Das Internet ist der grösste «Informations- und Wissensspeicher» in der Geschichte der Menschheit, und es gibt buchstäblich nichts, worüber man nicht Informationen findet. Auf meinen Webseiten habe ich diverse interessante Links beigefügt, und sicher ist diese oder jene Webseite für Euch neu (unbekannt). Besonders empfehlenswert sind die Links für «Suchmaschinen, um die richtige Suchmaschine zu finden». Siehe Rubrik «Spezielle Suchmaschinen».
Viele Menschen haben ganz besondere Lieblingsrezepte. Für SRF 1-Hörerin Regula Notter aus Sulgen im Kanton Thurgau ist das Rezept für den «Kriegskuchen» ihrer Urgrossmutter ein solches Lieblingsrezept. Der Name des Kuchens sei zwar etwas irritierend, sagt die Primarlehrerin Regula Notter, aber der Kuchen sei wirklich gut. Gebacken aus den wenigen Zutaten, die ihre Urgrossmutter während des zweiten Weltkrieges zum Backen zur Verfügung gehabt hatte. Nicht zu süss und nicht zu klebrig, sei er eher ein Zvieri als ein Dessert und perfekt zum Mitnehmen auf Wanderungen oder zum Skifahren. «Als ich noch ein Kind war, hat meine Mutter jeweils ein ganzes Blech davon mit in die Skiferien genommen und diese Tradition führe ich heute weiter.
Der Power-Salat von SRF 1 Hörer Ernst Wallimann ist eine Eigenkreation. Er habe etwas abspecken wollen, sagt der selbstständige Physio-Therapeut aus der Innerschweiz und habe deshalb nach einem gesunden Salat gesucht, den er sich zum «Znacht» zubereiten könnte. Ernies Power-Salat schmeckt Ernst Wallimann so gut, dass er - je nach Saison etwas anders zusammengesetzt - bei Wallimann jeden Abend auf den Tisch kommt. Ein Lieblingsrezept par excellence halt!
Judith Handschin liebte ihr Szegediner-Gulasch. Aber als sie sich vor 30 Jahren entschieden hatte, kein Fleisch mehr zu essen, war das Gulasch natürlich vom Tisch. Was tun? Die passionierte Hobbyköchin fand schnell Ersatz.
Der pensionierte Konstrukteur Roland Stauffer steht gar noch nicht so lange hinter dem Herd. Die Küche war bis zum Unfall seiner Frau 2020 ganz klar deren Domäne. Seither ist Roland Stauffer für das leibliche Wohl des Ehepaares zuständig und kocht sich durch das Rezepte-Repertoire seiner Frau. «Mit zunehmend mehr Spass», sagt er. Der Gratin aus gemischten Pilzen und Nudeln gehört auf jeden Fall weiterhin zu den Lieblingsrezepten von Stauffers und kommt dort immer wieder mal auf den Tisch.
Der pensionierte Informatiker Hans Villars, sagt ohne zu zögern, wie es ist: «Ich habe mein Lieblingsgericht kreiert, weil ich Kartoffelsalat mag, aber nicht gerne heisse Kartoffeln rüste». Die «Housis schlabberegi Bitzli» sind denn auch irgendwas zwischen Kartoffelsalat und Saucenkartoffel. Mit dem klaren Vorteil, dass man die Kartoffeln laut «Bitzli»-Rezept roh schält. Hans Villars geniesst seine «Housis schlabberegi Bitzli», gerne auch mal zusammen mit einer feinen Treberwurst. Aber auch ohne Würste und zusammen mit einem Salat, sagt er, seien seine «Bitzli» für ihn halt einfach ein Lieblingsgericht.
Maurice Maggi, Autor des Buches «Essbare Stadt», stellt bei waskochen.ch regelmässig Wildpflanzen vor - und dazu passende Rezepte. Heute dreht sich alles um Huflattich und Löwenzahn, die beide im Frühling Saison haben. Nebst dem Rezept verrät Maurice auch, was man über die beiden Pflanzen wissen muss.
Liebe User, seit einigen Monaten läuft bei uns die Aktion Leaf to Root. Wir sammeln Rezepte für Gemüseteile, die normalerweise im Abfall landen. Oder mit denen man nicht so recht weiss, was anfangen. Köche spendeten uns schon Inspirationen für Pesto aus Karottengrün, für Kartoffelschalen-Konfi, für sautierte Federkohlstängel. Weitere Rezepte sind bereits in der Produktion.
Wir freuen uns, dass der Guerillagärtner und Autor von «Essbare Stadt», Maurice Maggi, bei waskochen.ch ab sofort regelmässig Wildpflanzen und passende Rezepte dazu vorstellt. Auf dass ihr euch vermehrt traut, euer Essen selber zu ernten. Die Wege von Maurice und waskochen.ch kreuzten sich schon viele Male. Der Koch hat uns schon mehrere Rezepte gespendet.
Als Food-Journalistin und Gastrokritikerin werde ich stets mit spannenden Neuigkeiten eingedeckt. Ihr Auberginensalat mit Sesam überzeugte nicht nur die Vegis unter uns!
Rezept: Auberginensalat mit Sesam
Zutaten für 4 Personen:
- 500 g Auberginen
- 2 EL Sesamsamen
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Sesamöl
- 3 EL Soyasauce
- 2 EL Reisessig
- 1 EL Zucker
- Salz
Zubereitung:
- Auberginen zubereiten (Details fehlen im Originaltext).
Sardinen haben einen schlechten Ruf. «Zu Unrecht», sagt Mario ? und beweist mit seinem Pastagericht, dass Koch mit Sardinen eine wunderbar-südländische Pasta zubereiten kann.
VON ANINA UND SELINA VON DEN KITCHEN KIDS - Die Ferien sind zu Ende - aber Ferienfeeling kann man sich auch auf den Teller zaubern. Zum Beispiel mit einem Club-Sandwich, mit Ei, Salat, Tomaten und Poulet. Wieso das bei uns Ferienfeeling auslöst? Club-Sandwich essen wir sehr oft im Hotel, in den Ferien eben.
VON ANINA UND SELINA VON DEN KITCHEN KIDS - Wir lieben das Backen, beispielsweise am Mittwoch Nachmittag, wenn wir frei haben. Und was wir am Backen am meisten lieben, ist das Verzieren.
Anina und Selina, unsere Foodbloggerinnen von Kitchen Kids, backen fürs leben gern. Beispielsweise Cupcakes. Natürlich ganz wichtig: Deko!
Zu einem Spätsommer-Nachmittags-Kaffee im Garten darf die Aprikosen-Wähe von Cornelius nicht fehlen. Sie hat uns so begeistert, dass wir unbedingt das Rezept haben mussten. Und natürlich den geheimen Trick, der den Boden so knusprig macht.
Wenn Anina und Selina, die beiden Foodblogerinnen vom waskochen.ch-Blog , ein Essen wünschen können, dann gibt es meist Club-Sandwiches. Grund: Sie lieben es und es weckt Erinnerungen an Hotel-Food in den Ferien. Der Film entstand an einem Fototermin für einen Artikel in der «Schweizer Familie».
Manche schwören drauf, andere rümpfen die Nase. Ich gehörte als Kind zu Fraktion zwei, heute zur ersten. Joel zeigt eine weitere Variante, die supersimpel und fein ist. Alles, was es braucht, sind vier Zutaten, Salz und Pfeffer.
Schwäbischer Kartoffelsalat mit Essig & Öl | Dieses Rezept gelingt GARANTIERT!

Rinderbackerl sind ein Beispiel für die vermeintlich nur bodenständige Küche von Hans Haas.
Rezept: Rinderbackerl
Zutaten:
- Rinderbackerl
- Gemüse
- Knoblauch
- Tomatenmark
- Portwein
- Rotwein
- Kalbsfond oder Brühe
- Kräuter
- Gewürze
- Meersalz
- Geriebene Kartoffel
- Gebräunte Butter
Zubereitung:
- Alle Backerl in drei gleich grosse Teile schneiden und rundherum salzen und pfeffern.
- In einem grossen Bräter in etwas Öl und Butter von allen Seiten gut anbraten.
- Das Gemüse und den Knoblauch mitbraten.
- Anschliessend das Tomatenmark einrühren und kurz anrösten.
- Den Bräter vom Herd nehmen und mit etwa einem Viertel Port- sowie Rotwein ablöschen.
- 1 Handvoll Eiswürfel zugeben, damit sich der Satz vom Boden löst.
- Den Fond ca. 3-5 Minuten ruhen lassen, dann wieder auf den Herd stellen und so lange einkochen, bis sich wieder ein Satz am Boden bildet.
- Diesen Vorgang dreimal wiederholen, beim vierten Mal mit so viel Kalbsfond oder Brühe auffüllen, bis die Backerl knapp bedeckt sind.
- Anschliessend Kräuter, Gewürze, Meersalz und geriebene Kartoffel zugeben und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober- und Unterhitze etwa 2-3 Stunden schmoren.
- Nach etwa 2 Stunden mit einer Gabel ins Fleisch stechen und überprüfen, ob die Backerl weich sind.
- Anschliessend herausnehmen, die Sauce durch ein Sieb in einen Topf passieren und alles gut durchdrücken.
- Die Sauce aufkochen lassen, nochmals abschmecken und zum Schluss mit gebräunter Butter verfeinern.
Rezept: Rucolapaste
Zutaten:
- Geputzter und gewaschener Rucola
- Olivenöl
- Salz
Zubereitung:
- Den geputzten und gewaschenen Rucola in eine Küchenmaschine geben.
- Mit Olivenöl und etwas Salz fein mixen.
Rezept: Rucolapüree
Zutaten:
- Kartoffeln
- Butter
- Salz
- Frisch geriebene Muskatnuss
- Heisse Milch
- Rahm
Zubereitung:
- Die Kartoffeln vierteln und in Salzwasser weich kochen.
- Abgiessen, durch eine Presse drücken und die Butter zugeben.
- Mit etwas Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
- Die heisse Milch unterrühren, danach die Rucolapaste.
- Vorsichtig den Rahm unterheben und abschmecken.
Servieren
- Den Knollensellerie schälen und auf der Aufschnittmaschine oder mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden.
- Die Scheiben in heissem Öl goldbraun frittieren und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
- Etwas Püree auf Teller platzieren, ein Backerlstück darauf setzen und mit Sauce umgiessen.
- Mit Selleriechip garnieren.
Tipp: Im Kühlschrank bleibt die Rucolapaste etwa 1-2 Wochen frisch. Portionsweise eingefroren verfeinert sie Suppen, Saucen und Pürees.
Keine Sorge - ich bin jetzt nicht auch noch unter die Schriftsteller gegangen. Meine grosse Liebe und Begeisterung gilt nach wie vor meinem Bäcker-/Konditor-/Confiseur-Beruf mit seinen vielfältigen kreativen Möglichkeiten. Doch dann kommt gleich meine zweite Passion: das Malen und Zeichnen.
Am Anfang entstand im Herbst 2016 eine Idee, die mich nicht mehr los liess. Um genau zu sein: Ich ging schon seit Jahren mit dieser Sache gedanklich schwanger. Wer mich kennt weiss, dass ich die modernen, zeitsparenden und das Handwerk oft auch vereinfachenden Mittelchen nicht schätze. Im Gegenteil. Das Echte, Natürliche und Unverfälschte ist mir wichtiger. Daher auch der bewusste Verzicht auf Geschmacks-Verstärker, Gärprozess-Beschleuniger, Mehlbeimischungen etc. etc. Mich faszinieren alte Getreide-Sorten, unbehandeltes Mehl, naturbelassene Produkte. Ich weiss, aus welchem Hühnerstall die Eier kommen, von welchem regionalen Hof Früchte und Gemüse stammen, die in der Konditorei für süsse Versuchungen bzw. frische Sandwiches gebraucht werden. Die so genannte «gute alte Zeit» hat oft mehr Qualität, Geschmack und Nährwert bei Nahrungsmitteln geboten, als die heute industriell gefertigten Massenprodukte. Ich weiss, mein Streben nach optimaler Qualität - gleichbedeutend mit optimalem Genuss-Erlebnis - macht mir den Berufsalltag weder leichter noch einfacher. Im Gegenteil!
Zurück zur Idee: Schon immer faszinierten mich uralte, überlieferte Rezepte. So lancierte ich einen Weihnachts-Wettbewerb unter dem Motto: Wer hat das beste Guetzli-Rezept? Nein - keine Betty Bossy- und ähnliche «Dutzend-Geschichten», sondern überlieferte, oft geheimnisvolle Familien-Rezepte, die von einer Generation zur anderen weiter gereicht werden und vielleicht sogar aus Urgrossmutters Schatz-Kästlein stammen. Ich sammelte sorgfältig und mit grossem Respekt die mir eingereichten privaten Guetzli-Rezepte und setzte sie alle um. Das genussreiche Ergebnis wurde einer Jury zum Degustieren und zum Ermitteln der Rangfolge vorgelegt, denn es standen schöne Preise in Aussicht. Allerdings ging mein Terminplan vor einem Jahr nicht auf, das alles bis Weihnachten 2016 zu schaffen. Es brauchte viel mehr Zeit, all die Guetzli-Rezepte umzusetzen, die oft nicht mehr so gängigen Zutaten zu beschaffen, die Rezepte selber in eine sprachliche Form zu bringen, die heute verstanden wird und somit als hilfreiche Anleitung dienen kann. Die Gewinner sind ermittelt und die 3 besten Rezepte werden dieses Jahr ins Leutwyler-Guetzli-Sortiment aufgenommen. Wer mitmachte gab mir zudem das Recht, das Rezept weiter zu nutzen. So liess mich der Gedanke nicht los, auch andere backfreudige Menschen zu begeistern, diese alten Rezepte neu aufleben zu lassen. Der Schritt zu diesem Büchlein war gedanklich rasch gemacht, aber alle Guetzli zu malen, zu fotografieren, die Rezepte in eine sprachliche Form zu bringen, das erforderte viel meiner ohnehin spärlichen Freizeit. Aber die Sache war und ist es mir wert. So kann ich nur wünschen, dass diese Rezept-Sammlung zum Selbermachen anregt und viel Freude auslöst. Ich möchte allen Teilnehmenden herzlich für ihre Bereitschaft danken, bei diesem Wettbewerb mitzumachen und die von mir festgelegten Vorgaben zu akzeptieren. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es auf Anhieb nicht ganz so schön gelingt, wie im Rezeptbüchlein gezeigt.