Espresso Marmelade Rezept: Der perfekte Start in den Tag

Für viele ist ein starker Kaffee am Morgen unerlässlich, um richtig wach zu werden. Was aber, wenn man den Kaffee nicht nur trinken, sondern auch aufs Brot streichen könnte? Die Lösung: Espresso Marmelade! Diese köstliche Variante vereint den intensiven Geschmack von Kaffee mit der Süße einer Marmelade und sorgt für einen belebenden Start in den Tag.

Die Martini Spread - Espresso Martini Jam

Die

ESPRESSO MARTINI selber machen! ☕️ Classic vs Vanille

Martini Spread - Espresso Martini Jam kombiniert die Aromen von Kaffee und Wodka zu einer echten Delikatesse für Feinschmecker und Kaffeeliebhaber. Inspiriert vom intensiven Cocktail Espresso Martini, kann man sie als Brotaufstrich, zum Backen oder einfach zum Naschen verwenden. Das Beste daran: Das Koffein aus dem Kaffee bleibt in der Marmelade erhalten, während der Alkohol im Wodka während der Produktion verdampft. So kann man diesen Muntermacher unbesorgt genießen.

Übrigens, die Gourmet-Kombination aus Kaffee und Alkohol gibt es auch zum Trinken: Spirited Coffee, gemahlener Kaffee mit dem Aroma von Whiskey oder dunklem Rum.

Selbstgemachte Marmeladen und Gelees: Tipps und Rezepte

Eingewecktes aus süßen Früchten haben wir schon früher als Kinder geliebt. Und auch heute noch schmeckt die Marmelade auf dem Frühstücksbrötchen gleich doppelt so gut, wenn sie mit viel Liebe auf dem eigenen Herd entstanden ist. Lassen Sie sich von unseren vielfältigen Marmeladen-Rezepten inspirieren!

Einwecken - was ist das?

Zum Einkochen werden die Lebensmittel direkt in spezielle Gläser gegeben, die geschlossen im Wasserbad bei Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius erhitzt werden. Als Verfahren zur Haltbarmachung hat das eine lange Tradition: Schon vor über 100 Jahren wurde das Einkochen von Johann Weck erfunden.

Marmelade einkochen

Durch Einkochen oder Einmachen werden Lebensmittel wie Obst oder Gemüse haltbar gemacht. Zuerst denken die meisten wohl an die klassische Erdbeermarmelade. Aber auch exotischere Rezepte und ausgefallene mit Ingwer oder sogar Chili verfeinerte Varianten werden immer beliebter. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Wie funktioniert Einmachen?

Die Zutaten werden zunächst im Topf gekocht und danach in Gläser abgefüllt, die anschließend verschlossen und auf den Kopf gestellt werden. Bei dieser Methode entsteht beim Abkühlen ein Unterdruck, durch den der Deckel das Glas luftdicht verschlossen hält. So können Keime nicht eindringen und der Inhalt bleibt länger haltbar.

Unsere Lieblingsrezepte für eingemachte Köstlichkeiten

Schon unsere Urgrossmütter stellten leckere Marmelade und anderes Eingewecktes her. Und die Rezeptideen sind heute vielseitig wie nie. Einige unserer Lieblingsrezepte zum Thema haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem herb-süssen Granatapfelgelee mit Orangenschale? Oder bleiben Sie lieber bei Klassikern mit Erdbeeren oder Pfirsich?

Einmachgläser zum Verschenken

Ein hübsches Glas mit Erdbeermarmelade oder anderen selbst eingeweckten Köstlichkeiten ist ein tolles Geschenk für Freunde und Familie. Mit ein wenig Kreativität geht das auch ganz einfach: Ein schlichtes Einmachglas wird durch eine breite Schleife aus Geschenkband zu einem schönen Geburtstagsgeschenk. Hängt daran dann noch eine liebevoll gestaltete Grusskarte, gibt es auch genug Platz für einen persönlichen Glückwunsch. Ein einfacher Deckel kann mit einem Stück Stoff, das mit einem farbigen Band befestigt wird, veredelt werden. Selbst gestaltete Etiketten mit origineller Beschriftung inklusive Zutatenliste sind ebenfalls schön anzusehen und zaubern dem Beschenkten mit Sicherheit ein Lächeln ins Gesicht.

Tipps zum Einkochen und Einmachen

Eine leckere Marmelade zu kochen ist keine grosse Kunst und mit ein paar einfachen Tipps gelingt sie Ihnen bestimmt. Wir verraten, worauf es beim Einkochen und Einmachen ankommt.

Lange Haltbarkeit mit den richtigen Gläsern

Ein Einkochglas muss vor allem robust und hitzebeständig sein, um die Temperaturunterschiede beim Kochen und Abkühlen unbeschadet überstehen zu können. Damit das Glas nach dem Befüllen luftdicht verschlossen werden kann, kommen verschiedene Deckel-Varianten in Frage: Beim Einkochen hat sich vor allem die Verwendung des sogenannten Weckglases bewährt. Bei diesem wird der Deckel auf einen sterilen Gummiring aufgelegt und anschliessend mit Federklammern fixiert. Weil beim Abkühlen im Glas ein Vakuum entsteht, können diese später entfernt werden. Ganz ähnlich funktionieren die sogenannten Spannbügelgläser, bei denen der Deckel aber nicht mit Klammern fixiert, sondern mit einem am Glas befestigten Drahtgestell verschlossen wird.

Auf Sauberkeit achten

Damit die Lebensmittel im Glas nicht schimmeln und vorzeitig an Haltbarkeit verlieren, ist Hygiene beim Einkochen und Einmachen wichtig. Diese beginnt mit der gründlichen Reinigung aller verwendeten Einmachutensilien und endet beim sicheren Verschluss der verwendeten Gläser. Sehr gut funktioniert zum Beispiel das Abkochen der Einkoch- und Einmachgläser einschliesslich Deckel sowie der verwendeten Gummiringe und Metallklammern im Wasserbad: Dazu stellen Sie die Gläser am besten für etwa zehn Minuten in einen ausreichend grossen Topf mit kochendem Wasser. Zusätzlich sollten Sie die Gummiringe vor der Nutzung prüfen: Sind sie spröde und rissig, schliessen sie nicht mehr richtig und sollten daher ersetzt werden.

Die perfekte Konsistenz dank Gelierprobe

Die richtige Kochzeit, damit die geliebte Erdbeermarmelade später nicht zu flüssig ist, können Sie beim Einmachen mit der sogenannten Gelierprobe herausfinden. Dazu wird während des Kochens mit einem Löffel die Konsistenz der Marmelade getestet: Verfestigt sich nach dem Eintauchen der letzte am Küchengerät verbleibende Tropfen, hat die süsse Masse lange genug gekocht und kann in die Einmachgläser gefüllt werden. Andernfalls kann die Kochdauer einfach um etwa zwei Minuten verlängert werden.

Einkochen im Automaten oder im Ofen

Das Einkochen im Wasserbad funktioniert sowohl in einem Einmachautomat als auch im Ofen. Mit einem Einkochautomat geht das Einmachen von Marmelade und anderen Leckereien wie von selbst! Er funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Durch Erhitzen entsteht ein Vakuum und der Inhalt bleibt lange haltbar. Beim Einkochen im Ofen verwenden Sie ein tiefes Backblech, das Sie mit Wasser gefüllt am besten auf die unterste Backofenschiene schieben. Wichtig ist, dass der Ofen gut vorgeheizt wird.

Nur die besten Zutaten

Achten Sie beim Einkochen und Einmachen darauf, stets frisches Obst und Gemüse zu verwenden. Wir empfehlen, die Lebensmittel frisch nach dem Ernten bzw. Kauf zu waschen und zu putzen und Faulstellen vollständig zu entfernen. Erst im Anschluss daran sollten die Zutaten gewogen und je nach Verwendungszweck gezuckert und weiterverarbeitet werden. So wird auch sichergestellt, dass Ihre Lieblingsmarmelade die gewünschte Süsse hat.

Die richtige Lagerung

Auch eingeweckte Speisen und Marmelade halten sich nicht unbegrenzt. Für die Haltbarkeitsdauer und den Geschmack ist die richtige Lagerung entscheidend: Geeignet sind trockene, dunkle und kühle Orte wie der heimische Keller oder eine gut klimatisierte Speisekammer. Intensive Sonneneinstrahlung sowie Frosteinwirkung sollten unbedingt vermieden werden.

Klassische Erdbeerkonfitüre Rezept

Als Beispiel hier ein Rezept für klassische Erdbeerkonfitüre:

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren (vorbereitet gewogen)
  • 1 Beutel Dr. Oetker Gelfix 2:1
  • 500 g Zucker

Zubereitung:

  1. Früchte vorbereiten: Früchte waschen und putzen. 1 Kilo abwiegen, klein schneiden oder pürieren. Gläser und Schraubdeckel (Twist-off) auskochen bzw. mit ganz heissem Wasser ausspülen.
  2. Konfitüre kochen: Früchte mit Zucker und Gelfix 2:1 in einem grossen Kochtopf gut verrühren. Alles unter Rühren zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mind. 3 Min. sprudelnd kochen. Gelierprobe durchführen: 1 TL der heissen Masse auf einen Teller geben. Falls sie nicht fest wird, 1 Min. weiterkochen oder bei süssen Früchten 1 Pck. Dr Oetker Zitronensäure unterrühren.
  3. Konfitüre in Gläser füllen: Erdbeerkonfitüre bei Bedarf abschäumen, sofort randvoll in Gläser füllen. Mit Deckeln verschliessen, sofort umdrehen und etwa 5 Min.

Alternativ: Erdbeer-Konfitüre mit Pfefferminztee

Hier ist ein Rezept für Erdbeerkonfitüre mit Pfefferminztee:

Zutaten:

  • 2 dl Wasser
  • 2 Beutel Pfefferminztee
  • 900 g Erdbeeren (vorbereitet gewogen)
  • 1 Pck. Dr. Oetker Gelierzucker für Erdbeer Konfitüre

Zubereitung:

  1. Vorbereiten: Wasser kochen, Teebeutel damit aufgiessen und nach Packungsanleitung ziehen lassen. Danach die Beutel entnehmen und ausdrücken. Erdbeeren waschen, putzen, fein schneiden und 900 g abwägen.
  2. Zubereiten: Erdbeeren und Tee mit dem Gelierzucker in einer grossen Pfanne gut verrühren. Alles unter Rühren zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mind. 3 Min. sprudelnd kochen. Fruchtmasse bei Bedarf abschäumen und sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Mit Schraubdeckeln verschliessen, sofort umdrehen und etwa 5 Min.

Qualitätsunterschiede bei Erdbeerkonfitüren

Rund 10‘000 Tonnen Konfitüre werden pro Jahr aufs Brot gestrichen, ein grosser Teil davon besteht aus Erdbeeren. «Kassensturz» hat die elf meistverkauften Erdbeerkonfitüren von einer Fachjury testen lassen. Erdbeerkonfitüre soll den Sommer an den Frühstückstisch zurückholen, darin stimmt die Jury überein. «Eine gute Erdbeerkonfitüre muss an den Geschmack von frisch gepflückten, voll reifen Erdbeeren erinnern», sagt Jurymitglied Bernadette Boog. Flurina Burger legt Wert darauf, dass Fruchtstückli erkennbar sind, Rolf Mürner schätzt es, wenn die Konfitüren nicht zu süss und schön streichfähig sind.

Im «Pain Quotidien» am Zürcher Römerhofplatz liess «Kassensturz» von einer fünfköpfige Fachjury elf Erdbeerkonfitüren testen. Die produkte kosten zwischen 1.29 und 6.40 Franken pro Glas. Unter der Leitung von Sensoriker Patrick Zbinden hat die Jury die süssen Brotaufstriche auf Kriterien wie Aussehen, Aroma und Geschmack sowie Konsistenz beurteilt. Die meisten Konfitüren haben gemäss Jury zu wenig Geschmack, sind zu süss und in der Konsistenz zu zäh. Testerin Bernadette Boog vermutet, dass bei der Herstellung zu viel Geliermittel verwendet wurde.

Am schlechtesten abgeschnitten hat die M-Budget-Konfitüre von Migros, mit der ungenügenden Note 3,3. Jurymitglied Markus Kunz kritisiert: «Sie war ganz klar zu süss und der Erdbeergeschmack war überhaupt nicht vorhanden.» Migros schreibt, dass sie das schlechte Ergebnis der Expertenjury nicht in allen Punkten bestätigen könne. Sie hätte Konfitüre in gleichem Rahmen testen lassen und das Produkt hätte wie die Mitbewerber abgeschnitten.

Mehr als die Hälfte, nämlich sieben von elf Konfitüren, enttäuschten im Degustationstest und schnitten ebenfalls mit einem Ungenügend ab. Darunter befinden sich auch die günstigsten Konfitüren (Prix Garantie, Denner und Aldi), die 1,43 bzw. 1,44 Franken pro 500 Gramm kosten. Jurymitglied Markus Kunz geht davon aus, dass viel auf der Preisschiene läuft:«Die Produkte für Familien müssen günstig sein. Wenn 200 Gramm Konfitüre 6.50 Franken kostet, dann ist das für eine gewisse Schicht, aber das können sich nicht alle leisten.»

Coop und Denner schreiben in einer Stellungnahme, dass sie die Testresultate prüfen werden und bei Bedarf Rezepturanpassungen vornehmen wollen. Denner will den Fruchtanteil erhöhen.

Die fünfköpfige Jury bewertete relativ streng, sie vergab keiner Konfitüre die Bestnote. Für fehlenden Erdbeergeschmack gab es Notenabzüge bei den Produkten von Bonne Maman, Migros-Erdbeeren-extra und Maribel von Lidl. Migros und Bonne Maman bedauern die ungenügende Bewertung und schreiben dazu, ihre Produkte seien seit Jahren sehr erfolgreich und würden mit natürlichen Zutaten sorgfältig zubereitet. Zudem polarisierten mehrere Produkte stark, sie erhielten sowohl gute als auch schlechte Noten. Beispielsweise die Konfitüre von Globus, die mit einem Preis von 12.80 Franken für 500 Gramm die teuerste im Test war, bekam im Schnitt Note 4, ein Genügend.

Für Degustatorin Flurina Burger war das eine absolut gute Erdbeerkonfitüre: «Sie hat 100 Prozent Frucht drin und das schmeckt man auch.» Dagegen fand sie Jurymitglied Fabian Sänger optisch nicht ansprechend: «Sie ist dunkelgrau und wenn ich sie in einem Regal sehen würde, dann würde ich die Konfitüre nicht kaufen.» Ebenfalls polarisiert hat die Konfitüre von Ottiger (Note 4), die zweitteuerste im Test. Bei Tester Rolf Mürner ist sie gut angekommen: «Sie lässt sich gut streichen, läuft nicht durch die Löcher im Brot. Und sie war nicht zu süss und hatte eine feine Säure.» Andere Jurymitglieder fanden dieses Produkt zu süss.

Platz zwei erreichte die Hero Delicia mit der Note 4,5. Sie erfüllte eine wichtige Voraussetzung: Das Erdbeeraroma war deutlich erkennbar. Die einzige Konfitüre mit Gesamturteil gut ist die «Qualité&Prix» von Coop. Mit einem Preis von 2.95 Franken für 500 Gramm hat sie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis.

Die Expertenjury bestand aus:

  • Bernadette Boog, Produktionsbetrieb in Hünenberg/ZG
  • Flurina Burger, Chef-Patissière im Hotel Schweizerhof in Lenzerheide/GR
  • Markus Kunz, Konditormeister mit eigenem Betrieb in Frick/AG
  • Rolf Mürner, Patissier Weltmeister
  • Fabian Sänger, Patissier des Jahres 2007

Fazit

Das Einkochen von Marmelade ist eine wunderbare Möglichkeit, die Aromen des Sommers zu konservieren und das ganze Jahr über zu genießen. Ob klassisch oder experimentell, selbstgemachte Marmelade ist immer etwas Besonderes. Also ran an den Topf und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

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