Ketchup selber machen: Chefkoch-Rezepte und Variationen

Tomatenketchup ist eine der weltweit beliebtesten Kaltsaucen. Als Massenprodukt ist Ketchup keine kulinarische Offenbarung, aber das gilt ja für viele Billigprodukte. Es gibt jedoch unzählige Varianten im Handel, verfeinert mit Cognac, abgeschmeckt mit feurigem Chili, ja sogar mit Fruchtsüsse (zB Mango) oder gänzlich ungezuckert, als Light- oder Bioprodukt.

Ketchup kann man als frisches oder haltbares Produkt selbst machen und die Kunden oder Gäste mit dem Prädikat «hausgemacht» überraschen. Die Herstellung und Haltbarmachung gleicht der Konfitüre-Produktion im Haushalt, und Ketchup ist tatsächlich eine Konfitüre-Variante mit Gewürzen: Tomaten sind botanisch betrachtet Beeren und enthalten Säure, die gut mit Zucker harmoniert.

Wie bei Konfitüre dient das Zuckern und Erhitzen der Konservierung aber vor allem auch die Essigzugabe. Für die Sauce Tomaten und alle Zutaten bis und mit Zucker in einer Pfanne verrühren, aufkochen. Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Rühren bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 20 Min. köcheln, pürieren. Nach Belieben Sambal Oelek dazugeben.

In diesem Artikel werden wir verschiedene Rezepte und Variationen betrachten, um Ketchup selber zu machen, inspiriert von Chefkoch-Rezepten und anderen kulinarischen Ideen.

Currywurst mit kreativem Ketchup

Vor rund 70 Jahren wurde Tomatenketchup erstmals mit warmer Brühwurst und Curry kombiniert. Die Currywurst ist eine Imbissbuden-Erfindung, denn erst die Sauce macht eine Wurst zur Currywurst, aber sie wird auch in Restaurants serviert. Am weitesten verbreitet ist dabei die milde Sauce aus Tomatenketchup mit Currypulver. Hausgemachte Saucen sind weit verbreitet. Über 30 Currywurst-Rezepte kursieren alleine im Internet, zB auf www.chefkoch.de. Einige enthalten Cola und Fruchtkomponenten wie Orangensaft oder Apfelpüree (Fruchtketchup).

Die glaubhafteste Ursprungsgeschichte der Currywurst begann am 4. September 1949 in Berlin. Die Imbissbuden-Betreiberin Herta Heuwer soll eine gebratene und in Scheiben geschnittene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren Zutaten kombiniert haben und gilt damit als Erfinderin der Currywurst.

Currywurst-Soße selber machen – würziges Rezept mit Zwiebeln & O-Saft 🧅🌶️ | REWE Deine Küche

Die Currywürste über mittelstarker Glut bzw auf mittlerer Gasgrill-Stufe (ca. 180 Grad) rundum ca. 10 Min. grillieren, in Rugeli schneiden, mit der Sauce anrichten und Curry darüberstreuen.

Cocktailsauce

Die Cocktailsauce ist eine klassische und vielseitige Sauce, die sich in der westlichen Küche etabliert hat. Sie ist besonders beliebt als Dip für Meeresfrüchte oder als Sauce für Döner, Fleischgerichte, Fisch und Hühnchen. Die Sauce ist leicht herzustellen und bietet einen cremigen, würzigen Geschmack, der sich gut in verschiedene Gerichte einpassen lässt.

Die Cocktailsauce besteht aus mehreren Grundzutaten, die in der Regel in einer bestimmten Reihenfolge vermischt werden. Die wichtigsten Zutaten sind Ketchup, Mayonnaise, Worcestersauce, Tabasco und Zitronensaft. Ketchup und Mayonnaise sorgen für die cremige Textur, während Worcestersauce und Tabasco für die Würze sorgen.

Einige Rezepte können auch Senf, Meerrettich, Paprika oder andere Gewürze enthalten. Diese Zusätze können den Geschmack der Sauce variieren und sind je nach Region und Vorlieben unterschiedlich. Die Zubereitung der Cocktailsauce ist relativ einfach.

Zunächst müssen alle Zutaten miteinander vermischt werden. Die Reihenfolge der Zutaten ist dabei nicht entscheidend, da sich die Geschmacksrichtungen gut verbinden lassen. Anschließend kann man die Sauce mit Gewürzen und Zitronensaft abschmecken. Die Sauce sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten. Die Haltbarkeit beträgt etwa eine Woche, sofern die Sauce in einem fest verschlossenen Glas aufbewahrt wird.

Die Cocktailsauce ist eine vielseitige Sauce, die sich gut für verschiedene Gerichte eignet. Sie passt besonders gut zu Meeresfrüchten, Fleisch, Fisch, Hühnchenfleisch und Salat. Die Sauce kann als Dip, als Beilage oder als Soße für verschiedene Gerichte verwendet werden. Die Sauce kann auch in Wraps gefüllt oder auf Ofenkartoffeln verteilt werden. Sie schmeckt gut zu Avocados und ist auch als Beilage zu verschiedenen Salaten geeignet.

Die Herkunft der Cocktailsauce ist nicht vollständig bekannt, aber es wird angenommen, dass sie im 20. Jahrhundert in der westlichen Küche entstanden ist. Die Sauce hat ihre Wurzeln in der amerikanischen und europäischen Küche, wo sie als vielseitige Soße geschätzt wird. Die Sauce hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und ist in verschiedenen Regionen unterschiedlich ausgeprägt.

Es gibt verschiedene Varianten der Cocktailsauce, die sich in der Zubereitungsart oder den Zutaten unterscheiden. Einige Rezepte verwenden Kren, um die Sauce intensiver zu machen, während andere Rezepte auch mit Senf oder Paprika angereichert werden. Ein weiteres Beispiel ist die 5-Minuten-Cocktailsauce, die aus nur drei Grundzutaten besteht und in kurzer Zeit hergestellt werden kann. Diese Variante ist besonders beliebt, da sie einfach und schnell zuzubereiten ist.

Die Cocktailsauce unterscheidet sich von anderen Soßen durch ihre cremige Textur und den charakteristischen Geschmack. Sie ist im Vergleich zu anderen Soßen nicht so scharf, sondern hat einen milden, würzigen Geschmack. Im Vergleich zu anderen Soßen wie der Mayonaise oder der Ketchup-Sauce ist die Cocktailsauce vielseitiger einsetzbar. Sie passt gut zu verschiedenen Gerichten und kann als Dip, als Beilage oder als Sauce verwendet werden.

Die Cocktailsauce ist eine beliebte Sauce in der westlichen Küche und wird in verschiedenen Gerichten verwendet. Sie passt besonders gut zu Meeresfrüchten, Fleisch, Fisch, Hühnchenfleisch und Salat. Die Sauce kann als Dip, als Beilage oder als Sauce für verschiedene Gerichte verwendet werden. Die Sauce kann auch in Wraps gefüllt oder auf Ofenkartoffeln verteilt werden. Sie schmeckt gut zu Avocados und ist auch als Beilage zu verschiedenen Salaten geeignet.

In der Gastronomie wird die Cocktailsauce häufig als Beilage oder als Sauce für verschiedene Gerichte verwendet. Sie ist besonders beliebt in der Fast-Food-Branche, wo sie als Dip für verschiedene Gerichte angeboten wird. In der Gastronomie wird die Cocktailsauce oft in größeren Mengen hergestellt, um sie über mehrere Tage oder Wochen zu verwenden. Die Sauce sollte dabei in einem fest verschlossenen Glas aufbewahrt werden, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten.

In der häuslichen Küche ist die Cocktailsauce eine beliebte Sauce, die in verschiedenen Gerichten verwendet wird. Sie ist einfach herzustellen und eignet sich gut als Beilage oder als Sauce für verschiedene Gerichte. Die Cocktailsauce ist besonders beliebt in der westlichen Küche und kann in verschiedenen Variationen serviert werden. Sie ist auch als Alternative zu anderen Soßen geeignet, die in der westlichen Küche bekannt sind.

Chutney

Ob Birnen, Feigen oder Zwetschgen: Du kannst praktisch jedes Obst und Gemüse für ein feines Chutney verwenden. Chutney kann sowohl kalt als auch warm gegessen werden - das hängt von der Sorte und dem Gericht ab. Von Konfitüre unterscheidet sich Chutney durch die Zugabe von Gewürzen wie Chili und Ingwer sowie Essig. Die Haltbarkeit von Chutney liegt je nach Herstellung und Lagerung bei 6 bis 12 Monaten.

Chutneys schmecken fein zu Currys, Dals, Käse sowie zu gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse. Aber auch zu Süssspeisen wie Milchreis oder Waffeln. Chutneys basieren auf Früchten und Gemüse und enthalten Zucker für die Süsse sowie Essig und Gewürzen. Sie können schnell und ohne Einkochen selber gemacht werden. Wer jedoch von einer längeren Haltbarkeit profitieren möchte, kann Chutneys auch einkochen.

Chutneys sind würzige Saucen aus der indischen Küche. Ihre Besonderheit liegt im süss-sauren bis pikanten Geschmack. Da Chutneys unterschiedlich gewürzt werden können und sich verschiedene Obst- und Gemüsesorten für die Zubereitung eignen, sind sie sehr vielseitig. Je nach Zutaten und Geschmack werden Chutneys eingekocht oder frisch serviert - mal mit ganzen Fruchtstücken, mal püriert.

Das Wort Chutney stammt aus dem Hindi „चटनी“ (chaṭnī) und bedeutet so viel wie «zum Lecken» oder «würzige Paste». Eine direkte deutsche Übersetzung gibt es nicht, aber man könnte es als «würzige Sauce», «Püree» oder «Dip» beschreiben. Inzwischen wird der Begriff Chutney auch im Deutschen einfach so übernommen, weil es eine eigene Kategorie von Saucen ist - ähnlich wie Ketchup oder Pesto.

Verwendung von Chutney

In Indien werden Chutneys zu den verschiedensten Gerichten gereicht. Darunter Curry, Dahl oder Reisgerichte. Durch ihre Süsse bilden sie einen feinen Kontrast zu scharfen, deftigen Speisen. Da Chutneys sehr unterschiedliche Aromen haben, ist auch ihr Verwendungsgebiet sehr gross. Sie schmeckt auch gut zu Fleisch oder Fisch, zu Gegrilltem, Gemüsegerichten sowie zu Pfannkuchen oder Milchreis.

Chutney Grundrezept

Dieses einfache Rezept für Chutney kannst du mit verschiedenen Zutaten selber machen, ganz nach deinen eigenen Vorlieben und der Jahreszeit. Mit saisonalem, frischen Obst und Gemüse zubereitet schmecken Chutneys am besten.

Zutaten:

  • 1 kg Obst oder Gemüse - besonders gut geeignet sind Pflaumen, Äpfel oder Beeren, Randen, Kürbis und Paprika
  • 250g Zucker
  • ½ Liter Essig (basiert der Essig auf säuerlichem Obst, dann eher 250 ml Essig plus 250 ml Wasser)
  • 1 - 2 Zwiebeln
  • 2 EL Senfpulver oder grob zerstossene helle Senfkörner
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Schneide die Zwiebeln nach Belieben in Ringe oder kleine Würfel und dünste sie in neutralem Öl an.
  2. Nun Essig und Zucker hinzugegeben und die restlichen Zutaten unterrühren.
  3. Das Chutney etwa 20 Minuten köcheln lassen und anschliessend in sterilisierte Gläser abfüllen.

Tipp: Verdampft die Flüssigkeit zu schnell, dann etwas Wasser nachfüllen. Aber nicht zu viel, denn das selbstgemachte Chutney sollte kaum Flüssigkeit enthalten.

Chutney Variationen

Das Chutney-Grundrezept kannst du nach Geschmack noch verfeinern. Werden als Hauptzutat beispielsweise Randen verwendet, kann die Zugabe eines oder mehrerer Äpfel den Geschmack abrunden. Eine fein gehackte Chili bringt etwas Schärfe, Salbei einen sanften Nachgeschmack. Beim Würzen kannst du selbst ausprobieren, welche Kombinationen dir am besten schmecken.

Rezept für Chutney mit Frühlingsrollen

2 Zwiebeln und 2 rote Chilischoten fein hacken. Alle Zutaten zusammen mit 300 g Zucker, 1 El Senfkörnern, 100 ml Weissweinessig und einer Prise Salz in einem grossen Topf kurz aufkochen. Bei mittlerer Hitze 45 Minuten köcheln, bis das Chutney eingedickt ist. Direkt in Gläser füllen.

Tipp: Das Chutnes schmeckt sehr gut zu Frühlingsrollen.

Haltbarkeit von Chutney

Wenn du das Chutney wie im Grundrezept nur 20 Minuten kochst, ist es im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar. Wird das Chutney beim Selbermachen etwa eine Stunde gekocht, noch heiss in sterile Schraubgläser abgefüllt und luftdicht verschlossen, dann hält es sich kühl gelagert bis zu 12 Monaten. Geöffnet sollte es im Kühlschrank gelagert und innert weniger Tage aufgebraucht werden.

Connies Kitchen Ketchup

Connies Kitchen Ketchup ist eine Marke, die sich auf die Herstellung von Ketchup mit natürlichen und biologischen Zutaten spezialisiert hat. Hier sind einige interessante Fakten und Informationen über dieses Produkt:

  • Wer ist Connie? Connie wurde in den österreichischen Alpen geboren und lebt jetzt in Kanton Zürich in der Schweiz mit ihrem Ehemann Johannes und ihren beiden Jungen Jack und Vince. Sie hat über 15 Jahre Erfahrung als Küchenchef und Ernährungsberater und hilft Mütter und Väter, leicht gesundes familiäres Essen zu kochen.
  • Geschmack: Connies Küche Ketchup schmeckt wie Ketchup. Es enthält alle fünf der grundlegenden Geschmacksrichtungen: salzig, süß, sauer, bitter und umami.
  • Zielgruppe: Die ganze Familie!
  • Zutaten: Connies Kitchen sucht die hochwertigsten Bio-Zutaten, die sie für ihre Produkte finden können.
  • Biologisch zertifiziert: Jawohl.
  • Verfügbarkeit: Connies Kitchen Ketchup ist online und in vielen Geschäften in der Schweiz verfügbar. Neben der Schweiz ist Connies Kitchen Ketchup verfügbar, um online in Österreich zu bestellen Liechtenstein.
  • Unterschied zu anderen Ketchups: Die meisten Ketchups enthalten bis zu 26 g zusätzlichem Zucker pro 100 g. Connies Kitchen Ketchup enthält keinen zusätzlichen Zucker und ist natürlich mit ganzen Früchten und Gemüse gesüßt.
  • Süßung: Connies Kitchen Ketchup ist natürlich mit Früchten (Äpfeln und Terminen) und Gemüse (Kürbis) gesüßt.
  • Zuckergehalt: Connies Kitchen Ketchup enthält 17g Zucker / 100g, der 30% weniger ist, als ein regulärer Ketchup, der während der Verkostung erstaunlich ist.
  • Allergene: Es gibt keine Allergene in Connies Kitchen Ketchup. Für vollständige Informationen finden Sie unsere Zutatenliste und Ernährungsinformationen.
  • Lagerung: Wir empfehlen, Connies Kitchen Ketchup im Kühlschrank bis zu 8 Wochen nach dem Öffnen der Öffnung zu halten.
  • Warum schütteln? Connies Kitchen Ketchup besteht aus ganz natürlichen Zutaten ohne Verwendung von Konservierungsmitteln oder Stabilisatoren. Daher kann etwas Trennung auftreten, wenn sie längere Zeiträume gelagert werden.
Nährwertvergleich: Connies Kitchen Ketchup vs. Regulärer Ketchup
Merkmal Connies Kitchen Ketchup Regulärer Ketchup
Zuckergehalt 17g / 100g (natürlich gesüßt) Bis zu 26g / 100g (zusätzlicher Zucker)
Süßungsmittel Früchte (Äpfel, Datteln) und Gemüse (Kürbis) Tischzucker, Sirupe, Fruchtsaftkonzentrate
Zusätzlicher Zucker Kein zusätzlicher Zucker Enthält zusätzlichen Zucker

Fünf Saucen fürs Festessen vom Basler Sternekoch Peter Knogl

Der «Saucenkönig» und Chefkoch des Cheval Blanc erklärt die Basisrezepte aus der französischen Küche: Béchamel, Velouté, Espagnole, Tomate und Hollandaise.

Wer weiss, wie Saucen funktionieren, kann das Festessen für die Weihnachtszeit damit veredeln. Die Grundsaucen Béchamel, Velouté, Espagnole, Tomate und Hollandaise bilden das Fundament aller weiteren Saucenvariationen. Mit guten Zutaten, Geduld und etwas Übung kann auch ein Hobbykoch schmackhafte Saucen herstellen.

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