Rosenkohl-Sauerkraut-Auflauf Rezepte: Eine Vielfalt an Geschmackserlebnissen

Aufläufe sind absolute Küchenklassiker. Bei der Zusammensetzung der Zutaten sind der Kreativität eigentlich keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt. Lassen Sie sich von unseren kreativen Auflaufrezepten inspirieren und testen Sie Sauerkraut, Nüsse oder Ingwer als Zutaten.

Sauerkraut ist das ganze Jahr über verfügbar, ein Immunsystem-Booster mit viel Vitamin C und Milchsäurebakterien und auch eine ideale Zutat für einen Auflauf.

Rosenkohl-Sauerkraut-Auflauf: Ein Rezept von Oma Veronika

Der Rosenkohl-Auflauf von Oma Veronika ist ein Beispiel für traditionelle, aber dennoch modern anmutende Kochkunst, die durch ihre Einfachheit und den feinen Geschmack beeindruckt. Das Rezept vereint Gemüse, Schinken, Käse und eine cremige Soße, wodurch es zu einem harmonischen und sättigenden Gericht wird. Neben dem Rosenkohl-Auflauf von Oma Veronika, der in der Sendung gezeigt wurde, präsentieren weitere Gourmets in der Serie „Punkt 12 unter Sternen“ ihre kulinarischen Köstlichkeiten.

Die Rezepte, die in „Punkt 12 unter Sternen“ präsentiert wurden, zeigen, wie traditionelle Gerichte mit modernen Zutaten und Techniken neu interpretiert werden können. Die Rezepte basieren oft auf lokalen Produkten, die frisch und von hoher Qualität sind. Dies ist nicht nur geschmacklich, sondern auch ökologisch und ökonomisch sinnvoll.

Ein weiteres Thema, das in den Quellen angesprochen wird, ist die Fermentation. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Käse tragen nicht nur zu Geschmack und Aroma bei, sondern auch zu Gesundheit und Verdauung. Fermentierte Lebensmittel enthalten Probiotika, die die Darmflora unterstützen und die Verdauung fördern.

Oma Veronikas Rosenkohl-Auflauf ist ein Beispiel dafür, wie ein traditionelles Gericht durch sorgfältige Zubereitung und die richtige Auswahl der Zutaten zu einem Highlight werden kann.

Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 600 g Gehacktes vom Rind
  • 600 g rohes Sauerkraut
  • 150 g gut schmelzender Käse (z.B. Gouda)

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und grob würfeln.
  2. Das Sauerkraut in wenig Gemüsebrühe mit Kümmel und einigen Wachholderbeeren ca. 1 Stunde köcheln lassen.
  3. Inzwischen die Frühlingszwiebeln in schmale Streifen schneiden.
  4. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebeln darin kurz anbraten.
  5. Das Hackfleisch dazugeben, weiterbraten und dabei rühren, so dass es krümelig wird.
  6. Mit wenig Sauerkrautsaft ablöschen.
  7. Mit Salz, Pfeffer und der gehackten Chili­schote würzen und 10 - 15 Minuten köcheln lassen.
  8. Die garen Kartoffeln abgiessen.
  9. Eine Auf‌lauf‌form einfetten.
  10. Das Sauerkraut hineingeben und gleichmässig verteilen.
  11. Das Hackfleisch darübergeben, mit dem Kartoffelpüree bedecken und glattstreichen.
  12. Den Käse würfeln und darüberstreuen.

Backen Sie den Sauerkrautauflauf bei 200 Grad Umluft für rund 45 Minuten.

Weitere köstliche Auflauf-Variationen

Shepherd's Pie (vegetarisch)

Shepherd's Pie ist ein herzhafter Auflauf aus Grossbritannien, der traditionell mit Hackfleisch und Kartoffelpüree im Ofen gemacht wird. Doch den Klassiker können Sie auch sehr lecker in einer vegetarischen Variante mit Süsskartoffeln und Nüssen zubereiten.

  1. Bereiten Sie 500 Gramm veganes Hack oder Sojageschnetzeltes vor und braten es gemeinsam mit Zwiebeln, Knoblauch sowie 300 Gramm zerkleinerten Champignons und 300 Gramm Walnussbruch in einer Pfanne an.
  2. Giessen Sie die gekochten Süsskartoffeln ab.
  3. Danach stampfen Sie das Gemüse und fügen 50 Milliliter Haferdrink, 100 Gramm Paprika-Frischkäse sowie 80 Gramm geriebenen Parmesan, Salz und etwas Muskatnuss hinzu.

Auflauf im Brotlaib

Statt in einer Auflaufform können Sie einen leckeren Auflauf auch im Brotlaib backen. Dabei können Sie das Brot entweder in Scheiben schneiden oder den Brotdeckel oben abschneiden und den Laib füllen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch toll. Nutzen Sie dafür am besten ein Krustenbrot.

  1. Heizen Sie nun den Ofen auf 180 Grad Umluft vor.
  2. Braten Sie das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Majoran in einer Pfanne mit etwas Öl an. Wahlweise geben Sie Hack dazu.
  3. Schneiden Sie anschliessend das Brot waagerecht auf und höhlen Sie es mit einem Löffel aus.
  4. Füllen Sie das Brot mit der Mischung aus der Pfanne, geben Sie einige Kirschtomaten dazu und verteilen Sie als letzte Schicht die Eiermasse darauf.
  5. Backen Sie den Brotauflauf für rund 20 Minuten im Ofen (180 Grad, Umluft).
  6. Legen Sie danach den Brotdeckel auf und backen Sie den Auflauf nochmals für fünf Minuten.

Dazu passt ein grüner Salat. Auch das ausgehöhlte Brot können Sie weiterverwenden.

Süsser Scheiterhaufen

Die Mehlspeise wird traditionell mit alten Brötchen gemacht. Aber auch mit Brot oder Toast klappt der süsse Scheiterhaufen hervorragend.

  1. Danach verquirlen Sie drei Eier und 330 Milliliter Milch mit 40 Gramm Zucker.
  2. Legen Sie die Brotscheiben in die Eier-Milch-Mischung, bis sich das Brot vollgesogen hat.
  3. Dann schälen und schneiden Sie 400 Gramm Äpfel klein und mischen das Obst mit 50 Gramm Rosinen, einem Teelöffel Zimt sowie 40 Gramm Zucker.
  4. Backen Sie den Apfel-Brot-Scheiterhaufen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze für rund 40 Minuten.

Warm serviert passen dazu Puderzucker und Vanillesosse. Probieren Sie statt Äpfeln auch Kirschen oder Zwetschgen in der Mehlspeise aus.

Maultaschen-Gratin

Statt Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Gnocchi als Basis-Zutat zu nehmen, probieren Sie das nächste Mal diesen herzhaften Auslauf mit Maultaschen aus.

  1. Dafür lassen Sie 250 Gramm Spinat auftauen (am besten über Nacht im Kühlschrank) und verquirlen zwei Eier, 200 Milliliter Sahne, 100 Milliliter Gemüsebrühe, den Spinat sowie Salz und Pfeffer.
  2. Für die nächste Schicht schneiden Sie eine rote Zwiebel in Ringe und legen sie über die Maultaschen.
  3. Verteilen Sie dann die Spinat-Ei-Sahne-Mischung auf den Nudeltaschen und streuen zuletzt noch 200 Gramm geriebenen Gouda darüber.
  4. Backen Sie das Maultaschen-Gratin 35 Minuten lang bei 200 Grad Ober- und Unterhitze im Backofen schön kross.

Rosenkohlauflauf Rezept I Herbst-Auflauf mit Rosenkohl, Kartoffeln & Sahne I EDEKA

Crepes-Auflauf

Auch Crepes eignen sich als Basis für einen Auflauf.

  1. Backen Sie sechs Crepes (drei Esslöffel geschmolzene Butter, 300 Milliliter Milch, zwei Eier, 125 Gramm Dinkelmehl, eine Prise Salz).
  2. Für die Füllung der Crepes braten Sie eine klein geschnittene Zwiebel, 150 Gramm Champignons, 400 Gramm Hackfleisch mit Salz und Pfeffer an.
  3. Bestreichen Sie die Crepes mit der Hack-Käse-Füllung, rollen Sie sie ein und legen Sie die Crepes nebeneinander in eine gefettete Auflaufform.
  4. Zum Schluss bestreuen Sie den Auflauf mit geriebenem Käse (90 Gramm) und backen den Auflauf für 25 Minuten bei 180 Grad.

Auch eine Spinat-Ricotta-Füllung passt wunderbar.

Kartoffelgratin mit mediterranem Gemüse

Ein Kartoffelgratin schmeckt mit mediterranem Gemüse gleich nach Urlaub.

  1. Dann schneiden Sie die gekochten Kartoffeln in Scheiben und legen sie abwechselnd mit dem restlichen Gemüse in eine gefettete Auflaufform.
  2. Übergiessen Sie das Gemüse mit der Eier-Sahne-Mischung, bestreuen das Gericht mit 150 Gramm geriebenem Gouda und backen das Gratin 40 Minuten bei 200 Grad.

Birnenauflauf mit Blauschimmelkäse und Walnüssen

Ein schnelles Gericht aus dem Ofen gelingt mit Birnen in Blätterteig mit Blauschimmelkäse und Walnüssen.

  1. Schneiden Sie dafür Blätterteig in Rechtecke und legen Sie damit kleine Auflaufformen aus.
  2. Dann zerkrümeln Sie Gorgonzola darüber und geben einen Klecks Honig dazu.
  3. Backen Sie die Blätterteig-Birnen 15 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze.

Birnenauflauf mit Ingwer

Wie wäre es mit einem Birnenauflauf mit Ingwer?

  1. Verteilen Sie dann vier Esslöffel Butter darüber und bereiten Sie die Teigkruste vor: Mischen Sie 90 Gramm Mehl, einen halben Teelöffel Backpulver, 80 Gramm Puderzucker, eine Prise Salz und ein Ei.
  2. Schlagen Sie Teig-Kleckse mit einem Löffel auf die Birnen und backen Sie den süssen Auflauf bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für rund 40 Minuten.

Sauerkraut-Brot-Auflauf: Ein Rezept mit Tradition

Der urchige Sauerkraut-Brot-Auflauf ist eine ideale, wenn auch ungewohnte Beilage zu Geräuchertem, Speck oder Wurst. Er schmeckt gut und ist zudem eine gute Gelegenheit um altes, vorzugsweise dunkles, "chüschtiges" Brot zu verwerten. Mit frischem Brot wird der Auflauf zu pampig.

  1. Zwiebel in wenig Butter glasig dünsten.
  2. Sauerkraut zugeben und mit Kümmel würzen.
  3. Den Weisswein dazugiessen und zugedeckt ca. Stunde köcheln lassen.
  4. Brot zu ca. Rahm, Milch und Ei verquirlen und mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen.
  5. Speck in heissem Wasser knapp unter dem Siedepunkt 2 Stunden ziehen lassen.

Wintergemüse-Rezepte: Vielfalt auf dem Teller

Ob Randen, Sellerie oder Sauerkraut - unsere Wintergemüse-Rezepte reichen von knackigen Chips bis zu aromatischen Suppen. Isst du gerne abwechslungsreich und auch im Winter am liebsten saisonal? Kein Problem.

So bunt und vielseitig ist das Kochen mit Schweizer Wintergemüse in der Hauptrolle. Randen sind DER Farbtupfer der Winterküche. Im Salat, in der Suppe, eingemacht, als Gemüsechips ... Auch Pastinaken erleben gerade ein kulinarisches Comeback.

Saison: zwischen Mai und Dezember. Zubereitung und Verwendung: Schmeckt gedünstet, gebraten oder als Rohkost, z. B. im Salat oder zu Quarkdips. Vor dem Verzehr unteren Teil abschneiden, die Stangen gründlich waschen, evtl.

Saison: kein typisches Winter-, sondern ein Lagergemüse und ganzjährig aus der Schweiz zu kaufen. Zubereitung und Verwendung: Standardzutat im Suppengrün. Schmeckt roh im Salat, als Selleriepüree oder -suppe. Die Knollen immer schälen. Das Gemüse nur kochen, bis es gerade gar ist, sonst zerfällt es.

Und zwar jede Menge vegetarische Rezepte, welche die ganze Vielfalt von heimischem Wintergemüse mit Schweizer Milchprodukten kombinieren. Pastinaken und Co.

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