Anbau von Salat: Eine umfassende Anleitung für den erfolgreichen Gemüseanbau

Der Anbau von Salat ist eine lohnende Tätigkeit für jeden Gartenliebhaber. Ob im Beet oder auf dem Balkon, mit der richtigen Vorbereitung und Pflege können Sie frischen, knackigen Salat selbst ziehen. Dieser Artikel bietet Ihnen eine detaillierte Anleitung für den Anbau verschiedener Salatsorten, einschliesslich Chicorée, Feldsalat, Mangold, Spinat, Radieschen, Rucola und Pflücksalat.

Chicorée anbauen

Chicorée ist ein typisches Wintergemüse, das uns während der kalten Jahreszeit mit Nahrungsfasern, Bitterstoffen und Vitamin C versorgt. Die gelben Blätter werden in der Küche als Salat, in Vorspeisen oder als Beilage verwendet. Da Chicorée eine zweijährige Kultur ist, braucht es etwas Zeit, bis selbstgezogene gelbe Zapfen im Winter geerntet werden können. Im ersten Jahr wächst die Pfahlwurzel mit Löwenzahn ähnlichen Blättern.

Standort und Boden

Chicorée mag einen tiefgründigen, humusreichen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er steht gerne in Nachbarschaft zu Tomaten, Karotten, Fenchel, Bohnen und Salat.

Aussaat und Pflege

Ausgesät wird Chicorée Mitte bis Ende Mai, wenn sich der Boden erwärmt hat. Die Jungpflanzen werden auf ca. 10 - 15 cm Abstand ausgedünnt. Während des Sommers sollte die Kultur mässig feucht gehalten werden. Trockenheit und Staunässe mag die Pflanze nicht. Als schwach- bis mittelzehrende Kultur kommt Chicorée mit wenig oder ohne Dünger aus.

Ernte und Lagerung

Nach 3 - 4 Wochen können einzelne junge Blätter als Salat geerntet werden. Die Wurzel wird dann nach 18 - 20 Wochen, also ca. Ende Oktober oder Anfang November, wenn die äusseren Blätter langsam gelb werden, geerntet. Dazu wird sie mit einer Grabgabel sorgfältig aus der Erde geholt. Die Pflanzen können anschliessend noch 1 - 2 Tage auf dem Beet liegen gelassen werden, damit die Wurzel die Nährstoffe aus den Blättern ziehen kann. Danach werden die Blätter vollständig entfernt. Dabei darf das empfindliche Herz des Chicorées aber nicht beschädigt werden. Die ideale Wurzel hat einen Durchmesser von 3 - 6 cm und ist 15 - 20 cm lang.

Die Wurzeln lagert man vorerst in feuchten Sand eingeschlagen oder in einem feuchten Raum in Zeitungspapier eingewickelt. Der Lagerraum sollte kühl (ca. 1 - 5 °C) und dunkel sein.

Austreiben

Zum Austreiben werden die Wurzeln in feuchte Erde oder feuchten Sand aufrecht eingesetzt. Die ideale Temperatur beträgt 12 - 18 °C. Dazu ist absolute Dunkelheit notwendig, da die Pflanzen bei Licht grüne Blätter und mit ihnen Bitterstoffe bilden. Damit der Chicorée absolut dunkel steht, können zwei Eimer oder Töpfe mit gleichem Durchmesser verwendet werden. In den einen werden die Wurzeln eingepflanzt, der andere wird nach dem Angiessen darübergestülpt. Ein Anbau im Gewächshaus ist auch möglich. Nach ca. vier Wochen hat sich aus der Wurzel ein geschlossener fester Zapfen gebildet. Die Wurzel treibt nach der Ernte wieder aus.

Feldsalat anbauen

Feldsalat hat keine besonderen Ansprüche an den Boden, dennoch mag er einen kalkhaltigen Lehmboden am liebsten. Zusätzlich kannst du die Entwicklung deiner Pflanzen im Herbst noch vereinfachen, indem du vor der Aussaat etwas Kompost in die Erde einarbeitest. Feldsalat verträgt sich ausserdem nicht besonders gut mit Unkraut. Entferne dieses daher möglichst regelmässig, um ein ungehindertes Wachstum und eine reiche Ernte zu ermöglichen. Wähle für deinen Feldsalat einen möglichst sonnigen Standort.

Aussaat und Pflege

Für den Anbau von Feldsalat gräbst du lange Saatrillen, in welche du die Gemüsesamen im Abstand von circa 5 cm bis 8 cm einbringst. Die Saatrillen sollten maximal 0,5 cm bis 1 cm tief sein. Möchtest du mehrere Saatrillen parallel anlegen, lass zwischen diesen einen Abstand von etwa 15 cm, damit die einzelnen Pflanzen sich nicht gegenseitig bedrängen. Dann füllst du die Saatrille wieder mit Erde auf und drückst diese gut fest. Dafür kannst du zum Beispiel ein Brett zur Hilfe nehmen. Anschliessend giesst du die Aussaat gleichmässig an.

Achte darauf, dass dein Feldsalat nicht unter zu hohen Temperaturen mit direkter Sonneneinstrahlung leidet. Sonst wächst er nicht so gut und bringt weniger Ertrag. Auch nach der Aussaat sollte das Beet immer frei von Unkraut sein. Halte deinen Feldsalat zudem feucht, aber nicht zu nass, sonst können sich Pilzkrankheiten wie Mehltau ausbreiten. Falls du deinen Feldsalat überwintern möchtest, solltest du ihm im Spätwinter etwas organischen Gemüsedünger zuführen und ihn im Fall von Frost und Schnee mit einem Wintervlies abdecken.

Mangold anpflanzen

Als zweijährige Pflanze kannst du Mangold auch einmal über den Winter in deinem Beet lassen. Suche dir also eine Stelle im Beet, an der das Gemüse zwei Jahre lang einen möglichst sonnenreichen Platz findet. Der frisch umgegrabene, im Idealfall tiefgründige und humose Boden sollte nach allen Seiten rund 40 cm Platz bieten, da Mangold recht gross wird.

Düngung und Pflege

Als Mittelzehrer benötigt Mangold nur eine mässige Düngung in Form von Kompost und Hornspänen, um gut zu wachsen. Gerade an trockenen Tagen solltest du ihn zudem ausgiebig giessen, jedoch Staunässe vermeiden. Da Mangold leichten bis mittleren Frost verträgt, kannst du ihn über einen milden Winter im Beet lassen.

Spinat pflanzen

Spinat ist ein Tiefwurzler, der tiefgründige Lehmböden mit einem hohen Anteil an Humus bevorzugt. Entferne Unkraut, lockere vor dem Einpflanzen die Erde auf und halte sie gut feucht, da die weichen Blätter schnell austrocknen. Bei der Standortwahl gefällt es dem Spinat besonders gut, wenn er an einem sonnigen Ort als Folgekultur nach Gemüse wie Tomaten, Gurken, Kartoffeln oder Kohl gepflanzt wird. Diese Pflanzen machen auch gute Beetnachbarn für den Spinat aus.

Aussaat und Pflege

Herbstspinat kannst du im August anpflanzen und Winterspinat im September. Der Spinat wird in Pflanzreihen angebaut, die rund 20 cm Abstand zueinander haben sollten. Die Pflanzen in den einzelnen Reihen brauchen einen Abstand von 15 cm. Forme mit einem Finger rund 3 cm bis 4 cm tiefe Löcher im Boden, in die du die Samen legst.

Sind die Jungpflanzen etwas gewachsen, kannst du kontrollieren, ob sie vereinzelt werden müssen. Das siehst du, wenn viele Pflanzen an einer Stelle wachsen. Achte zusätzlich darauf, Unkraut rechtzeitig zu entfernen, damit das Wachstum deiner Spinatpflanzen nicht gehemmt wird.

Radieschen anbauen

Ziehe dann in deinem Beet oder Balkonkasten Reihen mit einem Abstand von 10 cm bis 15 cm und einer Tiefe von 1 cm. Gute Beetnachbarn für eine Mischkultur sind Tomaten, Bohnen und Salat. Die Samen baust du in einer Pflanzreihe mit einem Abstand von 4 cm bis 5 cm zueinander an. Bedecke die Samen mit etwas Erde und giesse sie mit einem feinen Strahl sehr gut an.

Pflege

Halte die Erde während der Anbauzeit immer konstant feucht, so kannst du schon nach 30 Tagen eigens geerntete Radieschen aufs Brot schneiden. Radieschen gelten als besonders pflegeleicht, da sie sehr schnell wachsen. Gerade deshalb solltest du sie allerdings bei Trockenheit jeden Tag ausreichend und gleichmässig giessen.

Wenn du bereits bei der Beetvorbereitung die Erde gelockert hast und sie durch die Vorkultur mit Nährstoffen versorgt sind, musst du dein Gemüse nicht zusätzlich düngen. Falls du düngen möchtest, vermeide frischen Kompost - Radieschen reagieren sehr empfindlich auf Salze. Durch gelegentliches Hacken kannst du den Boden zusätzlich lockern und deinen Radieschen so ein gutes Wachstum ermöglichen.

Rucola anbauen

Rucola bezieht am liebsten einen Standort auf humosem, sandig-lehmigem Boden, auf dem vorher kein Kohlgemüse gestanden hat. Um den Samen optimale Startbedingungen zu liefern, bereitest du das Beet entsprechend vor. Lockere dafür deinen Boden gut auf und arbeite etwa 2 l reifen Kompost pro Quadratmeter ein. Auch Hornspäne kannst du verwenden.

Du kannst Rucola nach Bedarf von Mai bis September direkt ins Beet säen. Die Rucolasamen werden dabei 1,5 cm tief in die Erde gesetzt. Du säst sie in Reihen aus und lässt zwischen diesen etwa 15 cm bis 20 cm Abstand. Da sich die Wurzeln des Rucola flach in der Erde ausbreiten und nicht in tiefere Erdschichten vordringen, musst du die Bereiche, in denen du ausgesät hast, regelmässig giessen.

Pflege

Ausserdem solltest du den Boden regelmässig auflockern und von Unkraut befreien. Zusätzlich düngen musst du deinen Rucola nicht, da er ein Schwachzehrer ist und nicht so viele Nährstoffe benötigt. Der einjährige Rucola kann den Winter nicht überleben.

Pflücksalat säen

Du kannst Pflücksalat sowohl im Beet als auch auf dem Balkon anpflanzen. Pflücksalat gedeiht am besten an sonnigen oder halbschattigen Standorten. Er bevorzugt nährstoff- und humusreichen Boden. Pflücksalat sollte im Beet nicht zweimal hintereinander gepflanzt werden oder auf andere Korbblütler wie beispielsweise Kopfsalat, Artischocken oder Chicorée folgen.

Ab Ende März kann dein Pflücksalat direkt im Beet oder im Topf auf dem Balkon ausgesät werden. Achte bei einer Direktaussaat darauf, die Pflanzen nicht zu dicht nebeneinanderzusetzen. Optimal ist ein Abstand von 25 cm zwischen den Pflanzen.

Um ungeliebte Mitesser abzuwehren, solltest du deine im Beet gepflanzten Pflücksalate mit einem Schneckenzaun vor Schädlingen schützen.

Nüsslisalat anbauen

Der Anbau von Nüsslisalat lohnt sich in vielerlei Hinsicht: Das Blattgemüse ist erstens leicht anzubauen, zweitens gehört er zu den wenigen Gemüsearten, die man im Herbst und Winter ernten kann und drittens gilt er als sehr gesund. Denn der leckere, nussig schmeckende Wintersalat enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe wie zum Beispiel Kalzium und Eisen. Zudem ist er reich an Folsäure.

Für den eigenen Anbau von Nüsslisalat ist kein Garten notwendig. Auch auf dem Balkon oder im Hochbeet können Selbstversorger den Wintersalat problemlos ernten.

Standort

Der Nüsslisalat ist sehr anspruchslos und wächst in nahezu jedem sonnigen bis halbschattigen Gemüsebeet. Ideale Bedingungen bietet ein humoser, kalkhaltiger Boden, der frei von Unkraut ist. Unkompliziert ist er auch in Hinblick auf Fruchtfolge und Beetnachbarn: Der Nüsslisalat verträgt sich in der Regel mit allen Gemüsearten. Pflanzen Sie den Wintersalat zum Beispiel mit Kohlgemüse wie Grünkohl, mit Winterhecken-Zwiebeln, Spinat, oder Radieschen.

Aussaat

Wie oben beschrieben, lässt sich Valerianella locusta wunderbar als Nachkultur säen, wenn das Gemüsebeet bereits das erste Mal abgeerntet ist. Dafür sollten allerdings die Temperaturen schon unter 20 Grad gefallen sein, da die Pflänzchen ansonsten schlecht keimen. Wenn man im Winter ernten möchte, beginnen Sie mit der Aussaat am besten im September, bei sehr milden Temperaturen auch noch Anfang Oktober. Eine spätere Aussaat ist in der Regel nicht empfehlenswert.

Bei einer recht späten Aussaat sollten Sie darauf achten, dass Sie eine frostunempfindlichere Sorte erwischen. Ziehen Sie entlang einer Pflanzschnur eine circa zwei Zentimeter tiefe Saatrille. Alternativ können die Samen im Beet auch breitwürfig ausgesät werden. Dafür sollte die Fläche allerdings weitgehend unkrautfrei sein, damit es beim Unkrautjäten nicht zu Verwechslungen kommt. Entscheiden Sie sich für diese Methode der Aussaat des Feldsalats, sollten Sie ausserdem kontrollieren, ob die einzelnen Pflanzen genügend Platz im Gartenbeet haben.

Füllen Sie einen Balkonkasten mit Anzuchterde, zum Beispiel mit der COMPO BIO Anzucht- und Kräutererde torffrei. Generell eignet sich jeder Balkonkasten, der Abflusslöcher hat. Streuen Sie die Samen in die Rille und bedecken sie mit Erde. Die Keimdauer des Nüsslisalats beträgt etwa zehn bis vierzehn Tage.

Nicht nur im Garten, sondern auch im Hochbeet können Selbstversorger Feldsalat anbauen. Zum Herbst und Winter, wenn die Sommerernte bereits abgeschlossen ist, ist er als Nachkultur im Hochbeet eine ausgezeichnete Wahl. Generell gelten dieselben Regeln wie auch beim Anbau im Freiland beziehungsweise im Balkonkasten.

Pflege

Der Wintersalat hat nicht viele Ansprüche und ist sehr einfach in der Pflege.

  1. Wässern Sie den Boden vor der Aussaat durchdringend und halten Sie ihn nach der Aussaat stets feucht. Während der Keimphase in den ersten drei Wochen darf die Saat unter keinen Umständen austrocknen. Ein Gartenvlies verhindert, dass das Giesswasser zu schnell verdunstet. Später muss der Nüsslisalat je nach Wetterlage nur noch hin und wieder gegossen werden.
  2. Der Nüsslisalat hat als Schwachzehrer einen geringen Nährstoffbedarf. Am besten verwenden Sie für die Düngung einen milden Flüssigdünger, um den Ackersalat bei seinem Wachstum zu unterstützen.
  3. Neben richtigem Giessen und Düngen gehört Unkrautjäten zu den wichtigsten Pflegemassnahmen beim Nüsslisalat. Damit sich der Salat gut entwickelt und nicht von Unkräutern überwachsen wird, sollten Sie diese regelmässig aus dem Gemüsebeet entfernen.

Ernte

Als klassisches Herbst- und Wintergemüse können Sie Nüsslisalat im Zeitraum Oktober bis März ernten. Danach wird es der Pflanze meist zu warm und trocken und sie beginnt zu schossen und zu blühen. Blüten, Blätter, Stängel und sogar die Samen sind dann zwar noch essbar, allerdings verändert sich der Geschmack und wird zunehmend bitter.

Schneiden Sie die Rosetten knapp über den Wurzeln mit einem Messer oder einer Haushaltsschere ab. So wachsen neue Blätter nach und Sie können sich mehrmals in der Saison über frischen Salat freuen. Waschen Sie den Salat vor der Zubereitung sehr gründlich - gerade am Wurzelansatz halten sich oft hartnäckige Erdreste.

Am besten verzehren Sie den Nüsslisalat direkt am Tag der Ernte - dann ist er schön knackig und schmeckt nussig frisch. Falls Sie einmal zu viel auf einmal geerntet haben, lagern Sie den Wintersalat mit einem feuchten Küchentuch umwickelt im Kühlschrank. So hält er sich im Gemüsefach noch einige Zeit, in der Regel etwa zwei bis drei Tage.

Überwintern

Nüsslisalat ist winterhart - das bedeutet aber nicht, dass er auch die gesamte kalte Jahreszeit über gedeiht. Sobald die Bodentemperatur unter acht Grad sinkt, wächst der Nüsslisalat nicht mehr nach. Indem Sie Vlies auf die Reihen legen, können Sie diesen Zeitpunkt hinauszögern. Lüften Sie an milden Tagen, um einem Pilzbefall vorzubeugen. Steigen die Temperaturen, wächst auch der Nüsslisalat wieder. Mithilfe von Vlies ist die Überwinterung der Pflanze aber gar kein Problem.

Krankheiten und Schädlinge

Aufgrund der Jahreszeit, treten Schädlinge am Feldsalat in der Regel gar nicht auf. Das grösste Problem des Wintergemüses ist Falscher Mehltau, der sich bei feucht-kühlen Wetterbedingungen besonders wohl fühlt. Die Pilzerkrankung erkennen Sie daran, dass es zu Vergilbungen auf der Blattoberfläche kommt. Mittlerweile gibt es aber allerhand Sorten, die robust gegenüber Falschem Mehltau sind. Werden die Pflänzchen braun und sterben allmählich ab? Dann kann Wurzelfäule die Ursache sein.

Salat richtig pflanzen: Ein Gartentipp

Salat zählt zu den Seglern untern den Gemüsearten: Sie lieben es, wenn ihnen der Wind um den Wurzelhals weht. Ansonsten kann es nämlich sein, dass er anfängt zu faulen. Von daher pflanzen Sie Setzlinge höher ein, als sie vorher gestanden haben, damit den Jungpflanzen der Wind unter die Blätter wehen kann.

Salat pflanzen ist kein Hexenwerk. Es gibt allerdings eine Sache, die Sie unbedingt beachten sollten. Dann ist Ihnen eine gute Ernte garantiert.

Sie können vorgezogenen Salat entweder nach den Eisheiligen in das Gemüsebeet auspflanzen. Ausserdem können Sie ab März auch die Salat Samen direkt im Beet aussäen.

Salat-Setzlinge unbedingt höher pflanzen, als sie vorher gestanden haben.

Salat pflanzen 🌱 Achtung beim einpflanzen 😉

Zusammenfassung

Der Anbau von Salat ist eine einfache und lohnende Tätigkeit, die es Ihnen ermöglicht, frisches und gesundes Gemüse direkt aus Ihrem eigenen Garten zu ernten. Mit der richtigen Vorbereitung, Pflege und Beachtung der spezifischen Bedürfnisse jeder Salatsorte können Sie eine reiche Ernte erzielen und Ihren Speiseplan bereichern.

Tabelle: Übersicht der Anbauhinweise für verschiedene Salatsorten

Salatsorte Aussaatzeit Standort Boden Besonderheiten
Chicorée Mitte bis Ende Mai Sonnig bis halbschattig Tiefgründig, humusreich Zweijährige Kultur, benötigt Dunkelheit zum Austreiben
Feldsalat September bis Oktober Sonnig Kalkhaltiger Lehmboden Regelmässig Unkraut entfernen, frostunempfindlichere Sorten wählen
Mangold Frühjahr Sonnenreich Tiefgründig, humos Mässige Düngung, Staunässe vermeiden
Spinat August (Herbstspinat), September (Winterspinat) Sonnig Tiefgründig, humusreich Unkraut entfernen, Boden feucht halten
Radieschen März bis September Sonnig Locker, nährstoffreich Gleichmässig giessen, frischen Kompost vermeiden
Rucola Mai bis September Sonnig Humos, sandig-lehmig Regelmässig giessen und auflockern
Pflücksalat Ende März Sonnig bis halbschattig Nährstoff- und humusreich Schneckenzaun verwenden
Nüsslisalat September bis Oktober Sonnig bis halbschattig Humos, kalkhaltig Boden feucht halten, Unkraut entfernen

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