichem Grillgut von Vorteil ist.
- Elektrogrill: Für den Balkon oder kleinere Räume ist der Elektrogrill eine praktische Lösung. Er lässt sich einfach bedienen und benötigt keinen Brennstoff wie Gas oder Kohle.